• 26.04.2012

Girls Day

Mädchen vs. Piraten

Auch die männlichste aller Fraktionen bekommt am Girls Day Besuch von Frauen. von Kathrin Breer

  • 27.04.2012 19:59 Uhr

    von Siegfried Bosch:

    Und wie viele Jungen durften die Fraktionen der Grünen und der Linkspartei besuchen, Parteien, die aufgrund von Frauenquoten mehr als 50% Frauenanteil bei den Abgeordneten (nicht bei den Mitgliedern) haben?
    Und warum hat nicht die TAZ -- trotz der Frauendominanz in den Journalismusstudiengängen -- beim Boys' Day mitgemacht und den Jungen den Beruf des Redakteurs gezeigt?

  • 27.04.2012 14:37 Uhr

    von Jenny:

    Also, was Herr Spies von den Piraten da angeblich gesagt hat finde ich sehr seltsam. Er hat die Mädchen also gleich auf die Berufe "Referentin, Sekretärin oder Parlamentsdienerin" verwiesen und behauptet Abgeordnete zu sein sei keine Arbeit, obwohl die Piraten als Abgeordnete pro Nase (mit Zulagen) fast 4000 Euro im Monat Steuergeld bekommen, um ihre Arbeit zu machen???

    Was soll denn das für eine Ermutigung für Mädchen sein? Wieso sollen sie nicht den Beruf der Abgeordneten anstreben?


    "Alexander Spies, zuständig für Arbeit und berufliche Bildung, stellt klar: „Abgeordneter zu sein ist kein Beruf und sollte auch nicht euer Berufsziel sein.“ Schließlich handele es sich um ein Feierabend-Parlament, dessen Mitglieder die politische Arbeit in ihrer Freizeit verrichten. Als Referentin, Sekretärin oder Parlamentsdienerin könne frau aber durchaus im Abgeordnetenhaus arbeiten, so Spies."

  • 27.04.2012 07:51 Uhr

    von Naja:

    "Denn: „Am liebsten würde ich meine eigene Partei aufmachen.“

    Oh ja bitte. Und dann hauptsächlich Mädchen und Frauen als Mitglieder anwerben.
    Wenn ihr dann es zu was gebracht habt, dann kommen die Männer und fordern Männerquote und Männerförderung und werfen euch Männerhaß vor.

    Kann gar nicht sein?
    In umgekehrter Konstellation findet man das bereits bei der taz

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