Wikileaks veröffentlicht einen Datensatz mit Emails aus und über Syrien. Darunter befinden sich sowohl sicherheitsrelevante als auch private Dokumente.

Wird nicht glücklich über die Veröffentlichungen sein: Syriens Präsident Bashar al-Assad. Bild: reuters
BERLIN taz | Wie der britische Journalistenpool Frontline Club vermeldet, veröffentlicht das Portal Wikileaks ab Donnerstag Millionen Datensätze mit Informationen aus und über Syrien.
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Die sogenannten Syria Files enthalten Emails von Geheimdiensten, syrischen Offiziellen, zum Teil aus dem engsten Führungskreis der Baath-Partei und internationaler Unternehmen. Ein großer Teil der veröffentlichten Kommunikation stammt aus Syrien selber, vieles scheint aus Russland an Wikileaks gegeben worden zu sein.
Auf einer Pressekonferenz am Donnerstag wurde die zugehörige Website vorgestellt, die mit Such- und Sortierfunktionen ausgestattet die Aufbereitung der Datenmenge besonders einfach gestalten soll.
Im Laufe des Vormittags war die Seite mehrfach nicht erreichbar. Grund war anscheinend eine Überlastung des Servers. Als internationale Medienpartner gibt Wikileaks unter anderem die italienische Wochenzeitschrift L'espresso und den Norddeutschen Rundfunk an.
Mit fast zweieinhalb Millionen Dokumenten übersteigt die Datenmenge die der Veröffentlichung der diplomatischen Korrespondenz der Vereinigten Staaten noch einmal deutlich.
Und wer waren noch mal Bradley Manning und Julian Assange? Oder wer waren Uri Blau bzw. Anat Kam? ...
Es wird keine siegreiche Al Qaida in Syrien geben, weil es im multiethnischen und multireligiösen Syriens nur mehr oder wen ...
Da ich ein Fan von Transparenz bin, kann ich das zwar grundsätzlich begrüßen - habe aber dennoch bedenken: ...
Die französische Regierung bestätigt, dass der Soldat gezielt angegriffen wurde. Eine direkte Verbindung zum Londoner Angriff wird derzeit nicht gezogen.

Seit Frühjahr 2011 demonstrieren in Syrien tausende Menschen in Syrien für einen Machtwechsel. Präsident Baschar al-Assad lässt hart zurückschlagen – laut der Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte in Großbritannien sind seit Beginn des Aufstandes 32.000 Menschen getötet worden.
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