• 19.07.2012

Streitgespräch über Netzpolitik

Die Regeln des Netzes

Pirat Alexander Morlang und Stefan Gelbhaar von den Grünen streiten über Sinn und Unsinn des Internet-Ausschusses und ein Parlament, das immer noch arbeitet wie im 19. Jahrhundert.von J. Itzek & B. Schulz

  • 24.07.2012 15:41 Uhr

    von Userette:

    Liebe Alle,

    @peinlich und phrasendrescher kuss ich wohl nicht wiederholen, dass es peinlich ist.

    Ich danke für dieses interessante Format und schließe mich Grammatik Mustermann an.

    Zum Inhalt:

    Die Piraten gründen quasi neu, zumindest formal, nen Ausschuss und wissen nach nem halben Jahr noch nicht, was der soll, obwohl sie den Vorsitz haben? Hä? Erklär mir das mal eineR...? Scheint wohl auch in einigen Bezirken so (nicht) zu laufen, der (Piraten)-Transparenz-Ausschuss in Mitte hat nach nem halben Jahr auch noch nichts vorzuweisen. Anstatt die Grünen zu attackieren, also die Partei mit der zumindest inhaltlich 'ne Menge Gemeinsamkeiten bestehen, sollten sie mal ihre Themen beackern. Wichtig genug sind sie ja, oder? Raus aus der Trotzphase, rein in's (ja, es gibt auch ein analoges) Leben! Und um eine Regulierung des Netztes wird keineR drum herum kommen, bin gespannt was dann mit den liberalen Techies passiert.

    MfG Userette (statistisch eindeutig Zielgruppe der PIRATEN aber viel zu links um liberal zu wählen...)

  • 22.07.2012 12:14 Uhr

    von Gegenpart vom Störtebecker:

    @Gelbhaar

    Können Sie das mal erläutern, oder schicken Sie mir eine Mail, dann antworte ich auch - aber ohne Frage ist auch ne Antwort schwierig. Wenn ich das mal so sagen darf.

    Frdl. Grüße vom Gegenpart vom Störtebecker

  • 21.07.2012 02:18 Uhr

    von Muster Grammatik:

    @ Phrasendrescherei

    Der Urheber ihrer kritisierten Aussage ist Pirat und sein Name war Klaus Störtebeker.


    @ Ökosozial

    Die Piraten sind hingegen sehr tolerant gegenüber Technik fremden Geistern.

    >> … (schaut plötzlich interessiert auf das analoge Aufnahmegerät) … da ist ja wirklich noch ein Band drin. Ist ja geil. << Alexander Morlang

    Ich freue mich, dass Menschen Menschen bleiben egal welche Klamotten sie tragen. Ich begrüße Dilettantismus seitens der Kommentatoren als auch seitens der Politik. Es zeigt mir, dass Wir als auch alle Piraten übrigens auch die Grünen jeden Tag ihr Geschäft erledigen müssen.


    Zum Thema

    Es ist schön zu sehen, dass sich Grüne und Piraten ähnlicher sind als sie glauben. Es ist zu begrüßen, dass die taz dieses Interview frei im Netz für alle zur Verfügung stellt. Es ist zu hoffen, dass die Debatte um das Netz angeregt weitergeführt wird.
    Mir hat das Interview gefallen und hoffe auf mehr Streitgespräche dieser Art. Diese Form der direkten Konfrontation zweier Überzeugungen hat häufig mehr inhaltlichen Nährwert, als die selbstbeweihräuchernde Befragung eines einzelnen Parteimitgliedes.

    Mit freundlichen Grüßen

    Muster Grammatik

  • 20.07.2012 14:50 Uhr

    von Ökosozial:

    Die Berliner Grünen sind den BürgerInnen gegenüber arrogant. Von Augenhöhe keine Spur.

    Das wurde unter anderem an ihrer misslungenen Online-"Mitsprache"- Portal deutlich, das sie heute immernoch ünberarbeiten.

    http://www.freitag.de/autoren/lila-lueftchen/berliner-grune-im-online-krampf

  • 20.07.2012 13:39 Uhr

    von Montcerf:

    @Phrasendrescherei

    >>"Das Internet läuft dezentral, es ist unsteuerbar. Und so sollte auch öffentliches WLAN laufen. Die Welt wird komplett von Technik dominiert, das wird ignoriert. Darum sind Techis wie ich in dieser Politik so wichtig."

    Gott, was für Phrasendrescherei. Echter grüner Nachwuchs. Wann hören die leute auf diese ewiggestrigen Dogmatiker zu wählen? Bei solchen Parteiklonen kann das doch erst recht nicht schwer sein. <<

    Gesagt hat das von Ihnen zitierte allerdings Herr Morlang von den Piraten. Grüner Nachwuchs? Diese Charakterisierung dürfte ihm wohl kaum gefallen.

  • 20.07.2012 11:32 Uhr

    von TomYum:

    Liebe/r Phrasendrescheirei,

    das von Ihnen gewählte phrasendrescherische Zitat stammt vom Piraten Morlang. Hören Sie jetzt auch auf, diesen "ewiggestrigen Dogmatiker" und "Parteiklon" von den Piraten zu wählen? Beschimpfungen dieser Art nerven und stehen einer Debatte über zukunftstaugliche Politikkonzepte im Weg. Aber ich versteh schon: Hauptsache mal Wut ablassen auf alles, was nicht piratisch ist.

  • 20.07.2012 09:57 Uhr

    von skeptik:

    Es scheint noch Vielen nicht aufgegangen zu sein, wie sehr die Piraten in einer naiven technikverliebten Denke stecken - weil es technisch geht, muss man es machen, und zwar alle und dalli! Wie sehr das Netz von den paar amerikanischen Konzernen dominiert wird, ist bei denen auch kein relevantes Thema, überhaupt ist eine gesellschaftspolitische Aussage bislang diffus oder fehlt. Eine Demokratisierung des Netzes muss notwendigerweise solche wirtschaftlichen Grundtatsachen: wer verdient am Netz, wo liegen die Machtzentren für die wirklich wichtigen, auchrein technischen Entscheidungen ( NB. sämtlich Firmen/Konzerne in USA ). Auch die sich als Netz-Experten aufführenden P.s sagen hierzu nichts. Das führt mich zu der Vermutung:
    Bislang sind die Piraten den Beweis schuldig geblieben, das sie eine Art neo-konservative Hilfstruppe von Merkel sind - man erinnere sich: Die sogenannte "Ideologie-Freiheit" war immer schon eine Behauptung von Gruppen, die dann kräftig konservative Politik vertraten.
    Herr Morlang kann als beruflicher Systemadministrator den Normal-Nutzern sicher einiges an komplexen Kenntnissen vermitteln, aber seine "Deformation professionelle" scheint er nur allzu schwer verlassen zu können, daher wohl auch sein Frust darüber, dass es in der Alltagsarbeit der Parlamente und Ausschüsse so zäh ablauft. Schuldzuweisungen sind sicher oft berechtigt, aber allein damit komm man auf Dauer nicht so sehr weit.

  • 20.07.2012 09:48 Uhr

    von dfsdfsdfs:

    @ von Phrasendrescherei:
    Wenn du richtig gelesen hättest, dann wüsstest du, dass dieser Satz von dem Piraten und nicht von dem Grünen stammte.Und das was dieser Pirat dann weiter sagte, war gar nicht so unrealistisch oder doof, weil er seine Arbeit in der Funktion ! die er dort ausübt, durchaus in Frage gestellt hat.

  • 20.07.2012 07:38 Uhr

    von Gelbhaar:

    Gelbhaar, mein 'Freund'; wenn es darauf ankommt, kneift er vor Fragen (die an ihn gestellt werden), die den Gesundheits- und Sozialdatenschutz betreffen.
    Möge Gelbhaar das gesamte Leben als Abg. am Boden der Karriere als Nicht-Fachmann kräpeln. Kein A**** in der Hose, der Junge.

  • 20.07.2012 07:29 Uhr

    von hallo?:

    @Phrasendrescherei
    Diese Phrase (genau das habe ich auch gedacht) hat allerdings nict der gründe Nachwuchs, sondern der PIRAT Morlang gedroschen.

    @Peinlich
    Wo waren denn die Piraten 1998 bis 2005? Wo war da deren Netzpolitik? Ist doch schön, wenn "Feindbilder" stehen. Auch ein enttäuschter Grüner? Warten wir mal ab, was die Piraten machen, wenn sie dann in der Verantwortung sind und Kompromisse schließen müssen.
    Und nebenbei finde ich es durchaus wichtig, dass Parteien auch lernfähig bleiben und nicht bei dem verharren, was sie vor 10 Jahren gemacht haben.

  • 19.07.2012 20:09 Uhr

    von Phrasendrescherei:

    "Das Internet läuft dezentral, es ist unsteuerbar. Und so sollte auch öffentliches WLAN laufen. Die Welt wird komplett von Technik dominiert, das wird ignoriert. Darum sind Techis wie ich in dieser Politik so wichtig."

    Gott, was für Phrasendrescherei. Echter grüner Nachwuchs. Wann hören die leute auf diese ewiggestrigen Dogmatiker zu wählen? Bei solchen Parteiklonen kann das doch erst recht nicht schwer sein.

  • 19.07.2012 20:00 Uhr

    von Peinlich:

    Der peinliche Versuch einer Werbeveranstaltung für die Grünen. Deren Netzpolitik konnte man 1998-2005 sehen. Die hätte auch von Universal sein können. Wählt man nicht wieder. Außerden sind die Grünen sowieso die Partei der ewiggestrigen Besserwisser und Verbotsfreunde. Da ist die CSU um Welten moderner. Am allerpeinlichsten sind aber solche Parteiklone beim Versuch den Piraten zu machen.

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