• 20.07.2012

Demokratische Produktionsstrukturen

Mehr Strom aus Bürgerhand

Die Zahl der Strom produzierenden Genossen wächst rasant. Über 500 Genossenschaften mit rund 80.000 Mitgliedern liefern in Deutschland inzwischen Energie. von Hannes Koch

  • 23.07.2012 10:57 Uhr

    von karl-stephan neufeldt:

    Was passiert eigentlich mit dem Strompreis der Massenabnehmer, die derzeit von den großen Stromproduzenten großzügige Rabatte bekommen, wenn sich der Trend zur dezentralen Stromproduktion fortsetzt? Ganz einfach am Ende subventionieren nicht mehr fast alle normalen Endverbraucher diese Geschäftspraktik, sondern nur noch die, die gar keine Chance haben in eigene Stromproduktion zu investieren und das gefährdet mehr als nur bequeme Gewinne der Stromriesen.
    Ich vermute jede andere From der Industriesubvention (Abgaben und Steuern) würden sofort den EU Wettbewerbsregeln zum Opfer fallen.
    Wäre die notwendige Konsequenz nicht, daß sich die dezentralen Stromproduzenten in einem Verbund zusammenschließen und ein Rabattsystem für gewerbliche Großverbraucher entwickeln?
    Dann entfällt veilleicht die krampfartige Notwendigkeit die veralteten Strukturen der großen Energieproduzenten aufrecht zu halten (Umstellung der Förderung zugunsten von Großprojekten die nur den großen Energiekonzernen nutzen) und die regenerativen Energieproduzenten könnten zugleich größeren Einfluss auf die Produktionsbedingungen ausüben.

  • 20.07.2012 22:32 Uhr

    von Waage:

    Die neue Energiewirtschaft muss als "grassroots Bewegung" von Autonomiebegeisterten wachsen die die riesigen Chancen und Perspektiven der neuen Techniken zu schätzen wissen, egal ob links, grün oder konservativ!

    So muss es laufen: weiter so!!!

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