Foto: Sebastian Wells
Grünen-Chef in Sachsen-Anhalt: Hot Takes im Wahlkampf
Das Dorf Drewitz hält den bundesweiten Hitzerekord. Wie empfänglich ist man hier für die klimapolitischen Botschaften der Grünen? Unterwegs mit Felix Banaszak.
W as für ein Garten! Von Familie Deumelandts Terrasse aus geht der Blick erst auf eine Reihe Lavendel, dann auf einen großen Ahorn mit zwei Hängematten und einer Schaukel. Links dahinter wachsen Obstbäume, rechts geht die Aussicht weit ins Grüne.
Wer genau in Richtung Horizont schaut, kann aber auch ein Problem erkennen. Dort stehen drei Birken, die nur noch wenige Blätter tragen. „Die muss ich im Winter zu Brennholz machen“, sagt Peter Deumelandt. „Es ist Wahnsinn, dass uns so große Birken vertrocknen. Aber das sehen wir hier überall.“ Wenn er Bäume nachpflanzt, dann solche, die mit der Hitze besser zurechtkommen. Aber bis sie so groß sind, dass sie seinen Rindern auf den Wiesen Schatten werfen, dauert es.
„Mhm“, sagt zwischendurch Felix Banaszak, der Bundesvorsitzende der Grünen, der neben dem Landwirt am Gartentisch sitzt. „Ja.“ Und: „Klar.“
An diesem Donnerstag ist die Luft in Drewitz noch verhältnismäßig kühl: 30,1 Grad registriert die Messstation des Deutschen Wetterdienstes, die keine 500 Meter entfernt liegt. Zwei Tage später werden es 34 Grad sein. Und selbst das ist nichts gegen den Wert, der das Dorf Ende Juni in die Nachrichten brachte: 41,8 Grad, die höchste jemals in Deutschland gemessene Temperatur.
Suche nach der Deutungshoheit
Das Dorf Drewitz, Gemeinde Möckern, westliches Sachsen-Anhalt, steht damit symbolhaft für den Sommer 2026. Landesweit fallen Hitzerekorde. Die Klimakrise wird in vielen Orten so spürbar wie nie zuvor. Politisch bewirkt das aber anscheinend nichts: Der Kanzler schweigt. Die Wirtschaftsministerin setzt weiterhin auf Öl und Gas. Und in Umfragen spricht sich zwar immer noch die Mehrheit der Bevölkerung für mehr Klimaschutz aus. Rekordwerte erreicht gleichzeitig aber auch die AfD, die davon so gar nichts wissen will.
In einem langen Blogpost von Felix Banaszak von Anfang August heißt es, die Gleichzeitigkeit von „dystopischem Erleben“ und „offensiv-ignorantem Handeln“ sei „ohne eine ganze Menge Selbstbetäubung kaum auszuhalten“. Während des Familienurlaubs in Frankreich hat der Grünen-Chef über die Frage geschrieben, wie man da wieder rauskommt, wie seine Partei und andere Ökos die Deutungshoheit zurückgewinnen könnten.
Felix Banaszack als Zuhörer
Seine Suche nach der Antwort ist noch nicht fertig, das ist den 23.000 Zeichen anzumerken. Knapp zusammengefasst schreibt er: Es braucht eine Sprache, die der Dramatik der Lage gerecht wird, aber die Leute nicht abschreckt. Falsch sei es, sie dafür zu beschämen, dass sie es nicht kapiert hätten. Man müsse ihnen stattdessen Möglichkeiten geben, mit anzupacken. Der Post endet in der Feststellung, Klimakommunikation solle „nicht als Individualisierung von Verantwortung, sondern als Ermutigung zur gemeinsamen Aktion“ daherkommen.
Klingt kompliziert. Die taz hat Banaszak deshalb vorgeschlagen, doch mal in das heißeste Dorf Deutschlands zu fahren, wo seine Partei bei der Bundestagswahl zwei Stimmen holte und die AfD über 50 Prozent. Gewissermaßen wie unter dem Brennglas ließe sich dort nachschauen, ob die Hitze wirklich gar nichts auslöst – und welche „gemeinsame Praxis“ der 36-Jährige den Leuten denn genau anbieten könnte.
Das passte gut, weil der Grünen-Vorsitzende seit dieser Woche im Landtagswahlkampf ist, ohnehin eine Veranstaltung in der Nähe plante und im Terminkalender noch ein paar Stunden frei hatte. Sein Team führte einige Telefonate, zwei Tage später stand der Besuch.
Die Sonne spuckt
Banaszak ist an diesem Donnerstag nicht der einzige Wahlkämpfer in der Gegend. Am Vormittag hat auf dem Marktplatz von Loburg, zwei Dörfer weiter, die AfD ihre Stände aufgebaut. Ulrich Siegmund ist zu Besuch, der dauernd fröhliche Spitzenkandidat der Rechtsextremen. Als er vom Reporter hört, dass auch der Grünen-Vorsitzende Termine in der Nähe hat, grinst er. „Na prima, auf den warten die Leute hier“, sagt er und dreht sich wieder zur Schlange vor ihm.
Siegmunds Fans warten, um ihm die Hand zu schütteln, Autogramme zu holen und Fotos zu schießen. Eine Rentnerin und ihre Tochter stehen neben dem Pavillon, sie haben ihr Bild schon. Die Frauen erzählen, sie fänden den AfD-Mann gut, weil er einer von ihnen sei. Die Themen, die sie bewegten: Angst vor Krieg, vor Kriminalität und vor hohen Pflegekosten.
Und die Hitze? Die Beiden stutzen, dann wiegeln sie ab: Im Sommer sei es schon immer warm gewesen. Aber was ist mit dem Mais, der am Ortsrand nur noch bis zur Hüfte wächst? Ach, die Landwirte meckerten doch immer. Und der Temperaturrekord im Nachbardorf? Na, so sei das mit dem Klima: Mal wärmer, mal kälter. Im Moment spucke die Sonne besonders kräftig.
Es ist nicht so, dass die Frauen für Ökologie überhaupt nicht zugänglich wären: Sie erzählen vom Recycling-System in der DDR, in der sie als Kinder ein Taschengeld bekommen haben, wenn sie Altstoffe an Sammelstellen abgegeben haben. „Ermutigung zur gemeinsamen Aktion“ gab es im Osten also schon Jahrzehnte vor Banaszak.
3 Schwimmbäder für 13.000 Menschen
Aber jenseits der Mülltrennung bleiben die Beiden kategorisch. Fragt man nach der Hitze, gehen auch Andere auf dem Platz mit dem konform, was die AfD in ihrem Wahlprogramm schreibt: Selbst wenn es den Klimawandel gibt, ist er nicht menschengemacht, und selbst wenn er es wäre, kann Sachsen-Anhalt nichts daran ändern. Eine praktische Argumentation: Wer wirklich keinen Klimaschutz möchte, kann auch noch bei 45 Grad an ihr festhalten. „Sie wollen es nicht verstehen“, sagt ein Anwohner mit „FCK AFD“-Aufkleber am Fahrradhelm, der den Auflauf aus einigen Metern Entfernung beobachtet.
Landwirt Peter Deumelandt
Anderthalb Stunden später beginnt Banaszaks erster Termin in Möckern, dem Hauptort der Gemeinde. Im Rathaus trifft er Bürgermeisterin Doreen Krüger. Das Gebäude aus dem 19. Jahrhundert hat dicke Mauern, im Büro ist es angenehm kühl.
Ihre Kommune sei jetzt ja deutschlandweit bekannt, sagt der Grünen-Chef zur Begrüßung. „Wieso?“, fragt Krüger. Banaszak erinnert an den Temperaturrekord. „Ach so, ja“, sagt die Bürgermeisterin. „Die Hitze, das ist schon so.“ Aber die Bürger hätten sich darauf eingestellt.
Krügers Gemeinde ist flächenmäßig die viertgrößte in Deutschland. Die 13.000 Einwohner verteilen sich auf 27 Ortsteile. Zwischen den Dörfern gibt es viel Wald und viele Teiche, außerdem unterhält die Gemeinde drei Freibäder. Wer die Erderhitzung ausblenden will, hat es hier zumindest in der Hinsicht leichter als in Berlin-Kreuzberg, wo auf 150.000 Menschen nur ein Schwimmbad kommt.
„Verstehen Sie das ein bisschen?“
Krüger, die einer freien Wählergemeinschaft angehört, blendet das Klima nicht aus. Es hat für sie aber auch nicht Priorität. Die Bürgermeisterin muss sorgsam haushalten: Jeder ihrer 27 Ortsteile hat eine eigene Feuerwehr, alle brauchen Gebäude und Fahrzeuge. Das gehört zu den Pflichtausgaben, die sich Kommunen nicht aussuchen dürfen – genauso wie Schulen, Kitas, und Straßenbau. Was mit Klima zu tun hat, ist dagegen oft die Kür.
„Wir haben es auf dem Schirm“ sagt Krüger. „Wir wissen, zum Beispiel, dass Wasserrückhaltung gemacht werden müsste. Aber das ist teuer, verstehen Sie das ein bisschen?“
„Klar“, sagt der Grünen-Chef, und fragt, was die Bürgermeisterin bräuchte. Soll der Bund in die Klimaanpassung einsteigen, wie es gerade in Berlin diskutiert wird? Kommt nicht dieses oder jene Förderprogramm für die Gemeinde in Frage? Müsste es für die Kommunen einfacher werden, Mittel zu beantragen?
Krüger will lieber von einem anderen Problem erzählen: In einem Ortsteil an der A2 wollte sich vor kurzem eine Firma ansiedeln. Das Projekt zerschlug sich, weil die Stromversorgung nicht ausreichte. Das Netz ist zu schwach und eine neue Leitung bauen die Betreiber frühestens in zehn Jahren. Drei Millionen Euro Gewerbesteuer seien der Kommunen dadurch entgangen. „Das ist eine Riesensumme und davon hätte ich was in den Klimaschutz geben können“, sagt Krüger.
Der Grünen-Chef macht sich Notizen. Vielleicht könnten die Bürgermeisterin und er ja hier gemeinsam wirksam werden: Seine Partei fordert in Berlin auch einen schnelleren Netzausbau, während die Wirtschaftsministerin bremst. Aber das Gespräch ist dann schnell vorbei: Krügers Sekretärin platzt herein und erinnert ihre Chefin an den Beginn der Bürgersprechstunde. Herr Banaszak dürfe gerne nach 16 Uhr wiederkommen.
Drewitz ist überall
20 Minuten dauert die Fahrt nach Drewitz. Am Dorfeingang hängt ein Plakat der AfD („Tanken ohne Tränen“), vor dem Kulturhaus im Zentrum eines der Grünen („Klima bleibt Thema“). Die Wetterstation befindet sich hinter einem Grundstück am Ortsrand, von der Straße aus sind die Gerätschaften durch Bäume und Gebüsch zu erahnen.
Die Messstation ist eine von mehreren Hundert, die der Deutsche Wetterdienst bundesweit betreibt. Dass ausgerechnet hier der Rekord gefallen ist, habe nicht viel zu sagen, heißt es von den Experten beim DWD. Die Gegend um Drewitz gehöre nicht regelmäßig zu den heißesten im Land und am letzten Juni-Wochenende hätten viele andere Stationen ähnliche Temperaturen gemessen. Dass am Ende ein Ort noch ein Zehntelgrad mehr hat: Zufall. Heißt andersherum: Das Dorf ist trotz seiner Rekordhitze kein Sonderfall. Drewitz ist überall.
Peter Deumelandt, der Landwirt, begrüßt Banaszak in seiner Einfahrt. Ihn muss der Grünen-Vorsitzende nicht erst an das Hitzewochenende erinnern. „War schon ein erschreckendes Erlebnis. Hätte ich mir auch anders gewünscht“, erzählt er. „Aber alles gut. Kaffee?“ Ab auf die Terrasse, seine Frau hat Apfelkuchen gebacken.
Banaszaks Leute hatten beim Bauernverband angefragt, ob es im Dorf Landwirte gibt, die mit ihm sprechen wollen. Damit waren sie direkt an der richtigen Stelle: Deumelandt selbst ist im Hauptberuf Geschäftsführer des Verbands im Landkreis. Im Nebenerwerb führen seine Frau und er ihren Betrieb in Drewitz. Er ist hier aufgewachsen und hat 2011 den Hof vom Vater übernommen.
Elektro-Van und Solarpanele
Der Bauernverband hatte vor zweieinhalb Jahren zu den großen Protesten gegen die Ampel aufgerufen, weil sie den Steuerrabatt auf Agrardiesel streichen wollte. Im Landkreis organisierte Deumelandt die Treckerblockaden. Aktuell fordert der Verband wieder billigeren Sprit, weil wegen der Hitze eine schlechte Ernte droht. Ganz toll, schreiben manche Ökos auf Social Media: Die Bauern wollen Feuer mit Feuer bekämpfen.
Man würde Peter Deumelandt aber unrecht tun, wenn man ihn in eine Schublade steckt. Banaszaks Fahrer reicht er an der Garage erst mal das Ladekabel für dessen Elektro-Van. Seine Augen leuchten, als er von seinen Solarpanels und dem großen Speicher erzählt. 22 Kilowattstunden erzeugt die Anlage im Jahr, zu 85 Prozent versorgt sich die Familie mit eigenem Strom. Der Hof, auf dem sie einen Bullen, rund 30 Mutterkühe und deren Kälber halten, ist bio-zerifiziert.
Es drängt sich fast die Frage auf, ob Deumelandt und seine Frau wissen, wer die beiden Grünen-Wähler im Dorf sind. Aber um ihn nicht in Schwierigkeiten zu bringen, verkneifen wir uns das: Verbandsvertreter müssen parteipolitisch neutral sein. Deumelandt will auch nicht darüber sprechen, wie er über die AfD denkt und ob er sich deren Zuspruch im Ort erklären kann.
Foto: Sebastian Wells
Um keinen falschen Eindruck zu erwecken: In die Schublade des Oberökos passt der 48-Jährige ebenso wenig. An der Hitze hält er sich nicht lange auf. Würde Banaszak das Gespräch nicht ab und an dahin zurückführen, wäre das Klima auf seiner Terrasse nur am Rande Thema – obgleich das bei ihm nicht daran liegt, dass er das Problem verdrängt.
Immer auf die Bauern?
Noch schlimmer als dieser Sommer war für den Bauern das Dürrejahr 2018, in dem es fast fünf Monate lang kaum regnete. „Das war brutal. Ich habe für sehr teures Geld Futter zukaufen müssen. Daran habe ich lange zu knabbern gehabt.“ An das neue Klima hat sich Deumelandt schon damals angepasst: Er hat Tiere verkauft und seine Vorräte vergrößert, so dass auch in einem Jahr mit schlechter Ernte das Futter ausreicht. Zumindest im Moment kommt er damit zurecht. Andere Bauern in der Region würden es ähnlich handhaben: „2018 war für alle ein Erweckungserlebnis.“
Dafür hat Deumelandt, ähnlich wie die Bürgermeisterin, neben dem Klima noch andere Probleme. Nach ihnen muss Banaszak nicht erst fragen. Aus dem Landwirt – oder aus dem Verbandsmitarbeiter? – sprudelt es von alleine raus.
Als Ökolandwirt ist er von Subventionen abhängig. Deren Höhe wird politisch aber alle paar Jahre neu ausgehandelt, auf das Geld verlassen kann er sich nicht. Andere Bauern in seinem Verband haben mit dem Verbot für sie wichtiger Insektengifte zu kämpfen, der Rapsanbau rechne sich schon nicht mehr. Der Mindestlohn mache der Branche Probleme, ihm persönlich auch der Wolf: Der habe ihm letztes Jahr mindestens ein Jungtier gerissen. Seine Liste geht noch lange so weiter.
„Man kann das alles machen. Alles gut“, sagt Deumelandt. Aber während für die Bauern die Kosten steigen, würden die Kunden und die Supermärkte nicht mehr zahlen und der Staat nicht einspringen. „Ich würde mir wünschen, dass wir bei solchen Themen alle an einem Strang ziehen würden, statt die Probleme alleine der Landwirtschaft überzuhelfen.“
Wolf gut, Bienensterben schlecht
„Mhm“, sagt zwischendurch immer mal wieder Felix Banaszak, dessen Partei den Wolf und den Mindestlohn eigentlich gut und das Bienensterben schlecht findet.
Dann kommt Peter Deumelandt an den Punkt, ab dem auch er beim Klimaschutz nicht mehr mitgeht. Ab dem er es ungerecht findet, weil er anders als mit seiner Solaranlage nichts verdient und noch nicht mal auf Null raus kommt, sondern auf den Kosten sitzenbleibt.
Er erzählt von einem Stück Grünland, das er vor einigen Jahren gekauft hat. Kurze Zeit später habe der Staat den Großteil der Fläche zu einem zukünftigen Feuchtgebiet erklärt. Er dürfe es nicht mehr entwässern, weil der Boden Co2 aufnehmen soll. Eine Kompensation für den Wertverlust bekommt er nach eigenen Angaben nicht. „Das kann alles nicht wahr sein. Co2 hat doch einen Preis. Warum bekomme ich dann kein Geld für die Co2-Senke, die ich auf meiner Fläche aufbaue?“
Der Grünen-Chef setzt zu einer Gegenfrage an. Das Co2 spare der Landwirt doch nicht nur für Andere. Profitiere er im besten Fall nicht selbst davon, wenn sich der Klimawandel verlangsamt? Die Antwort wartet Banaszak dann aber nicht ab. Er gibt sie sich selbst: „Das steht in dem Fall in keinem Verhältnis.“
Freude verbreiten
Am Abend wird er auf einer Veranstaltung in der Kreisstadt Burg von der Begegnung erzählen. Rund 30 Gäste kommen, um ihn zu sehen. Das sind fast so viele, wie der Kreisverband Mitglieder hat. Solche Grünen-Veranstaltungen sind das Kontrastprogramm zu den Infoständen der AfD und ihres Spitzenkandidaten: Um ein paar Fotos wird zwar auch Banaszak gebeten. Davor stellt ihm das Publikum aber zweieinhalb Stunden lang ausführliche Fragen, auf die er noch ausführlicher antwortet.
Für mehr Klimapolitik brauche es wieder den Druck einer Bewegung, sagt Banaszak. Die nächste Bewegung müsse aber breiter sein, als vor ein paar Jahren die Fridays mit ihren wütenden Jugendlichen. Menschen wie Deumelandt würden den Grünen nicht in Allem zustimmen, aber jetzt, da die Klimakrise ernst wird, ließen sich mit ihnen vielleicht Bündnisse schließen. Man dürfe es eben nur nicht mit Vorwürfen probieren: Nicht aus schlechtem Gewissen ließen sich Menschen mobilisieren, „sondern aus Freude an der Veränderung heraus, wo sie gemeinsam etwas erreichen können“.
Wieder so ein schöner Satz wie im Blogpost aus dem Familienurlaub. Aber was das genau heißt? Ganz fertig ist Banaszaks Antwort darauf auch in Drewitz nicht geworden.
Doch manches geht auch voran, obwohl der Grünen-Chef noch sucht, der Kanzler schweigt, die Wirtschaftsministerin bremst und die AfD vom Wahlsieg träumt. Am Nachmittag erzählt Peter Deumelandt auf seiner Terrasse noch: Wenn seine E-Autos und sein Solarstrom im Ort Thema sind, dann spricht er über die Rendite, die er damit macht. „Ich versuche zu erklären, dass es auch eine ökonomische Entscheidung war“, sagt er.
Achtet man auf der Fahrt durchs Dorf darauf, entdeckt man auch auf anderen Dächern Solarpanele. Sie sehen neu aus.
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