Referierende: Anke Domscheit-Berg, Netzaktivistin

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Anke Domscheit-Berg, Jahrgang 1968, ist Netzaktivistin und Streiterin für Geschlechterdemokratie.

Nach 15 Jahren in der IT-Industrie – vor allem als Managerin bei Accenture, McKinsey und Microsoft – ist Domscheit-Berg heute aktiv als Publizistin, Netzaktivistin, Unternehmerin zu Open Government, Digitale Gesellschaft, Geschlechtergerechtigkeit. Sie entwickelt mit der Welthungerhilfe Einsatzmöglichkeiten des 3-D-Drucks in Entwicklungsländern und hüllt gern Bäume, Panzer und Fluggerät in Guerillastrick. 2015 erschien ihr Buch: “Ein bisschen gleich ist nicht genug! Warum wir von Geschlechtergerechtigkeit noch weit entfernt sind” (Heyne). 2010 wurde sie ausgezeichnet mit dem Frauenpreis des Landes Berlin. Aufgewachsen in der DDR, wo sie Textilkunst studierte, lebt sie wieder in Brandenburg und widmet sich zusätzlich dem Breitbandausbau in Deutschland. Was zählt: Der Glaube daran, dass Veränderung zum Besseren immer möglich ist und damit verbunden die Erkenntniss, dass eine solche Veränderung nicht von allein eintritt sondern unser aktives Handeln erfordert.