Gruppe C: Dänemark – Australien

Dänen, die sich sicher wähnen

Dänemark geht in Führung, Australien gleicht nach Videobeweis und Elfmeter aus – und dominiert das Spiel. Es bleibt beim 1:1.

Drei australische Spieler freuen sich

Elfmeter verwandelt: Mile Jedinak nach seinem Treffer zum 1:1 Foto: dpa

Die Voraussetzungen: Dänemark hat das Auftaktspiel gegen Peru gewonnen, Australien verlor knapp gegen Frankreich. Die Skandinavier können mit einem Sieg alles klar machen und das Achtelfinale fast sicher buchen, während für Australien drei Punkte wichtig sind, um sportlich in der Gruppe C zu überleben.

Im Rampenlicht wird wieder einmal der dänische Spielmacher Christian Eriksen stehen, der nach seiner dürftigen Leistung im ersten Spiel nun liefern muss, um den hohen Erwartungen gerecht zu werden.

Das Ergebnis: 1:1 (1:1)

Das Spiel: Australien beginnt aggressiv, provoziert bereits nach 15 Sekunden ein Foul. Doch Dänemark lässt das kalt, nach einer wunderbaren Außenristvorlage von Nicolai Jörgensen gelingt das 1:0 durch Eriksen. Dänemark dominiert, der Begriff „Pressing“ scheint in Australiens Wörterbüchern nicht präsent zu sein. Nach einem Handspiel von Yussuf Poulsen, das per Videobeweis geahndet wird, netzt der australische Kapitän Mile Jedinak per Elfmeter ein.

Gruppe C

In Halbzeit zwei drückt weitgehend Australien, doch Dänemark rettet das 1:1 über die Zeit; wieder einmal ist Torhüter Kasper Schmeichel zur Stelle, wenn man ihn braucht.

Die Szene des Spiels: Es passiert schon wieder! Poulsen macht den Poulsen und provoziert nach dem Spiel gegen Peru erneut einen Strafstoß. Zweiter gelber Karton, Sperre fürs nächste Spiel und der Ausgleich für Australien.

Die Entdeckung des Spiels: Heißt Daniel Arzani. Frech und erfrischend spielt der junge Australier. Im Kopf wird das Bild bleiben, als er Piene Sisto an der Außenlinie kaltstellte.

Die Enttäuschung des Spiels: Kommt aus Australien und heißt Robbie Kruse. Schwaches Tempo bei Kontern, immer wieder vertendelte Dribblings.

Und nun? Hat Dänemark einen Matchball vergeben. Australien wiederum ist so gut wie draußen und muss auf peruanische Schützenhilfe im Spiel gegen Frankreich hoffen. Eriksen hat bewiesen, dass er es doch kann und ist mit einem Spiel verspätet in Russland angekommen.

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