Hamburgs Stadtentwicklungsbehörde plant einen Deckel über die A 7. Wegen der "kritischen Haltung" der Bevölkerung hat sie ein PR-Konzept bei Profis bestellt.von Gernot Knödler
Eine Bürgerbewegung lässt sich nicht von PR-Agenturen einseifen. Wenn es stimmt, dass die Grünen in Hamburg dieses Konzept verfolgen, verdienen sie ihre Abwahl, denn sie haben aus den Erfahrungen in Stuttgart nichts gelernt. Die wechselnden Agenturen hier haben viel Geld für ihre Herzilein- etc. Kampagnen kassiert, aber niemanden überzeugt, außer die Bürger davon, dass sie nicht unter ihrem Niveau über den Tisch gezogen werden wollen. Nicht einmal mehr auf dem platten Land und kaum bei notorischen cdu-Vasallen greift das noch - die Zeiten haben sich geändert. Manche merkens später - und wer zu spät kommt...siehe Machtverlust der cdu in BW.
24.03.2012 13:51 Uhr
von Saskia Neuner:
Liebe taz, ich bin ganz entsetzt von so viel Naivität bei Euch!
Könnt ihr mir mal erklären, was daran verwerflich ist, wenn sich die Stadt bei so großen Projekten von einer Kommunikationsagentur beraten lässt?! Zumal in Altona, wo es nun weiß Gott genug Gründe gibt, nichts falsch machen zu wollen, bei dem aufgeregten Klima, das hier herrscht.
Oder glaubt Ihr ernsthaft, in allen Behörden würden Dutzende von festangestellten Kommunikationsprofis sitzen, so dass man ja keine Dienstleister bräuchte?! Oder stellt Ihr Euch vor, dass jeder Stadtplaner zugleich automatisch ein gewiefter und erfahrener Öffentlichkeitsarbeiter ist?!
Erschreckend naiv finde ich das!
24.03.2012 13:51 Uhr
von Ex-PR-Profi:
Dieses Gutachten von fischerappelt verwundert gar nicht, wenn man weiss, wie dort mit kritischen Mitarbeitern umgegangen wird. Aber so einfach wie unliebsame Angestellte lassen sich muendige Buerger nicht aus dem Weg schaffen.
24.03.2012 13:51 Uhr
von Max Schulz:
Es ist hammermäßig lustig, dass die nassgekämmten PR-Profis meinen, dass Taxifahrer-Gemecker zur positiven Meinungsbildung beitragen soll.Das offenbart ein Fehlen von jedweder Bodenhaftung.
Weniger amüsant ist, dass ausgerechnet eine grüne Senatorin mit einer Firma wie Fischer/Appelt zusammenarbeitet, deren Führungsetage zu 90 Prozent aus Männern besteht und die aufgrund ihres Umgangs mit Angestellten zu den Stammgästen vor den Hamburger Arbeitsgerichten gehören.
03.08.2011 01:09 Uhr
von Thomas Renkenberger:
Eine Bürgerbewegung lässt sich nicht von PR-Agenturen einseifen. Wenn es stimmt, dass die Grünen in Hamburg dieses Konzept verfolgen, verdienen sie ihre Abwahl, denn sie haben aus den Erfahrungen in Stuttgart nichts gelernt. Die wechselnden Agenturen hier haben viel Geld für ihre Herzilein- etc. Kampagnen kassiert, aber niemanden überzeugt, außer die Bürger davon, dass sie nicht unter ihrem Niveau über den Tisch gezogen werden wollen. Nicht einmal mehr auf dem platten Land und kaum bei notorischen cdu-Vasallen greift das noch - die Zeiten haben sich geändert. Manche merkens später - und wer zu spät kommt...siehe Machtverlust der cdu in BW.
02.08.2011 22:36 Uhr
von Gerda Müller:
Das Beispiel Elbphilharmonie trifft den Nagel auf den Kopf. Auch für die Hamburger Deckelverlängerung (den Lärmschutzdeckel in Bahrenfeld und Stellingen zahlt der Bund)gibt es keine vollständige und aktuelle Kostenzusammenstellung. Der Bürgerschaft wurden die Gesamtkosten nicht verraten. Die BSU nennt immernoch die geschätzten Kosten aus 2009 ohne Zwischenfinanzierung, Umzugskosten der Sportplatzvereine, Gestaltungswettbewerbe, Öffentlichkeitsarbeit, Kosten für den Planungsstab im Landesplanungsamt von 6-7 Leuten und und... Abgesehen von der normalen Kostensteigerung....
02.08.2011 21:35 Uhr
von hannah:
den gleichen Zirkus hat man doch in Stuttgart auch betrieben, wobei sich das reiche Stuttgart das einige Millionen Euro kosten ließ. Das Problem ist nicht die Meinungsmache, das Problem ist die Mitbestimmung der Bürger bei Großprojekten, die mit ihrem in der Regel sauer verdienten Steuergeld finanziert werden! Und Mitbestimmung ist auch in Hamburg nicht vorgesehen.
02.08.2011 21:10 Uhr
von Saskia Neuner:
Liebe taz, ich bin ganz entsetzt von so viel Naivität bei Euch!
Könnt ihr mir mal erklären, was daran verwerflich ist, wenn sich die Stadt bei so großen Projekten von einer Kommunikationsagentur beraten lässt?! Zumal in Altona, wo es nun weiß Gott genug Gründe gibt, nichts falsch machen zu wollen, bei dem aufgeregten Klima, das hier herrscht.
Oder glaubt Ihr ernsthaft, in allen Behörden würden Dutzende von festangestellten Kommunikationsprofis sitzen, so dass man ja keine Dienstleister bräuchte?! Oder stellt Ihr Euch vor, dass jeder Stadtplaner zugleich automatisch ein gewiefter und erfahrener Öffentlichkeitsarbeiter ist?!
Erschreckend naiv finde ich das!
02.08.2011 17:27 Uhr
von Ex-PR-Profi:
Dieses Gutachten von fischerappelt verwundert gar nicht, wenn man weiss, wie dort mit kritischen Mitarbeitern umgegangen wird. Aber so einfach wie unliebsame Angestellte lassen sich muendige Buerger nicht aus dem Weg schaffen.
02.08.2011 13:26 Uhr
von Max Schulz:
Es ist hammermäßig lustig, dass die nassgekämmten PR-Profis meinen, dass Taxifahrer-Gemecker zur positiven Meinungsbildung beitragen soll.Das offenbart ein Fehlen von jedweder Bodenhaftung.
Weniger amüsant ist, dass ausgerechnet eine grüne Senatorin mit einer Firma wie Fischer/Appelt zusammenarbeitet, deren Führungsetage zu 90 Prozent aus Männern besteht und die aufgrund ihres Umgangs mit Angestellten zu den Stammgästen vor den Hamburger Arbeitsgerichten gehören.
Leserkommentare
24.03.2012 13:52 Uhr
von Thomas Renkenberger:
Eine Bürgerbewegung lässt sich nicht von PR-Agenturen einseifen. Wenn es stimmt, dass die Grünen in Hamburg dieses Konzept verfolgen, verdienen sie ihre Abwahl, denn sie haben aus den Erfahrungen in Stuttgart nichts gelernt. Die wechselnden Agenturen hier haben viel Geld für ihre Herzilein- etc. Kampagnen kassiert, aber niemanden überzeugt, außer die Bürger davon, dass sie nicht unter ihrem Niveau über den Tisch gezogen werden wollen.
Nicht einmal mehr auf dem platten Land und kaum bei notorischen cdu-Vasallen greift das noch - die Zeiten haben sich geändert.
Manche merkens später - und wer zu spät kommt...siehe Machtverlust der cdu in BW.
24.03.2012 13:51 Uhr
von Saskia Neuner:
Liebe taz, ich bin ganz entsetzt von so viel Naivität bei Euch!
Könnt ihr mir mal erklären, was daran verwerflich ist, wenn sich die Stadt bei so großen Projekten von einer Kommunikationsagentur beraten lässt?! Zumal in Altona, wo es nun weiß Gott genug Gründe gibt, nichts falsch machen zu wollen, bei dem aufgeregten Klima, das hier herrscht.
Oder glaubt Ihr ernsthaft, in allen Behörden würden Dutzende von festangestellten Kommunikationsprofis sitzen, so dass man ja keine Dienstleister bräuchte?!
Oder stellt Ihr Euch vor, dass jeder Stadtplaner zugleich automatisch ein gewiefter und erfahrener Öffentlichkeitsarbeiter ist?!
Erschreckend naiv finde ich das!
24.03.2012 13:51 Uhr
von Ex-PR-Profi:
Dieses Gutachten von fischerappelt verwundert gar nicht, wenn man weiss, wie dort mit kritischen Mitarbeitern umgegangen wird. Aber so einfach wie unliebsame Angestellte lassen sich muendige Buerger nicht aus dem Weg schaffen.
24.03.2012 13:51 Uhr
von Max Schulz:
Es ist hammermäßig lustig, dass die nassgekämmten PR-Profis meinen, dass Taxifahrer-Gemecker zur positiven Meinungsbildung beitragen soll.Das offenbart ein Fehlen von jedweder Bodenhaftung.
Weniger amüsant ist, dass ausgerechnet eine grüne Senatorin mit einer Firma wie Fischer/Appelt zusammenarbeitet, deren Führungsetage zu 90 Prozent aus Männern besteht und die aufgrund ihres Umgangs mit Angestellten zu den Stammgästen vor den Hamburger Arbeitsgerichten gehören.
03.08.2011 01:09 Uhr
von Thomas Renkenberger:
Eine Bürgerbewegung lässt sich nicht von PR-Agenturen einseifen. Wenn es stimmt, dass die Grünen in Hamburg dieses Konzept verfolgen, verdienen sie ihre Abwahl, denn sie haben aus den Erfahrungen in Stuttgart nichts gelernt. Die wechselnden Agenturen hier haben viel Geld für ihre Herzilein- etc. Kampagnen kassiert, aber niemanden überzeugt, außer die Bürger davon, dass sie nicht unter ihrem Niveau über den Tisch gezogen werden wollen.
Nicht einmal mehr auf dem platten Land und kaum bei notorischen cdu-Vasallen greift das noch - die Zeiten haben sich geändert.
Manche merkens später - und wer zu spät kommt...siehe Machtverlust der cdu in BW.
02.08.2011 22:36 Uhr
von Gerda Müller:
Das Beispiel Elbphilharmonie trifft den Nagel auf den Kopf. Auch für die Hamburger Deckelverlängerung (den Lärmschutzdeckel in Bahrenfeld und Stellingen zahlt der Bund)gibt es keine vollständige und aktuelle Kostenzusammenstellung.
Der Bürgerschaft wurden die Gesamtkosten nicht verraten. Die BSU nennt immernoch die geschätzten Kosten aus 2009 ohne Zwischenfinanzierung, Umzugskosten der Sportplatzvereine, Gestaltungswettbewerbe, Öffentlichkeitsarbeit, Kosten für den Planungsstab im Landesplanungsamt von 6-7 Leuten und und... Abgesehen von der normalen Kostensteigerung....
02.08.2011 21:35 Uhr
von hannah:
den gleichen Zirkus hat man doch in Stuttgart auch betrieben, wobei sich das reiche Stuttgart das einige Millionen Euro kosten ließ. Das Problem ist nicht die Meinungsmache, das Problem ist die Mitbestimmung der Bürger bei Großprojekten, die mit ihrem in der Regel sauer verdienten Steuergeld finanziert werden! Und Mitbestimmung ist auch in Hamburg nicht vorgesehen.
02.08.2011 21:10 Uhr
von Saskia Neuner:
Liebe taz, ich bin ganz entsetzt von so viel Naivität bei Euch!
Könnt ihr mir mal erklären, was daran verwerflich ist, wenn sich die Stadt bei so großen Projekten von einer Kommunikationsagentur beraten lässt?! Zumal in Altona, wo es nun weiß Gott genug Gründe gibt, nichts falsch machen zu wollen, bei dem aufgeregten Klima, das hier herrscht.
Oder glaubt Ihr ernsthaft, in allen Behörden würden Dutzende von festangestellten Kommunikationsprofis sitzen, so dass man ja keine Dienstleister bräuchte?!
Oder stellt Ihr Euch vor, dass jeder Stadtplaner zugleich automatisch ein gewiefter und erfahrener Öffentlichkeitsarbeiter ist?!
Erschreckend naiv finde ich das!
02.08.2011 17:27 Uhr
von Ex-PR-Profi:
Dieses Gutachten von fischerappelt verwundert gar nicht, wenn man weiss, wie dort mit kritischen Mitarbeitern umgegangen wird. Aber so einfach wie unliebsame Angestellte lassen sich muendige Buerger nicht aus dem Weg schaffen.
02.08.2011 13:26 Uhr
von Max Schulz:
Es ist hammermäßig lustig, dass die nassgekämmten PR-Profis meinen, dass Taxifahrer-Gemecker zur positiven Meinungsbildung beitragen soll.Das offenbart ein Fehlen von jedweder Bodenhaftung.
Weniger amüsant ist, dass ausgerechnet eine grüne Senatorin mit einer Firma wie Fischer/Appelt zusammenarbeitet, deren Führungsetage zu 90 Prozent aus Männern besteht und die aufgrund ihres Umgangs mit Angestellten zu den Stammgästen vor den Hamburger Arbeitsgerichten gehören.