Adserver-Wechsel in der taz

Werbung auf taz.de

Ab 2017 wird die taz einen neuen Vermarkter für Online-Werbung nutzen. Warum wir uns dafür entschieden haben.

Désirée Fischbach ist in der taz für die digitalen Anzeigen verantwortlich Bild: taz

Die taz Entwicklungs GmbH und Co. Medien KG wechselt zum Jahr 2017 seinen Online-Vermarkter und im Zuge dessen auch den Adserver, über den die Banner-Werbung auf taz.de ausgespielt wird.

Mit Yieldlove GmbH aus Hamburg werden wir DoubleClick for Publishers (DFP) auf taz.de einbinden, um damit unser bestehendes digitales Anzeigeninventar bestmöglich zu monetarisieren und dabei weiterhin auf großflächige Anzeigenformate zu verzichten, wie etwa diese unangenehmen Pop-ups, die sich über den Inhalt legen. Auch Kampagnen aus sensiblen Kategorien wie Glücksspiel, Gaming oder Dating wollen wir selbstverständlich weiter tunlichst meiden.

Die Entscheidung, mit DFP ein Google-Produkt für taz.de zu nutzen, war keinesfalls eine leichte, die Chancen und Risiken sind allen Beteiligten gleichwohl bekannt und wurden kontrovers diskutiert. Der Wechsel zum Marktführer wäre uns auch mit unserem bisherigen Vermarkter nicht erspart geblieben. Im Vertrauen auf die Internetkompetenz unserer NutzerInnen, die das Tracking ihres Online-Verhaltens selbst einschränken können, hoffen wir dennoch, dass sich viele dafür entscheiden, taz.de die Einnahmequelle über Onlinewerbung offen zu halten.

• Als Vermarkter im Online-Geschäft wird ein Dienstleister bezeichnet, der die Werbeflächen eines Internetportals an Werbetreibende vermittelt.

 

• Die taz nutzt ab Januar 2017 Yieldlove aus Hamburg

 

• Der neue Adserver

 

Programmrichtlinien für Plattformprodukte

 

• Hinweise zur Nutzung von Cookies

Um taz.de, die dahinter stehende Technik und ihre Entwickler, sowie den laufenden Betrieb aufrecht zu erhalten, konnte die mittelfristig einzige Alternative, auf Anzeigen ganz zu verzichten, kein gangbarer Weg für den Verlag sein. Der Markt ändert sich spürbar, die Vermarktung wird schwieriger, moderne Technologien, die es erlauben, das Inventar bestmöglich zu verkaufen und zu optimieren, sind bereits jetzt unverzichtbar. Die neue Plattform verbindet unsere freien Werbeplätze auf taz.de mit den führenden RTB (Real Time Bidding) Exchanges und Netzwerken, damit jeder Platz mit dem höchst möglichen Preis bespielt wird.

Während in den letzten Jahren die Umsätze von rund 203.000 Euro 2014 auf rund 195.000 Euro 2015 und etwa 145.000 Euro 2016 stetig gesunken sind, sind die Prognosen mit der neuen Technologie für 2017 wieder steigend.

So rechnen wir etwa damit, dass sich der digitale Umsatz auf der mobilen Website der taz verzehnfachen kann. Geld das die digitale taz dringend braucht, um weiter zu bestehen und sich ferner zu entwickeln. Wenngleich der Umsatz, der über Bannerwerbung kommt, nur einen kleine Teil der Gesamteinnahmen ausmacht, ist das ein Teil, auf den der taz Verlag, der bekanntlich schon immer gut daran getan hat, auf mehreren Beinen zu stehen, nicht verzichten kann.

DÉSIRÉE FISCHBACH, Anzeigenabteilung taz

DANIÉL KRETSCHMAR, Co-Ressortleitung taz.de