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Investorenlegende tritt abBuffett gibt seinen letzten Posten ab

Bereits zum Jahreswechsel zog Buffett sich als CEO von Berkshire Hathaway zurück. Nun übergibt der 96-Jährige seinen letzten Firmenposten.

ap/dpa/rtr | US-Investor Warren Buffett zieht sich nun auch vom Vorsitz des Verwaltungsrats seines Finanz- und Industriekonglomerats Berkshire Hathaway zurück. Das Unternehmen teilte den Rücktritt des 96-Jährigen am Freitag mit. Buffett übergibt den Vorsitz an seinen Sohn Howard G. Buffett (71), der als sein Nachfolger ausgewählt wurde.

Buffett selbst bleibt als „Ehrenvorsitzender“ Mitglied des Verwaltungsrats. Er werde als „Chairman emeritus“ aber Mitglied des Verwaltungsrats bleiben und „seine geschätzte Meinung und Ansicht“ weiter zur Verfügung stellen.

Zum Jahreswechsel hatte sich der legendäre Investor bereits aus dem operativen Tagesgeschäft zurückgezogen. Die Leitung des Unternehmens hatte Greg Abel übernommen, der seit Jahren zentrale Unternehmensbereiche verantwortete.

Buffett gilt als einer der erfolgreichsten Investoren der Geschichte. Er baute Berkshire Hathaway seit den 1960er Jahren von einer kleinen Textilfirma zu einer der größten Investmentfirmen der Welt auf – mit Beteiligungen unter anderem an Versicherungen, Energieversorgern, Industrieunternehmen und einer der größten US-Eisenbahngesellschaften.

Langfristige Aktieninvestments

Reich wurde Buffett vor allem durch langfristige, wertorientierte Aktieninvestments, etwa in Coca-Cola, American Express oder Apple. Der Multimilliardär gilt als einer der wohlhabendsten Menschen der Welt.

Sein Nachfolger als Vorsitzender wird sein Sohn Howard, der bereits seit 1993 dem Verwaltungsrat von Berkshire Hathaway angehört. Howard Buffett leitet seit ‌1999 auch eine nach ihm benannte ‌Stiftung, die sich um die weltweite Ernährungssicherheit und die Beilegung von Konflikten bemüht.

„Warrens Einfluss auf Berkshire und dessen Eigentümer ist in der Geschichte der amerikanischen Wirtschaft beispiellos“, erklärte Abel. „Die von Warren geschaffene Unternehmenskultur und die von ihm vertretenen Werte werden weiterhin das Herzstück von Berkshire bilden, und Howard wird ihr Hüter sein.“

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