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Sportmoment des Jahres

Markus Völker

­ist Sport­redakteur der taz.

Ueli Steck war ein Bergsprinter. Als erster Mensch wollte er nacheinander den Everest und Lhotse ohne Sauerstoff besteigen. Bei einem Trainingsausflug verunglückte er, mit 40. Er fiel 1.000 m tief, an einem sonnigen Tag im April.

„Wenn ich einen russischen Tanz vor Ihnen aufführe, hören Sie dann auf, diese Fragen zu stellen?“ – Russlands Vizeministerpräsident Witali Mutko auf die Frage eines US-Journalisten zum Doping im russischen Fußball.

Boris Becker ist 50, und er erträgt das Alter wacker. In einem ARD-Streifen zeigt sich der Tennisstar von einst unverschämt verletzlich. Er humpelt durch den Streifen, hinein in eine hoffentlich schuldenfreie Bobbele-Zukunft.

Walter Jungwirths „Tausend Kilometer Süden“ huldigt Speichen-Spartakussen, die sich auf die Strecke des „Mille du Sud“ in Frankreich begeben. Sie leiden, aber sie leiden mit Stil. Und Jungwirth schreibt das stilsicher auf.

De facto ist Fatma Samoura die mächtigste Person in der Fifa, deren Generalsekretärin die Senegalesin ist. Sie steht im Schatten von Fifa-Präsident Infantino. Sie ist unsichtbar. Das ist gut für Infantino und schlecht für den Fußball.

Nach dem Erfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt bangen viele Menschen um die Zukunft, es droht die erste AfD-Regierung. Das wäre eine (weitere) Zäsur für Deutschland. Gerade jetzt braucht es Zusammenhalt und Solidarität. Auch und vor allem mit den Menschen, die sich vor Ort für eine starke Zivilgesellschaft einsetzen. Die taz kooperiert deshalb mit "Alles beginnt im Zentrum". Die Kampagne unterstützt bundesweit linke, selbstverwaltete Orte und baut einen solidarischen Fonds für deren Schutz und Erhalt auf. Eine offene Gesellschaft braucht guten, frei zugänglichen Journalismus – und zivilgesellschaftliches Engagement. Finden Sie auch? Dann machen Sie mit und unterstützen Sie unsere Aktion. Jetzt unterstützen