Gespräch mit einer Kabarettistin

„Humor unterscheidet uns vom Tier“

Sie macht seit fast 40 Jahren Witze, erst bei den „Missfits“, jetzt mit der „Ladies Night“. Gerburg Jahnke über Gags, Tabus, Feminismus und das Ruhrgebiet.

Porträt Gerburg Jahnke, verschmitzt lächelnd

Ursprünglich hätte Gerburg Jahnke Lehrerin werden sollen, doch es zog sie auf die Bühne (Archivbild, 2014) Foto: imago/Strussfoto

taz am wochenende: Frau Jahnke, die Kollegen finden, es soll Fragen zum Fußball geben, weil bald WM ist und weil Ihr Dauerverlobter – sagen Sie, gibt es den wirklich oder ist der eine Fiktion?

Gerburg Jahnke: Ich bin tatsächlich seit 24 Jahren verlobt. Mir kommt das auch manchmal wie eine Fiktion vor.

Fußball jedenfalls, weil der Verlobte Vorstand vom Fußballverein Rot-Weiß Oberhausen ist.

Er ist der Präsident. Nicht mehr lange, aber dann wird er es mehr als zehn Jahre gewesen sein.

Ein Ehrenamt?

Leider ja, und zudem eines, das Geld kostet, weil dauernd was gesponsert werden muss. Wie nennt man so was noch mal?

Vielleicht Liebe?

Ja. Ja, es muss Liebe sein.

Ist es ein Ehrenamt, das einem Vollzeitjob gleichkommt?

Irgendwie so, obwohl der Verein, ich glaube, in der Vierten Liga spielt. Trotzdem gibt es immer viel zu tun. Jugendarbeit, Jugendausbildung, sich um Spieler aus der Region kümmern. Aktuell gibt es sogar eine Flüchtlingsmannschaft. Das imponiert mir alles sehr. Aber vielleicht sollte ich mal klarstellen: Ich interessiere mich nicht für Fußball, finde aber die Arbeit von dem Verlobten toll.

Das Thema Fußball könnte mit diesen Ausführungen doch bedient sein.

Das sehe ich auch so.

Dann also Sie. Sie sind Kabarettistin. Ist das eine Berufsbezeichnung? Steht das in einem Ausweis?

Bei Anmeldungen in Hotels etwa soll man den Beruf angeben. Da schreibe ich manchmal „Kabarettistin“. Oder, wenn mir anders zumute ist: „Regisseurin“. Ich inszeniere viele Komödien. Irgendwie ist es schon Beruf, ich mache es ja manchmal auch tagsüber.

Macht das Leben einen zur Kabarettistin?

Tja. Ja.

Wenn es das Leben ist, wie funkt das da rein?

Ich bin übers Straßentheater dazu gekommen, nachdem ich nicht Lehrerin werden wollte. Dann hat sich eins aus dem anderen ergeben, und plötzlich waren wir bekannt. Als Duo. Missfits hießen wir. Die Medien haben dann einen Begriff erfunden, der hieß: Frauenkabarett. Was soll man da machen, wenn man in dieser Schublade drin ist? Ich fand es interessant, dass das Männerkabarett immer das eigentliche Kabarett war, und dann gab es noch das Anhängsel Frauenkabarett. Das Gute ist: Gespielt wird auf dem Platz, nicht in der Schublade. Zum Glück.

Was macht eine Kabarettistin aus?

Man braucht eine Haltung zur Welt und eine persönliche Sichtweise.

Wie ist Ihr Blick auf die Welt?

Ich bin gar nicht lustig. Eine zunehmende Melancholie überkommt mich. Wobei, das war auch schon so, als wir zu zweit arbeiteten. Wir haben uns viel mit Frauengeschichten beschäftigt. Was damit zusammenhängt, dass wir selber welche sind. Und dass, als wir anfingen, der Blick auf die Frauen nicht stattgefunden hat. Der von Frauen auch nicht. Das ändert sich nur sehr langsam. Ich merke, dass es heute wieder ganz gut ist, Feministin zu sein. Und jetzt bin ich auch alt genug, um auf Einwände dagegen zu pfeifen.

Haben Sie erlebt, dass „Feministin“ ein Schimpfwort ist?

Eine Weile. Eine Weile wurde das Wort nur von älteren Frauen in Anspruch genommen. Den jungen Frauen kam immer Alice Schwarzer dazwischen. Dabei gibt es so viele andere Feministinnen. Mit den Bloggerinnen, die sich zum Frauenthema meldeten, änderte sich das. Jetzt ist Feminismus fast schon wieder hip. Natürlich in Rosa.

Sie stehen mehr auf Blau.

Nur heute. Aber bei den rosa Hütchen mit den zwei Ohren, den Pussy Hats, die auf dem Women’s March in Washington aufkamen, da dachte ich schon: Gut, dann ist es halt so. Wir haben früher auch Latzhosen lila gefärbt und die tatsächlich angezogen. Sollen doch die Feministinnen in Amerika jetzt diese rosa Käppchen tragen. Ich habe mir auch eins gekauft, aber in Altrosa. Ich fand das passender.

War das jetzt Schlagfertigkeit? Mutterwitz? Braucht man die fürs Kabarett?

Mutterwitz. Vaterwitz? Och, das ist geschmacksabhängig. Ich liebe es, wenn Kolleginnen ihre Persönlichkeit mit auf die Bühne bringen, so verdreht sie auch sind. Das macht es authentisch. Gleichzeitig ist gut, wenn du weißt, was dir wichtig ist. Willst du nur Gags machen? Oder willst du möglichst unanständig sein? Oder hast du sogar eine Botschaft? Willst du nur über deine Beziehungsprobleme reden, oder findest du, dass die Umwelt jetzt wirklich völlig vor die Hunde geht? Man muss ein Ziel haben, also’ne Haltung,’ne Sicht auf die Welt.

Die kommt auch nicht von ungefähr. Wie muss man Sie sich als Jugendliche vorstellen? Waren Sie eine, die auf alles eine entwaffnende Antwort hatte?

Ich war zu jung für die 68er und zu alt für den Punk.

Das ist ein Satz, den man öfter von ­Ihnen liest.

Aber es stimmt, es war alles schon gelaufen. Als ich so weit war, da gab’s nur Frauenbewegung.

Die Grünen gab es auch gerade neu.

Das war nicht meins. Zu viel Gruppenzwang. Es ist auch nicht meins, durch die Pampa zu laufen und mich von Wasserwerfern nass spritzen zu lassen. Ich konnte besser Frauengruppen gründen und männliche Strukturen diskutieren und damit auf die Bühne gehen. Damit haben wir ja schon früh angefangen.

Wo?

In Oberhausen. Es gab ein alternatives Bürgerzentrum, das hat uns die Stadt überlassen. Das war’ne Brutstätte, ein Glück, weil wir uns frei entfalten konnten.

Ihr spezieller Blick aufs Leben, ist der ruhrgebietsgeschult?

Bestimmt.

Wie ist dieser Ruhrgebietsblick?

Das Ruhrgebiet ist’ne harte Region. Jetzt ist es ja eine Sinnverlustregion geworden und versucht, über Kulturdenkmäler und Tourismus diesen Verlust aufzufangen, was sich sehr schwer gestaltet. In meiner Jugend war das Ruhrgebiet noch das alte. Mein Vater hat unter Tage gearbeitet, mein Opa auch, unser Leben war bestimmt vom Schichtdienst des Vaters: Wann durften Kinder laut sein, wann nicht. Die Kohle war die Basis für alles. Und die Solidarität unter den Kumpels gab es wirklich. Sobald du unter Tage warst, war es egal, woher du kamst, Integration war automatisch. Man war sehr klar, sehr direkt, sehr bodenständig, so bin ich groß geworden. Und das schätze ich sehr, dass ich aus so einer Umgebung komme, wo man so denkt, spricht, das Leben handhabt.

Der Ruhrgebietsblick, hat der auch damit zu tun, dass man hell und dunkel bewusster wahrnimmt? Unter Tage, über Tage?

Das ist sehr poetisch. Aber ich glaube, diese Poesie haben wir im Ruhrgebiet nicht gesehen. Gesehen haben wir, wenn die Kohle klar gebrannt wurde, also die Erzgewinnung abends. Dann sah man die riesigen Fackeln über den Hochöfen, die dem Sonnenuntergang noch einen draufgaben. Wir hatten nicht nur geile Sonnenuntergänge, sondern auch noch den Feuerwiderschein der Hochöfen und Zechen. Das war ein Bild, daran kannst du dich gewöhnen, das vermisst du hinterher.

Mal zu den Inhalten Ihrer Programme.

Ja, gerne, ich habe mich schon gefragt, ob Sie je dazu kommen.

Sie greifen oft Tabus auf, Geschlechtertabus, aber auch soziale Tabus: dass man in der Öffentlichkeit die Finger nicht feilt oder so. Was für eine Quelle sind Tabus für Sie?

Puh, was’ne Frage. Sie müssen wissen, ich bin gerade total übermüdet. Egal. Tabus sind hartnäckig. Wechseljahre beispielsweise. Als wir bei den Missfits vor bald 20 Jahren darüber gesprochen haben, war das noch ein extremes Tabu, man hat das Publikum richtig auseinanderdriften sehen. Die einen waren gespannt, die anderen peinlich berührt. Als ich das Thema vor ein paar Jahren wiederaufgenommen habe, dachte ich, das ist eigentlich durch. Aber im Gegenteil, es ist immer noch ein Tabu. Und das, obwohl die Feministinnen meiner Generation, die ihr ganzes Leben offensiv mit Frauenthemen umgegangen sind, inzwischen alle in den Wechseljahren sind und auch damit offensiv umgehen.

Vielleicht muss man gar nicht alle ­Tabus brechen.

Man geht nicht los in der Absicht „Gucken wir mal, was für Tabus es gibt“. Das ist mir zu banal. Sondern ich habe immer mit Themen gearbeitet, die mich betreffen oder an denen ich interessiert bin. Ich arbeite dazu, und plötzlich merke ich: Oh, da ist ein Fettnäpfchen, da gibt es Tabus, sei es Wechseljahre oder Tod oder Sex nach 40 oder die Unfähigkeit der Männer, dazuzulernen, oder die Unfähigkeit der Frauen, Männer wegzuschicken, wenn sie nicht mehr vertretbar sind.

Sie lachen erst über sich und dann über das große Andere. Das politische Männerkabarett macht es eher umgekehrt, geht vom Großen zum Persönlichen.

Bei der jungen Comedy ist das nicht so. Die Jungen gehen sehr von sich aus, von ihren sexuellen Bedürfnissen, von ihren Reisen, von ihren Besuchen beim Urologen. Es gibt natürlich noch die wenigen politischen Kabarettisten, die anders vorgehen. Die hecheln der Zeit gerade hinterher, weil so viel passiert, was an sich schon kabarettabel ist.

In Interviews sagen Sie öfter, Sie seien keine politische Kabarettistin.

Ja, leider nicht.

Die Feministinnen Ihrer Generation haben aber doch gesagt: Das Private ist politisch.

Mit diesem Satz tröste ich mich auch. Trotzdem zähle ich mich zur Unterhaltung. Selbst für schwierige Zusammenhänge muss ich einen Weg finden, wie er unterhaltsam bleibt. Wie kann ich die schweren Themen so aufarbeiten, dass man sich letzten Endes übers Lachen nähert? Das muss ein politischer Kabarettist nicht. Dort soll einem das Lachen im Halse stecken bleiben.

Seit zwölf Jahren machen Sie die „Ladies Night“ im Fernsehen. Sie sagten mal, das Publikum könne bei „Ladies Night“ etwas lernen. Was?

Man kann lernen, dass es viele Frauen gibt, die unterschiedliche Dinge tun und ihre Kunst unterschiedlich verstehen. Dieser Lernvorgang gilt vor allem für Journalisten und Veranstalter.

Warum?

Eine der Fragen, die mir oft gestellt wird: Warum gibt es so wenige witzige Frauen in Deutschland? Am Anfang habe ich noch einigermaßen höflich reagiert, aber zuletzt habe ich die Interviews abgebrochen, wenn die Frage kam. Jemand, der so fragt, hat null recherchiert und nicht hingeguckt.

Was für ein Glück, dass ich diese Frage noch nicht gestellt habe.

Ich habe nur darauf gewartet. Im Ernst, die Zementierung in Deutschland durch die Medien ist so massiv, dass alle glauben, es gibt keine Komikerinnen. Das ändert sich wirklich nur langsam. Veranstalter gucken sich mittlerweile die „Ladies Night“ an, um auf Frauen aufmerksam zu werden. Ja sogar das Fernsehen selbst guckt sich zu, um mit der ein oder anderen Frau in anderen Formaten weiterzuarbeiten.

Das klingt, als wären Sie jetzt doch Lehrerin.

Nein, Förderin. Aber ist man nicht immer auch Pädagogin, wenn man auf der Bühne steht? Neulich sagte jemand, ich hätte, weil ich das schon so lange mache, eine Vorbildfunktion. Ich sei ein Role Model. Beeindruckend. Man macht sein Ding irgendwie mit all den Zweifeln, dem ganzen Suchen, und auf einmal taucht so ein Wort auf. Ich fühlte mich natürlich auch geschmeichelt.

Sie machen seit vierzig Jahren in Humor. Was ist Humor?

Er unterscheidet uns vom Tier.

Können Tiere nicht lachen?

Vielleicht können sie lachen, aber sie können sich keine Witze ausdenken. Nur unfreiwillig. Gott, diese ganzen Katzenvideos.

Gucken Sie sich die an?

Nein, ich habe zwei Kater, und die gucke ich mir an. Und tatsächlich muss ich über die lachen, was die überhaupt nicht mögen. Ich glaube, dass dumme, opportunistische Leute keinen Humor haben. Humor ist ein Zeichen von Intelligenz und Offenheit. Und Humor ist nicht dasselbe wie Witze oder Gags.

Ein Gag nach dem anderen ermüdet mich.

Eine gute Einstellung. Leider selten. Ich mag es, wenn man etwas erzählt und den letzten Satz nicht mehr sagen muss, weil in den Köpfen der Leute schon ein Bild entstanden ist, wohin die Erzählung führt. Sie lachen also über das eigene Bild im Kopf. Das ist ein sehr schöner Moment.

Kürzlich war ein Rezensent Ihres Programms „Sieben Frauen auf einen Streich“ sehr angegangen davon, dass Witze von Frauen über Männer als emanzipatorisch, Witze von Männern über Frauen aber als schlüpfrig gelten.

Dieser Rezensent des Bonner General-Anzeigers schreibt seit zehn Jahren über mich und ist immer unzufrieden. Aber er hat auch recht, ich bin so frauenfeindlich auf der Bühne, ich kann die übelsten Witze machen über Frauen. Natürlich bin ich auch sehr männerfeindlich, das geht mir langsam selbst gegen den Strich. Ich habe öfter versucht, Abende zu machen, wo ich nicht männerfeindlich bin, aber die Männer beschwerten sich. Die sind gekommen, um sich beschimpfen zu lassen.

Zeigt der Text des Bonner Kollegen nicht auch den Backlash? Dass Themen, die abgehakt schienen, wieder aktuell sind? Abtreibung ist neu auf dem Tisch, „Frauen zurück an den Herd“ auch. Sie müssen also thematisch oft von vorne beginnen.

Schon, aber es sind auch neue Themen dazugekommen: Altersarmut, Minijobs. Und Gendern – das ist furchtbar auf dem Tisch. Die gegenderte Nationalhymne von Frau Rose-Möhring. Aus „Vaterland“ könnte „Heimatland“ werden, statt „brüderlich“ soll es „couragiert mit Herz und Hand“ heißen. Ich habe eine Nummer übers Gendern gemacht. Ich habe auch eine Nummer gemacht über die verschiedenen geschlechtlichen Ausrichtungen.

Haben Sie sich bei dem Thema nicht die Finger verbrannt?

Total. Ich sagte in der Nummer über Transgender, dass ich dieses Gefühl, dass man von innen jemand anders ist, gut kenne. Ich beispielsweise fühle mich innen sehr schlank. Das war der einzige Gag, den ich mir dabei erlaubt habe. Unzählige Mails habe ich darauf bekommen, weil sich Transmänner und -frauen dadurch nicht ernst genommen fühlten. Ich habe diese Mails sehr aufmerksam gelesen, mich aber gefragt: Worüber beschweren sie sich? Ich bin Komikerin, ich traue mich, etwas über trans und cis und bi und die ganzen Unterscheidungen zu sagen, und sie werfen mir sofort vor: Du machst dich über uns lustig. Das ist aber nicht, was ich gemacht habe.

Sie haben sich über sich lustig gemacht.

Von innen bin ich übrigens auch noch jünger. Ich finde es nicht in Ordnung, dass diese Leute auf der einen Seite ihre Transsituation öffentlich machen und auf der anderen Seite meinen, mir, wenn ich darüber spreche, nicht zuhören zu müssen. Das hat mich sehr geärgert. An der Stelle kommt eine gewisse Humorlosigkeit raus, wenn man sich dem Gefühl, diskriminiert zu werden, so hingibt, dass man die Diskriminierung an jeder Ecke sucht. Auch die Political-Correctness-Bewegung, die es gibt, zwingt dich, extrem aufzupassen, was du sagst. Es gibt Leute, die nach rassistischen oder sexistischen Verletzungen nachgerade suchen. Ich bin aber Sexistin. Das muss ich sein, weil ich sonst über gar nichts mehr lachen könnte.

Sexistin? Gespielt oder in echt?

Ich glaube, auch in echt. Ich nehme für mich das Recht in Anspruch, auch Frauen – bisweilen – scheiße zu finden.

Ist man dann Sexistin?

Ganz nah dran jedenfalls. Die ganze MeToo-Diskussion ist da auch so ein Fall. Ich muss jetzt sehr aufpassen, was ich auf der Bühne sage. Darf ich die Frage stellen, ob eine Frau, die zum Casting ins Hotelzimmer geladen wird, wo ihr der Regisseur im offenen Bademantel öffnet, wirklich da reingehen sollte? Und dass sie, wenn sie es tut, davon ausgehen muss, dass es keine normale Castingsituation ist? Darf ich das noch sagen? In der ganzen Diskussion wird die Schuld der Männer manchmal auch zur Rache der Frauen. Solche Auseinandersetzungen sind zersetzend. Es sind Nebenfronten, damit man vergisst, wo die Hauptfront ist.

Wo ist die?

Kurz zusammengefasst: Wir leben in einem Spätkapitalismus, der extrem menschenfeindlich ist. Rassismus und Sexismus sind seine Wegbegleiter, und jeder Krieg findet in den Schößen der Frauen statt. Große Themen. Nicht unterhaltsam.

Zuallerletzt: Sie rauchen – das ist Ihr Laster. Ein Therapeut habe Ihnen gesagt, jede Sucht sei Sehnsucht. Welche haben Sie?

Im Prinzip sucht Sehnsucht immer dasselbe. Sie sucht nach Zuwendung. Nach Gesehenwerden, und nach Lebendig­sein.

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