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Landtagswahlen in Sachsen-AnhaltEin Dorf vor der Wahl

Was macht es mit einem Ort, wenn Nachbarn nicht mehr miteinander reden können, weil die eine Hälfte AfD wählt und die andere angstvoll schweigt? Ein Heimatbesuch.

Aus Eimersleben

Juliane Baxmann

A n der Bushaltestelle in Eimersleben hält in der Regel kein Bus in den nächstgrößeren Ort. Nur der Schulbus fährt hier regelmäßig, morgens und mittags, an Werktagen. Wer Arzttermine wahrnehmen will, einkaufen oder zum nächsten Bahnhof muss, fährt selbst. So wie immer. Schon immer.

Etwa 475 Menschen leben hier, im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt. Eine Bockwindmühle von 1848 steht westlich des Dorfes auf einer Anhöhe, und die Bundesstraße 1 führt mitten durch den Ort, als wäre das Dorf ein Zwischenstopp auf dem Weg von Braunschweig nach Magdeburg. Für einige Menschen ist er das vielleicht auch.

Es gibt keinen Supermarkt, keinen Bäcker, keine Dorfkneipe. Nur im Sportlerheim trifft man sich hin und wieder sonntags ab 10 Uhr morgens auf ein Bier, liest Bild-Zeitung oder redet über das Leben, die Familie und den Sport. Das ist der Mittelpunkt, wenn es einen gibt. Wer mehr braucht, fährt weg. Wer bleibt, bleibt, weil es halt Zuhause ist.

Die besagte Bushaltestelle kenne ich gut. So gut, wie man eben einen Ort aus der Kindheit kennt. Ich bin hier aufgewachsen, in Eimersleben, einem Ortsteil der Gemeinde Ingersleben. Es war eine schöne Kindheit. Die Leute waren nett zueinander, es gab Dorffeste, einen Sportverein und eine Freiwillige Feuerwehr, bei der sich das halbe Dorf regelmäßig traf und bei Wahlen seine Stimme abgab. So auch diesmal.

Gut Wetter für die Gartenparty

Ende August, kurz vor den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, bin ich wieder hier. An den Laternenpfählen der Gemeinde hängen keine Wahlplakate. Warum, weiß auch der Bürgermeister nicht, sagt er. Während in anderen Orten die Straßen von blauen Plakaten gesäumt sind, wirkt Eimersleben seltsam vergessen.

Bei der Bundestagswahl 2025 erreichte die AfD in Sachsen-Anhalt noch gut 37 Prozent. In der Gemeinde Ingersleben, zu der Eimersleben gehört, schaffte sie es auf 45,7 Prozent der Zweitstimmen. Fast je­de*r Zweite hier wählte damals schon eine gesichert rechtsextreme Partei.

Ich wollte mit drei solchen Menschen sprechen. Zwei haben abgelehnt. Aus Vorsicht, wie sie mir per Whatsapp schreiben. „Das ist wirklich ein sehr aufgeladenes Thema. Sei mir bitte nicht böse. Aber ich habe da gerade keinen Nerv drauf“, schrieb einer. „Ich mag nicht drüber reden. Das ist alles politisch sehr schwierig.“ sagte die andere. Auf meine Frage, was sie damit meinten, antwortete mir nur einer: „Bei dieser jetzigen Politik bekomme ich Blutdruck und schlechte Laune. Liebe Grüße.“ Liebe Grüße zurück, schreibe ich. Denke mir aber: wie feige!

Es ist also kein Schweigen aus Gleichgültigkeit. Es ist ein Schweigen aus Abwägung. Weil man vielleicht weiß: Wer hier zu laut redet, riskiert, dass es beim nächsten Gruß kühler wird, dass man bei der nächsten Gartenparty nicht mehr gefragt wird. In einem Dorf, in dem man Tür an Tür wohnt, hat jede Meinung ein Gewicht. Also schweigt man. Die einen, weil sie AfD wählen und wissen, dass das nicht überall gut ankommt. Die anderen, weil sie es nicht tun und keine Lust auf endlose Diskussionen haben. Am Ende redet man lieber über das Wetter.

Schöne Gemeinschaft und zu viel Verkehr

Ich habe Eimersleben immer schon als ruhigen Ort in Erinnerung. Ab und an ein Rasenmäher, hier und da ein Trecker, der durch die Straßen fährt. Durch die Lage nahe der A2 hört man auch, je nach Wind und Witterung, das leise Rauschen der Autobahn.

Heute ist es anders. Die B1 ist stark befahren, eine Baustelle auf der Autobahn macht den Ort zum Verkehrskreuz. Es ist unruhiger als sonst, aufgeladener.

Ich spreche mit Jan-Henrik Wolter, 28, Landwirt im Dorf. Wir sind zusammen aufgewachsen. Im Gegensatz zu mir ist er nach seinem Studium in Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern zurückgekehrt, weil er das Dorfleben und die Gemeinschaft schätzt, sagt er.

Jan-Henrik und ich haben noch nicht oft über Politik gesprochen. Mit fast niemandem im Dorf habe ich bisher viel über Politik gesprochen. Nicht, weil ich Streit aus dem Weg gehen möchte, sondern weil ich Angst habe, dass Menschen, die ich mag, Dinge sagen, die ich nicht ertragen kann. Dass sie eine Partei wählen, deren Programm ich ablehne. Dass ich erfahre, dass sie Ansichten haben, die ich nicht mit ihnen teile.

Vertrauen und Enttäuschung

Heute möchte ich das ändern und ein paar Leute direkt danach fragen, welche Partei sie wählen und warum. Jan-Henrik ist beschäftigt, im Hintergrund läuft ein Trecker, es ist wuselig auf dem elterlichen Hof. Unser Gespräch wird mehrfach durch Anrufe unterbrochen. Man merke erst, dass etwas fehle, wenn man woanders war, sagt Jan-Henrik. Im Gegensatz zu anderen hier ist er schon um die ganze Welt gereist. Hat jahrelang in Neuseeland gelebt und fremde Kulturen kennengelernt.

Die Stimmung in Deutschland sei schlechter geworden, beobachtet er, der Ton rauer, keiner blicke positiv in die Zukunft. „Wir Deutschen sind eh kein Volk, das zum Optimismus neigt.“ Der Frust, den er im Dorf spürt, sei nicht nur dorfintern. Er sei allgemein. Und das werde verstärkt durch die sozialen Medien. Menschen lesen negative Nachrichten, welche durch den Algorithmus bestärkt werden, und geraten in eine Spirale, in der sie nur noch das Frustrierende sehen. Und dann wählen sie halt.

Ich habe Sorge, dass das gesellschaftliche Klima noch schärfer wird, Menschen weniger zusammenfinden

Jan-Henrik, 28, Landwirt in Eimersleben

Ich solle ihn nicht falsch verstehen, sagt er immer wieder, aber er könne nachvollziehen, warum Menschen hier AfD wählen. „Die AfD hat es leicht, sie regiert ja gerade nicht und kann die Schuld den anderen in die Schuhe schieben.“ Aber die Menschen ließen außer Acht, dass es externe Faktoren gibt, die zu den heutigen Krisen geführt haben. Corona, Krieg in der Ukraine und in Iran. „Die Inflation, die hohen Preise – das kommt doch nicht von den Geflüchteten“, sagt er. „Das hat andere Gründe.“ Aber viele machten Mi­gran­t*in­nen verantwortlich, weil es einfacher sei. Weil die AfD es ihnen so erzähle.

Wenn jemand im Dorf die AfD gut finde, versuche er, auf sachlicher Ebene zu widersprechen. Oft, sagt er, seien die Menschen gar nicht so weit voneinander entfernt. Es sei eher eine Sache des Vertrauens. Oder von Enttäuschungen.

Vor einer AfD-Regierung hat Jan-Henrik im Gegensatz zu mir keine Angst. Er vertraue den Gerichten, der Gewaltenteilung. „Sorge habe ich eher vor dem gesellschaftlichen Klima, dass das noch schärfer wird, Menschen weniger zusammenfinden.“ Was AfD-Wähler äußerten, sei mittlerweile normaler geworden. Im Dorf versucht er, im Gespräch zu bleiben. Mit jedem. Auch mit denen, die AfD wählen.

Das Blaue vom Himmel

Ich gehe weiter, die Straße hoch, an meinem Elternhaus vorbei. Nach zehn Minuten Fußweg habe ich das Dorf fast einmal ganz durchquert. Meine nächste Begegnung ist mit Werner Brandt, 75, Rentner. Er ist ein eher ruhiger Typ. Entspannt. Im Dorf wird er dafür und für seine gesellige Art geschätzt. Er wähle nur Parteien, sagt er auf meine Frage, die nicht in den Landtag kommen. Nicht aus Protest, sondern aus Prinzip. Die großen Parteien kosteten zu viel Geld und versprächen das Blaue vom Himmel. Es klingt nicht verbittert. Es klingt nach jemandem, der alles schon einmal gehört hat.

Jeden Freitag treffe man sich in der Nachbarschaft auf ein Bier, sagt er. Da treffen schon mal Meinungen aufeinander. Nachbar Harald wähle die Blauen. „Du kannst die wählen, ich wähl die nicht, da ändert sich eh nix“, sage er immer zu ihm. So spricht man hier über Politik. Nicht laut, nicht streitend. Einer sagt, was er wählt, der andere sagt, was er wählt, und dann trinkt man weiter.

Werner sagt auch: „Es wird auf sehr hohem Niveau gejammert.“ Und doch: Das Geld, das hier gemacht würde, müsste in Deutschland bleiben, findet er. Pflegeheime, Infrastruktur, die Bahn leiden. Das sind keine kleinen Sorgen. Das muss sich ändern. Aber er wählt nicht AfD. Die machten Versprechungen, die sie nicht halten könnten. Wie alle anderen auch.

Abgehängt wegen der Migrant*innen?

Harald Timm, ebenfalls Mitte 70, wählt AfD. Er gehört zum Stammtisch, kennt jeden Stock und jeden Stein im Dorf. Wenn er über Politik spricht, wird seine Stimme lauter, die Sätze schneller und kürzer. „Wir sind auf dem Land abgehängt.“ Kein öffentliches Verkehrsmittel, keine Einkaufsmöglichkeit, kein Hausarzt vor Ort. Wer einen Arzt brauche, müsse Auto fahren, bei den hohen Spritpreisen. Die Parteien machten Versprechungen und hielten nichts davon ein, sagt auch Harald. Die Merz-Regierung müsse weg, ein Wechsel muss her. „Ich bin ein Frustwähler gegen dieses System.“

Er wird noch konkreter: Er hoffe, dass die AfD etwas ändert in der Migrationspolitik. Die, die gute Arbeit leisteten, könnten bleiben. Die anderen, die Sozialleistungen bezögen „ohne Gegenleistung“, müssten das Land verlassen. Seine älteren Angehörigen, alle im Heim, müssten „richtig bluten“. Dabei hätte ihre Generation „Deutschland aufgebaut“. An seine Enkel wolle er gar nicht erst denken.

Man fühlt sich überhaupt nicht abgehängt. Alle haben ein Auto, man kommt überall hin und ist durch die Medien auf dem Laufenden

Manuela, Anfang 50, Sachbearbeiterin

Das ist das Bild, das viele haben: Mi­gran­t*in­nen als Belastung. Die Realität ist komplexer. Laut dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sind 64 Prozent der 2015 nach Deutschland gekommenen Geflüchteten mittlerweile erwerbstätig, zahlen Steuern. Viele arbeiten in Branchen, ohne die das System kollabieren würde: Bau, Landwirtschaft, Pflege. Auch in den Heimen, von denen Harald spricht.

Aber der ökonomische Faktor ist nicht das einzige Kriterium. Für viele Menschen ist Deutschland einfach Heimat. Auch wenn sie nicht arbeiten können. Auch wenn sie alt oder krank sind. Genau wie bei Haralds Angehörigen im Heim. Auch sie tragen nicht mehr zum Bruttoinlandsprodukt bei. Wenn hier nur noch leben darf, wer etwas leistet, verändert das die Vorstellung davon, was Gemeinschaft bedeutet.

Die AfD? Das wird teuer

Ich treffe noch Manuela Gericke. Sie ist Anfang 50, und wenn sie spricht, dann verhalten. Sie zögert, überlegt, wählt ihre Worte vorsichtig. Im Dorf ist sie eher unscheinbar, keine die laut ist. Aber sie hat eine klare Meinung. „Man fühlt sich überhaupt nicht abgehängt“, sagt sie. Alle hätten ein Auto, man komme überall hin, man sei durch die Medien auf dem Laufenden.

Nichts habe sich verändert seit der Wende, die Menschen seien dieselben geblieben und damit auch der Ort. Probleme? Ja, gibt es, aber die gingen weit zurück, und keine Partei werde sie lösen. Die AfD schon gar nicht. „Die machen nichts besser als andere Parteien, es wird eher noch schlimmer.“ Die Protestwahl sei Mist. Bringe nichts.

Und dann sagt sie etwas, das im Raum stehen bleibt: „Ich habe Angst, dass die AfD regieren wird.“ Angst also. Da ist endlich dieses Wort, von dem seit Monaten alle reden. Wovor sie Angst hat, frage ich sie. „Wenn die AfD an die Macht kommt, und sie all das umsetzen würden, was sie geplant haben, dann wird es teuer. Für alle. Und wer muss zahlen? Wir natürlich. Ich habe Existenzängste.“

Diese Angst scheint begründet. Ökonomen warnen seit Monaten, dass etwa die wirtschaftspolitischen Pläne der AfD vor den Landtagswahlen in Ostdeutschland nicht finanzierbar seien. Experten des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung Halle weisen darauf hin, dass die „irregeleitete völkische Idee“, dass ohne Ausländer alles besser werde, schwerwiegende Folgen haben könnte, zumal in einem Bundesland, das wie kaum ein anderes unter dem massiven demografischen Wandel und Fachkräftemangel leidet.

Feigheit vor dem Freunde

Aber was tut Manuela dagegen, frage ich sie. Ganz einfach, sagt sie: nicht AfD wählen. Das ist alles. Den politischen Teil der Zeitung überblättert sie beim gemeinsamen Zeitunglesen mit Kol­le­g*in­nen bewusst. Sie wolle Meinungsverschiedenheiten einfach vermeiden.

Wenn jemand im Dorf offen sagte, er wähle AfD, würde sie sagen: „Naja gut, wenn du meinst, dass es das Richtige für dich ist.“ Man könne die Leute ja nicht davon abhalten. Das sei Demokratie. Und das sei auch gut so. „Auf dumme Aussagen habe ich keine Lust.“ Sie spreche ihre Meinung nur aus, wenn sie wisse, dass ihr Gegenüber sie teilt. Das sei keine Feigheit. Es sei eine Strategie.

Was passiert, wenn eine Partei, die Gemeinschaft und Heimat verkauft, immer mehr spaltet? Dann bleibt am Ende nicht mehr viel von dem Dorf, das sie zu schützen vorgibt

Aber es bedeutet: In einer Gemeinde, in der fast je­de*r Zweite AfD wählt, gibt es anscheinend oft Gespräche über Politik nur noch zwischen Leuten, die ohnehin einer Meinung sind.

Ich habe meine Dorfrunde beendet und stehe wieder an der Bushaltestelle. Ein paar Autos rauschen vorbei, der Wind trägt das leise Summen der A2 herüber. Ein Bus kommt auch jetzt nicht, es ist schließlich Samstag. Keine Schule.

Es bleiben Rasenmäher und Carports

Was die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt verändert, steht zu diesem Zeitpunkt noch nicht fest. Wo die Menschen im Dorf tatsächlich ihre Kreuze machen, auch nicht. Doch ihre Motive stehen fest: Harald wählt aus Hoffnung und Frust. Jan-Henrik aus sachlicher Abwägung. Werner aus Prinzip bei einer Kleinpartei. Manuela in der Hoffnung, dass das Vertraute bestehen bleibt. Sie alle werden nach diesem Sonntag weiterhin auf Dorffesten gemeinsam auf Bierbänken sitzen, sich wie gewohnt grüßen, Rasenmäher verleihen und beim Bauen des Carports helfen.

Was die Zahlen nach der Wahl nicht zeigen werden, ist das, was davor passiert – oder eben nicht passiert ist. Die Whatsapp-Nachrichten, die nicht geschrieben wurden. Die Fragen, die man nicht gestellt hat. Die Sätze, die man abgebrochen hat, weil es einfacher war, über das Wetter zu reden.

Ist es Angst? Bei manchen vielleicht. Die Sorge, dass eine gesichert rechtsextreme Partei regieren könnte. Bei anderen die Frustration über Parteien, die nicht halten, was sie versprechen. Aber bei den meisten ist es etwas anderes: Es ist das Gefühl, dass Reden nicht weiterhilft. Dass ein Gespräch über Politik oft mehr kaputt macht als es bringt. Dass man den Nachbarn, mit dem man seit 20 Jahren den Rasenmäher teilt, plötzlich anders sieht. Also schweigt man. Nicht, weil man nichts zu sagen hat. Sondern weil man zu viel zu verlieren hat.

Heimatschutz als große Lüge

Vielleicht wird sich nach dem Wahlsonntag nicht viel ändern. Nur der Verkehr wird hoffentlich bald weniger werden, wenn die Baustelle auf der Autobahn und die damit einhergehende Umleitung durch das Dorf endlich beendet ist. Zumindest da sind sich alle einig.

Eine Partei wie die AfD verspricht Gemeinschaft. „Zusammenhalt“, „Heimat“, „Wir-Gefühl“ – das sind ihre Worte im Wahlkampf. Aber was passiert, wenn eine Partei, die Gemeinschaft verkauft, immer mehr spaltet? Wenn auch sie Versprechen macht, die sie nicht halten kann? Dann bleibt am Ende nicht mehr viel von dem Dorf, das sie zu schützen vorgibt.

Es ist gefährlich, Tür an Tür zu wohnen und nicht miteinander zu reden. Weil aus dem Schweigen Misstrauen wird. Weil aus dem Misstrauen Distanz wird. Und weil aus der Distanz irgendwann Gleichgültigkeit wird. Es ist kein plötzlicher Bruch. Es ist ein langsames Auseinanderdriften. Man grüßt sich noch. Man hilft sich noch. Aber man redet nicht mehr. Und irgendwann fragt man sich: Lebe ich noch in einem Dorf? Oder nur noch nebeneinander?

Der drohende Erfolg der AfD bei den kommenden Landtagswahlen zeigt, wie stark rechtsextreme Kräfte inzwischen geworden sind. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

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