Referierende: Jutta Ditfurth, Soziologin und politische Aktivistin

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Jutta Ditfurth, Jahrgang 1951, ist Soziologin, Publizistin
und politische Aktivistin.

Ditfurth studierte und arbeitete u. a. als Forscherin
und Reporterin in den USA, Großbritannien, China und der Sowjetunion. Sie versteht sich als antiautoritäre Linke. Sie begann als politische Aktivistin in den 1970er Jahren in der Frauenbewegung und in der Anti-AKW-Bewegung. 1980 gründete sie die Grünen mit, von 1984 bis 1988 war sie deren Bundesvorsitzende, 1991 trat sie aus der Partei aus und gründete die Ökologische Linke mit, der sie seitdem angehört. Von 1989 bis 1995 war sie zeitweilig Bundesvorsitzende der dju (IG Medien) und Mitglied im Hauptvorstand der IG Medien (heute: ver.di). Seit 2001 vertritt sie, mit Unterbrechungen, die kommunale Wählervereinigung ÖkoLinX-Antirassistische Liste als Stadtverordnete im Frankfurter Römer. Ditfurth verfasste 16 Bücher, darunter die Bestseller "Ulrike Meinhof. Die Biografie" (2007) und "Krieg, Atom, Armut. Was sie reden, was sie tun: Die Grünen" (2011). Ihr aktuelles Buch ist: "Der Baron, die Juden und die Nazis" (2013).