Jetzt in der Verlosung

They called her Nico

Christa Päffgen wurde zu Nico und zur Ikone, die sie nie sein wollte. Eine audiovisuelle Tour de Force mit Band und Gästen.

Bild: Martin Waldmann

Nico war das erste deutsche Supermodel, sie war Schauspielerin unter Fellini, sie war Andy Warhols Muse und Chanteuse von The Velvet Underground. Sie war die Geliebte von Bob Dylan, Brian Jones, Iggy Pop, Alain Delon und Jim Morrison. Sie war eine Frau umgeben von Männern - ein Kind, das eine Frau spielte, die lieber ein Mann gewesen wäre.

Das Stück nimmt sein Publikum mit auf eine audiovisuelle, exzentrische, tragische und unvorhersehbare Tour de Force – Musik, Textfragmente, Videokollagen, Schreie und Gesang - irgendwo zwischen gestern, heute und morgen, zwischen uns und Nico, zwischen Rausch, Selbstzerstörung und der ewigen Sehnsucht nach einem Zuhause.

Martin Waldmann stellt in den theatralen Elementen seines Stücks die Frage nach Identität, Selbst- und Fremdbestimmung: Dekonstruktion durch Ikonisierung oder Ikonisierung durch Dekonstruktion?

Was bleibt, ist Nicos Musik - ein einzigartiger, dunkler und zeitloser Raum. Diesen Raum betreten und interpretieren Christin Nichols und die Musiker von Entourage Noir. Für den isländischen Regisseur Egill Palsson verkörpert Nico etwas, das zur Haltung seiner Generation gehört und was er heute vermisst - diese Verachtung, dieses „nein“, dieses „I just don’t give a fuck“. Palsson stellt sich mit seiner Inszenierung die Frage: Is Punk dead or is it just in rehab?

Die taz verlost 2x2 Freikarten für die Vorstellung am 2. Juni in der Volksbühne in Berlin.

Hier können Sie an der Verlosung teilnehmen. Bitte füllen Sie das Formular vollständig aus und geben Sie als Stichwort „Nico“ an.

Einsendeschluss ist am 21. Mai 2019 um 20 Uhr.