taz sachen

Beliebt: die taz für unterwegs

Fangen wir mit dem Schlechten an: Die rückläufige Tendenz der Zugriffszahlen auf taz.de über Desktopgeräte, wie wir sie seit 2011 beobachten, hat sich 2017 fortgesetzt. Die Besuche sanken gar um 10 Prozent. Gut aber war: Der Relaunch der taz.de-Mobilversion im September konnte das auffangen. Besser noch: Zusammengefasst stiegen die Zugriffe auf taz.de im Verhältnis zu 2016 sogar.

Hier ist noch Luft nach oben. 2018 wird sich das Verhältnis von Desktop zu Mobil – derzeit bei 60 zu 40 Prozent – weiter in Richtung Mobil verschieben. Wir nehmen an, dass mehr und mehr Menschen die taz auf dem Smartphone für sich entdecken werden.

93 Prozent der Zugriffe entfallen auf das journalistische Angebot der taz im Netz. Auf die Seiten des Verlags – wie die Auftritte der Anzeigen, der Genossenschaft, von „taz zahl ich“ oder dem Abo – entfallen gut vier Prozent der Klicks. Die übrigen Zugriffe verzeichneten wir 2017 beim Shop und auf den verschiedenen Blogs.

Gerade die taz spielt mit ihrem unabhängigen und für alle zugänglichen Journalismus im Netz eine wichtige Rolle in der Presselandschaft. Die Zugriffe auf taz.de bilden die Grundlage zur Finanzierung unseres Webauftritts. Wir können darüber Menschen für eine freiwillige Unterstützung gewinnen („taz zahl ich“), was mittlerweile den Löwenanteil der Digitaleinnahmen ausmacht, aber auch andere Erlöse, etwa in Form von Aboabschlüssen, taz-Shop-Verkäufen und Online-Anzeigen, lassen sich so erzielen. Das hat 2017 wirklich großartig geklappt.

Désirée Fischbach