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Neuer Tankrabatt Nichts dazugelernt

Simone Schmollack

Kommentar von

Simone Schmollack

Die Bundesregierung einigt sich auf einen weiteren Tankrabatt. Aber der entlastet nicht nur Geringverdienende, sondern bedient vor allem Reiche und Mineralölkonzerne.

S elbst Veronika Grimm ist sauer – und nennt den neuen Tankrabatt der Bundesregierung „zynisch“. Da hat die Wirtschaftsweise recht. Die schnelle Entscheidung für eine Entlastung der Au­to­fah­re­r:in­nen ist weniger aus der Einsicht geboren, Menschen zu entlasten, sondern aus einer Hilflosigkeit. Wie sonst darf man verstehen, dass Union und SPD unmittelbar vor den beiden anderen wichtigen Wahlen – Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern die Abgeordnetenhauswahl in Berlin – dem Land zu suggerieren: Wir kümmern uns um Volkes Wohl.

Täte das die Bundesregierung, hätte sie nicht den Tankrabatt vom Sommer reloaded, sondern versucht, jene Menschen zu entlasten, die es wirklich nötig haben: Ge­ring­ver­die­ne­r:in­nen und Bürgergeldempfänger:innen. Ganz unabhängig davon, ob sie Auto fahren (müssen) oder nicht. Denn auch die ÖPNV-Preise sind vielerorts in schwindelerregende Höhen geschnellt, sodass Mobilität zum Kostenfaktor wird. Einer, der – neben anderen gestiegenen Lebenshaltungskosten – mit über den Ausschluss vom gesellschaftlichen Leben entscheidet.

In den vergangenen Wochen kursierten diverse Vorschläge, wie man mit den hohen Spritpreisen umgehen könnte: eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne etwa oder Direkthilfen für Geringverdiener:innen. Die Bundesregierung hätte ausreichend Zeit gehabt, das alles zu prüfen – und sich für eine Entlastung zu entscheiden, die bei den Richtigen ankommt. Von Klimaschutz ist da noch gar nicht die Rede.

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Doch jetzt profitieren erneut vor allem die Mineralölkonzerne sowie Chefärzte, Bankdirektoren, Rechtsanwälte, die sich höhere Spritpreise locker leisten können und mit ihren SUV durch Städte zum Job cruisen. Und so selbst für den Stau sorgen, über den sie sich gern aufregen. Das Auto ist gerade für viele Gut- und Best­ver­die­ne­r:in­nen nach wie vor ein Statussymbol. Sollten Merz und Co. mit dieser Rabatt-Aktion die Wahlausgänge zu ihren Gunsten beeinflussen wollen, war das sehr kurz gedacht. Wieder einmal.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen

Simone Schmollack

Simone Schmollack Ressortleiterin Meinung

Ressortleiterin Meinung. Zuvor Ressortleiterin taz.de / Regie, Gender-Redakteurin der taz und stellvertretende Ressortleiterin taz-Inland. Dazwischen Chefredakteurin der Wochenzeitung "Der Freitag". Amtierende Vize-DDR-Meisterin im Rennrodeln der Sportjournalistinnen. Autorin zahlreicher Bücher, zuletzt: "Und er wird es wieder tun" über Partnerschaftsgewalt.
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21 Kommentare

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  • Christine_Winterabend

    Da die Diskussion wieder mal verlagert wurde, hier noch mal mein Kommentar dazu: Wir sollten uns nicht dauernd durch die bezahlten Besserwisser im Dienste unserer Regierung unsere Meinung kippen lassen, wie mit dem Problem umgegangen werden sollte.



    Portugal und Polen kümmern sich um die Übergewinnsteuer und stehen damit vor ihren Bürgern sofort besser da. Zu Erläuterung der Erwartung des Großteils der Bürger an den Staat empfehle ich übrigens allen, die bei solchen Themen glauben, was ihnen vorgegaukelt wird, den aktuellen Kommentar von Harald Welzer zu einem sowohl parallelen als auch assozierten ständig fehldiskutierten Thema: www.radioeins.de/p...hr-demokratie.html

  • Stinepizza

    E-Autos fahren i. A. mit Ökostrom, nicht mit aus fossilen Energien gewonnenem Strom. Das deutsche Strompreismodell allerdings macht den Strompreis ja immer am höchsten Preis fest. Das wäre mal eine sinnvolle Reform...



    Ansonsten ist in dem Artikel ja eigentlich schon alles gesagt. Statt diesem so populistischen Tankrabatt hätte man endlich die Mineralölkonzerne zur Kasse bitten müssen (das gäbe dann auch das fehlende Geld, um die Menschen gerecht zu entlasten), das Durchschlagen der Spritpreise auf die Inflation verhindern müssen, und wirklich Bedürftige vor den steigenden Preisen schützen müssen. Stattdessen wird darüber nachgedacht, ein Drittel der Bezieher aus dem Wohngeld raus zu kicken. Autofahrer braucht man i. A. nicht zu entlasten. Solange sich morgens und nachmittags vor jeder KiTa die Autos stapeln und ein Verkehrschaos verursachen, kann es nicht so schlimm sein mit den Benzinpreisen...

  • Dr. McSchreck

    Offenbar verstehen viele nicht, dass der Tankrabatt kein Geschenk ist, sondern ein Verzicht auf Mehreinnahmen. Durch den hohen Spritpreis hat der Staat deutlich höhere Einnahmen aus der Umsatzsteuer, die auf Benzin gezahlt wird. Der Preis liegt im Augenblick fast 80 Cent über dem Wert vor den Iran Krieg. Davon 20 % sind ungefähr die Entlastung, die der tankende erhält.

    Was soll daran falsch sein, diese Menschen zu entlasten, die zum Beispiel in ländlichen Gegenden kaum ÖPNV haben und damit zum Beispiel die Entlastung der Städter durch das Deutschland Ticket nicht haben, sondern mit bezahlen? Sie selbst kriegen hier eigentlich nichts, sondern müssen nicht noch mehr bezahlen, wenn sie tanken, um zum Beispiel zur Arbeit zu fahren.

  • Tom Tailor

    "In den vergangenen Wochen kursierten diverse Vorschläge, wie man mit den hohen Spritpreisen umgehen könnte: eine Übergewinnsteuer für Ölkonzerne etwa oder Direkthilfen für Geringverdiener:innen. Die Bundesregierung hätte ausreichend Zeit gehabt, das alles zu prüfen – und sich für eine Entlastung zu entscheiden, die bei den Richtigen ankommt."

    Die "Richtigen" sind alle diejenigen, die unabhängig vom Einkommen gezwungen sind die hohen Spritpreise zu zahlen. Dies sind zu 65 Prozent Berufspendler. Die Bundesregierung handelt also genau richtig, wenn sie diese Gruppe entlastet.

  • Tom Tailor

    "Doch jetzt profitieren erneut vor allem die Mineralölkonzerne sowie Chefärzte, Bankdirektoren, Rechtsanwälte, die sich höhere Spritpreise locker leisten können und mit ihren SUV durch Städte zum Job cruisen. "

    In D sind gegenwärtig ca. 45 Mio PKW mit Verbrennermotor zugelassen. Ob deren Besitzer wohl größtenteils aus Chefärzte, Bankdirektoren und Rechtsanwälten bestehen?

    Der Tankrabatt unterstützt jeden Haushalt der gegenwärtig gezwungen ist zu den hohen Treibstoffpreisen zu tanken, ob einkommensstark oder nicht. Insofern hilft dieser Rabatt schon genau an der richtigen Stelle.

  • elektrozwerg

    "Wir kümmern uns um Volkes Wohl."

    Wenn man unter Volk nur Buergergeldempfaenger und Geringverdiener sieht, hat man mit solch einem Satz naturgemaess Probleme.



    Aber unter der stetigen Energieverteuerung durch Steuern und Abgaben in den letzten 10 bis 15 Jahren leiden alle, bis auf eine ueberschaubare Anzahl an Reichen.

    Beim Rekordroehlpreis von 125 Dollar pro Barrel 2012 lag der Preis fuer E10 bei 1,69 Euro. Aktuell ist der Rohoelpreis bei ca 104 Dollar und der Preis von E10 liebt bei ca 2,28 Euro. Ob nun ein Notpflaster von ca 15 Cent vor der Wahl die Erinnerung des Souveraens an jahrelange staatliche Raffgier ausradiert darf bezweifelt werden.

  • Martin Weiblen

    "Nichts dazugelernt" verharmlost die Situation! Es wäre die Pflicht der Regierung gewesen auf eine Wiederholung der damaligen Situation vom April vorbereitet zu sein und Lehren aus der damaligen Lösung zu ziehen. Das alles hat sie nicht gemacht obwohl es klar war dass das Risiko einer Wiederholung bei 100% liegt. Die Möchtegern Wirtschaftsregierung faselt etwas von Reformen und dieses Vorgehen zeigt dass sie vermutlich gar nicht weiß was Reformen und Management eigentlich sind.

  • meerwind7

    KLischeehaft benannte Besserverdiener (Chefärzte, Bankdirektoren, Rechtsanwälte", die "mit ihren SUV durch Städte zum Job cruisen".

    Crusing ist das Herumfahren ohne weiteren Verkehrszweck, außer um zu sehen und gesehen zu werden.

  • uwe

    Die genannten Personenkreise werden typischerweise mit recht neuen e-Kisten fahren und im EFH mit hochsubventioniertem PV-Dach wohnen. Da interssiert weder Strom noch Kraftstoffpreis.

  • meerwind7

    Unrichtig im Artikel: "Aber der entlastet nicht nur Geringverdienende, sondern bedient vor allem Reiche und Mineralölkonzerne."

    "Reiche" fahren keine größeren Strecken mit dem Auto oder wesentlich spritschluckendere Autos als Durchschnittsverdiener.

    Nachdem Niedrigverdiener einer geringere Autobesitzquote haben, wird mehr als die Hälfte der Steuererntlastung in der besser verdienenenden Hälfte der Bevölkerung ankommen.

    Aber bei den "Reichen" entsprechend ihres geringen Anteils an der Bevölkerung nur wenig.

    Nachdem die "Reichen" entsprechend ihres höheren Einkommens und Vermögens letztlich einen größeren Anteil der durch den Tankrabatt entstehenden Schulden ausgleichen müssen, ist es per Saldo eine Mehrbelastung für diesen Bevölkerungsteil.

  • uwe

    "Doch jetzt profitieren erneut [..] Chefärzte, Bankdirektoren, Rechtsanwälte, die sich höhere Spritpreise locker leisten können und mit ihren SUV durch Städte zum Job cruisen. "

    So mancher Leser wird auch gönne könne. Vor allem bei den eher übersichtlichen Beträgen. Hier so ca. 17 EUR im Monat bei 1000 km Fahrleistung.

    Tipp: warum eigentlich "durch Städte"? Die auf dem Land profitieren noch viel mehr. Denn die haben weitere Wege und somit höhreren Spritverbrauch. Auch mit dem Kleinwagen.

  • Perkele

    Es ist nicht tragisch, wenn man mal einen Fehler macht. Es ist jedoch höchst bedenklich, den gleichen Fehler mehrmals zu machen. Das ist entweder extreme Dummheit oder Absicht. Die MWSt in der Gastronomie ging voll und ganz in die Taschen der Betriebe, kein Cent in die der Verbraucher. Im Spritgeschäft war es ähnlich, die Ermäßigung wurde ein noch höherer Profit für die Mineralölgesellschaften, nur teilweise kam es bei den Leuten an. Dieses Procedere mehr als zwei Mal zu wiederholen, das kann man nur mir absichtlichem Handeln erklären. Diese "Regierung" schützt die Wirtschaft, nicht die Verbraucher . Zudem ist dieses Gießkannenprinzip vor allem denen nützlich, die sich den Sprit locker selbst leisten können, auch dann wenn ihre Fahrzeuge 18l auf 100km verbrennen. Die Bürger die Twingo oder Polo fahren, trifft es sehr viel härter, doch das ist Merz und Reiche völlig gleichgültig. Der Steuerzahler übernimmt die Gesamtkosten für die Pflege der csdU und spD Klientel - und nur der!

  • Juhmandra

    Zitat: "Das Auto ist gerade für viele Gut- und Best­ver­die­ne­r:in­nen nach wie vor ein Statussymbol."



    Leider aber auch für viele ein berufliches "muss", weil z.B. die Firma keine E-Autos hat.



    Wobei "nur E-Autos" auch zum gleichen Effekt führen würde; dann wäre der Strompreis ähnlich hoch und es gäbe den "Strompreisrabatt"...

    • Manzdi

      @Juhmandra:

      Beruflich notwendig mag zutreffend sein, aber die PS-Zahlen der Neuzulassungen gehen jedes Jahr weiter nach oben.



      Das ist reiner Status, der dort zelebriert wird. Fahrzeuge mit vier Auspuffrohren verbrennen einfach mehr als Fahrzeuge mit einem.



      Und wenn die Energiepreise eine Folge der knappen Kraftstofflieferungen sind, darf man sich fragen, weshalb es kein Tempolimit gibt, um die Kraftstoffreserven zu schonen. Auch völlig unverständlich ist es, warum PS und Hubraum nicht stärker besteuert werden.



      Wem der PS-Wahn heilig ist, zahlt einfach deutlich mehr, warum denn nicht.

      In der aktuellen Situation werden Wohlhabende und Vermögende für ihre statusorientierte Mobilitätsansprüche mit dem Tankrabatt subventioniert.



      Viele Menschen besitzen aber gar kein Auto, fahren Buss oder Bahn oder Fahrrad. Entweder, weil sie sich dafür aktiv entscheiden, oder, weil ihnen schlicht das Geld fehlt, um ein Auto zu besitzen.

      Unterm Strich ist der Tankrabatt also konservativ hilflos.

    • Martin Rees

      @Juhmandra:

      Leider aber auch für viele ein berufliches "muss"...



      Es gibt sehr viele "Fernpendler:innen", die sich hohe Mieten in Ballungszentren nicht leisten können oder keine adäquaten Wohnungen mit mehreren Kindern in den Großstädten bekommen. Das betrifft in NRW mehrere Städte, Köln, Düsseldorf und Essen in dieser Reihenfolge ganz oben.



      "Mit Köln (357 299), Düsseldorf (325 865) und Essen (165 852) befanden sich drei NRW-Städte unter den zehn Städten mit den höchsten Einpendelzahlen Deutschlands."



      www.it.nrw/million...-in-nrw-zur-arbeit



      Daten 2023



      Tendenz steigend...



      Viele Kundendienste (Wartung, Reparatur) operieren aus Zentralen, die nicht "um die Ecke" liegen, sondern hunderte Kilometer anreisen, wo eine Dezentralisierung vielleicht sinnvoll wäre.

    • Thomas Koll

      @Juhmandra:

      Wäre es nicht viel schöner wenn in einem Land in dem 77,5% der Menschen in urbanen Umfeld leben niemand auf ein eigenes Auto angewiesen wäre? Es werden ja auch immer jene übersehen die altersbeding kein Auto fahren dürfen oder fahren sollten aber trotzdem sicher von A nach B müssen. Abgesehen davon dass die meisten Fahrten mit dem Auto so kurz sind dass ein Fahrrad völlig ausreicht.

      Aber zurück zum Auto: Wenn Sie 2025 kein E-Mobil für unter 20.000 Euro anbieten, dann werden Sie – so fürchte ich – im Markt scheitern“ sagte Robert Habeck 2019. BYD ist CDU und SPD sicher dankbar dass es politisch keinen Druck gab dieses 20tsd Euro Elektroauto auf den Markt zu bringen.

    • Axel Schäfer

      @Juhmandra:

      Die heimischen Öl- und Gasquellen tragen nur im Promillebereich zur Versorgung bei, beim Strom stellen wir einen Großteil selbst her.



      Klar statt der Mineralölsteuer wird es eine Kilometersteuer wie in Britannien geplant geben.

    • Momo33

      @Juhmandra:

      Wusste gar nicht, dass Strom auf Öl basiert.

  • Mondschaf26

    Die (vorübergehende) Senkung der Mineralölsteuer ist eine Lösung ohne großen Bürokratie, die besonders auch Speditionen, Handwerksbetriebe etc. entlastet. Alle anderen Varianten, die am Preis ansetzen, würden Bürokratie erfordern.



    --



    Und vllt. gar Tempolimits? Dadurch würde die (mengenabhängige) Energiesteuer doch glattweg und dauerhaft um ca. 10 Prozent einbrechen. Das kann doch niemand wollen [/Ironie]

  • Martin Rees

    Bereits 2022 ein Ärgernis f. einige Ökonom:innen u. Wissenschaftler:innen anderer Provenienz:



    "Derzeit wird in Deutschland hitzig über den sogenannten Tankrabatt diskutiert. Dabei wird meist vergessen: Eigentlich werden Autofahrer beständig unterstützt, auch ohne Tankrabatt oder Pendlerpauschale: weil sie die gesellschaftlichen Kosten, die sie verursachen, nicht in Gänze übernehmen. Der Ökonom und Verkehrsexperte Matthias Runkel dazu im SPIEGEL-Interview : »Kein Verkehrsmittel wird so stark subventioniert wie das Auto. Die Kosten für Infrastruktur und Folgekosten zum Beispiel durch Emissionen und Flächenverbrauch sind viel höher als die Einnahmen.«



    www.spiegel.de/wis...-9608-7e58407b458c



    "Das meistens vorgebrachte Gegenargument gegen solche ehrlichen Preise geht so: Geringverdiener könnten sich dann den teuren Sprit nicht mehr leisten, etwa die auf dem Land lebende Krankenschwester, die mit dem Auto 30 Kilometer zur Arbeit pendeln muss. Dieses Problem ist real und wichtig, und diese sprichwörtliche Krankenschwester sollten wir unterstützen. Nur ist die Lösung nicht subventioniertes Benzin..." ❗

  • Diogeno

    Direkthilfen für Geringverdiener:innen wären angebracht.



    Allerdings klappt das - automatisch und flächendeckend - zurzeit technisch nur über das Finanzamt, bei der Lohnsteuererklärung, wenn ich mich nicht irre. --



    Der Staat kennt ja die Kontonummern der Bürger:innen nicht. -

    Oder die Geringverdiener stellen einen Antrag und geben ihre Einkünfte und die Kontoverbindung an.