• 07.05.2012

ARD-Doku über Psychopharmaka

Böse Pillen im Kinderzimmer

Eine ARD-Dokumentation begleitet drei Familien mit verhaltensauffälligen Kindern. Davon geben welche ihren Kindern Pillen. Doch wie wirken die eigentlich?von Julia Niemann

  • 10.05.2012 21:46 Uhr

    von emovis:

    Hallo,

    Bei der Vorbereitung und Durchführung unserer klinischen Studien (http://www.studien-in-berlin.de/aktuelle-studien/studie/article/adhs-bei-kindern-315.html) lernen wir viele ADHS-betroffene Kinder und deren Familien kennen. Leider haben auch wir die Erfahrung gemacht, dass oftmals zu schnell auf starke Medikamente zurückgegriffen wird, ohne dass eine begleitende Therapie erfolgt. Es bedarf in diesem Bereich einer umfassenderen Aufklärung von Eltern, aber auch Hausärzten und Lehrkräften. Eltern betroffener Kinder sollten sich daher in jeden Fall beraten lassen und mit Lehrern oder Erziehern ins Gespräch gehen.

    Herzliche Grüße

    Miriam

  • 08.05.2012 12:28 Uhr

    von bina:

    Mein Sohn hat es selbst ich habe lang genug überlegt soll ich medis oder nicht ................. es fiel mir alles nicht leicht .............. als mein sohn 3 war um in den kika kamm ging der leidensweg an ........ viele test undundund......... probleme im kika mit den erzieherinen .............mit 5 sagte mein sohn zu mir mama ich möchte normal sein nicht so wie ich bin .......... ich fand mein sohn nie anstregend ich habe ihn seit den kindergarten nicht erkannt ........ dann kamm die schule ...... stress ohne ende nach langen hin und her mit den psychologen viele schläflose nächte nach jeden strohhalm fassen habe ich mich dazu entschieden ihm es zu geben aber minmal für die schule ....... wenn ein 6 jähriger sagt mama ich fühle mich woll .habe ich es richtig gemacht ich muss aber sagen ........ nur medis zu geben ist falsch es gehören immer therapien gemacht ......... und vorallem die gesellschaft sollte auch mit mache ........... ich verurteile nimanden ...... aber bitte repektiert auch solche entscheidungen ........

  • 08.05.2012 09:24 Uhr

    von ChaoticTom:

    Als Betroffener, der das ADHS-Bashing der Medien langsam satt hat, tut Ihr differenzierter Kommentar einer leider undifferenzierten Sendung richtig gut.

    Manchmal glaubt man es ist Einstellungsvoraussetzung für Redakteure grundsätzlich die Existenz ADHS abzustreiten und ADHS-Medikatin für Teufelszeug zu halten oder irgendwelche alten Hüters mit Almgdudel gutzufinden.

  • 08.05.2012 02:39 Uhr

    von Neptun1980:

    @ timbolator: www.ard.de, dann Mediathek, Sendung verpasst.

  • 08.05.2012 00:16 Uhr

    von rotalobmit:

    da empfehle ich die ARD Mediathek!
    Bitteschön: http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10423342

  • 08.05.2012 00:10 Uhr

    von Ihr Nam:

    Sehr geehrte taz,
    ich muss sagen, nachdem ich mich selbsz von der Qualität überzeugt habe, dass dieser Film nicht so schlecht ist wie sie behaupten,
    Das einzige was ich bemängele ist dass viel zu wenig unser Schulsystem kritisiert wird, welches zulässt dass ein 14jähriger 2 Jahre keine Schule findet und dann für 3500€ im Monat auf eine Privatschule muss. Hier muss sich etwas ändern, vor allem auch in der Lehrerausbildung muss verstärkt das Augenmerk auf den Umgang mit solchen Kindern gelegt werden. Aber im Moment ist es so dass nur wir SonderpädagogInnen auf solche Szenarien vorbereitet werden.

  • 07.05.2012 20:54 Uhr

    von Freund9:

    Auch zu grundschullehrerfreundlichen Zeiten:
    http://www.ardmediathek.de
    Viel Erfolg bei der Urteilsfindung.

  • 07.05.2012 18:49 Uhr

    von timbolator:

    Um mich von der Qualität der Sendung selbst überzeugen zu können, müsste sie zu einer Zeit laufen, die zu meinem Alltagsrhythmus als Grundschullehrer passt. Danke öffentlich-rechtliche ANSTALTEN!
    So muss ich mir mein Urteil nach wie vor selber bilden.

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