• 30.07.2012

Verkehrspolitik von oben

SPD will Radler strafen

Innenbehörde hat schärferen Bußgeldkatalog erarbeitet. Dabei ist die Zahl der verunglückten RadfahrerInnen gesunken.von Gernot Knödler

  • 07.09.2012 13:32 Uhr

    von velophil:

    Bewegen sich Radstaffeln der Polizei auch mal im fließenden Verkehr oder lauern sie nur in Hauseingängen? Ich seh sie nur rumstehen oder um die Fußgängerzone kreisen, mehr Realität verkraften sie offenbar nicht.

    Würden Sie ihr Fahrrad im fließenden Verkehr (Fahrbahn) benutzen und dort Präsens zeigen, wäre der Verkehrssicherheit mehr gedient, denn auf dem Fahrrad sieht man mehr als im Auto oder in Hauseingängen!!

  • 02.08.2012 23:35 Uhr

    von wauz:

    Radfahrstadt Oldenburg

    Wenn man ein Rad mit einer geschmackvollen und daher auffälligen Rahmenkonstruktion, wird man dezent vorsichtiger, was die Regeln angeht. Wer aber in Oldenburg, so wie ich, als Radfahrer vor roten Ampeln anhält, erlebt Auffahrunfälle. Mir ist drei mal jemand hinten rein gefahren (Radler antürlich!), die nie im Ernst dran gedacht hätten, andere Radfahrer könnten bremsen. (Viele Ollnburcher können es tatsächlich nicht, selbst wen sie wollten...

  • 31.07.2012 16:20 Uhr

    von derherrderringel:

    @ Wolfgang Banse:
    Ja, die, die sich nicht richtig verhalten.
    Die Frage nach den Ursachen muss aber erlaubt sein. Wenn man die Leute jahrzehntelang mit einseitigen Radwegen auf die "falsche" Seite lenkt, darf man sich nicht wundern, wenn die Geisterfahrer auch noch denken, sie seien im Recht. Viele Einbahnstraßen sind übrigens für den Radverkehr in beiden Richtungen freigegeben, die entsprechende Beschilderung haben die Autofahrer wahrscheinlich schlicht übersehen, weil da ein Fahrrad abgebildet ist.
    Solange nicht einmal Polizisten die Regeln kennen oder verstehen, und an Schulen gelehrt wird, dass Fahrräder im Zweifeltee nicht auf die Straße dürfen, braucht man sich aber nicht über die Narren wundern.

  • 31.07.2012 16:11 Uhr

    von Radfahrerin:

    Die passende Veranstaltung für alle, die eine menschenfreundliche und umweltschonende Mobilität in Hamburg wollen:
    http://bund-hamburg.bund.net/fileadmin/bundgruppen/bcmslvhamburg/Termine/Einladung_4.9._Revolution_Stadtverkehr.pdf

  • 31.07.2012 15:00 Uhr

    von klabautermann:

    jawoll! hier muss endlich mal hart durchgegriffen werden!

    wo kommen wir denn hin? und wie?

    ich fordere helmpflicht für fußgänger, rechtsgehgebot mit bestrafung von unberechenbarem zick-zack-gehen, blinkpflicht bei richtungswechsel und vor allem beleuchtungspflicht - auch tagsüber, vorn und hinten!
    zuwiderhandlungen werden mit gefängnisstrafen nicht unter zwei jahren ohne bewährung geahndet!

    schluss mit lustig!

  • 31.07.2012 13:07 Uhr

    von velozipistin:

    Es gibt übrigens nur noch dort eine Radwegebenutzungspflicht, wo das blaue Zeichen darauf hinweist - ansonsten dürfen Velofahrer_innen auf der Straße fahren - darauf muss hier und woanders auch mal hingewiesen werden!

    Denn noch immer werden Radler abgedrängt, angehupt und ausgebremst, weil sie auf der Straße fahren - wer kümmert sich um diese Selbstjustiz ausübenden Verkehrsrambos, die andere Verkehrsteilnehmer_innen gefährden?

    In den Fahrschulen wird jedenfalls nicht Akzeptanz und Toleranz gegenüber anderen und schwächeren Verkehrsteilnehmer_innen gelehrt - da fängt es schon mal an.
    Unterstützt wird diese Mentalität durch die Medien, die Polizei und den Politikern im Schulterschluss mit der Wirtschaft!

  • 31.07.2012 12:59 Uhr

    von mimi-kri:

    CDU-Politiker Hesse:„ Zwar seien mehr Radler auf den Straßen gut für die Umwelt. Leider steige damit auch die Zahl der Radler, die in Unfälle verwickelt seien. Deshalb müssten „angemessene Regelungen“ gefunden werden."
    Was ist das für eine Logik!?
    Weil mehr Radfahrer unterwegs sind, müssen die Strafen erhöht werden? Das ist also eine angemessene Regelung - armes Deutschland!

    IM ÜBRIGEN: DIE RADWEGEBENUTZUNGSPFLICHT IST ABGESCHAFFT!!!
    Das wissen wohl hier noch nicht alle - nur wo der blaue Lolli steht müssen Radler auf dem Radweg fahren!

  • 31.07.2012 12:35 Uhr

    von Trotz Rollstuhl umd COPD: Rache:

    Die sollen mal lieber Autos aus dem verkehr ziehen. Es ist eine bodenlose imperialistische Frechheit 15 Jahre nach dem ersten Völkermord durch die automobile Klasse - Hurrikan Mitch - immer noch Autos zu erlauben.
    Autos und ihre Lakaien sind der klimakillender Abschaum des Planeten - dasselbe Pack benutzt auch weiterhin völlig ungeniert Flugzeuge und Schiffe - und Massenmörder, die pro Jahr 200 Millionen in die Migration treiben. Nach der Revolution kommen sie hoffentlich vor's Kriegsverbrechertribunal zusammen mit allen anderen Verantwortlichen für's Klimachaos.

  • 31.07.2012 08:17 Uhr

    von radler:

    Leider hat Hamburg keinerlei tragfähiges Verkehrskonzept. Weder für den Auto- noch für den Fahrradverkehr.
    Die einzige geltende Richtlinie ist, dass der Autoverkehr Vorrang vor allem anderen hat.
    Mit dem Fahrrad über eine Fußgängerampel zu fahren, die soeben auf rot umgesprungen ist kostet inkl. Gebühren ca. 70 Euro. Die besagte Ampel hat eine Grünphase von 6 Sekunden (Fruchtallee/Ecke Doormannsweg)!!! Nicht einmal ein schneller Fußgänger schafft es, in der vorgegebenen Zeit die Straße zu überqueren. Das sagt für mich alles. Dann zwei Polizisten auf Fahrrädern, die hinter Verteilerkästen versteckt auf Opfer lauern, wohl wissend, dass es sich hier aufgrund der ultrakurzen Grünphase richtig lohnt.
    Dann die Radwege, die traditionell zugeparkt oder mit Mülltonnen und Sperrmüll blockiert sind.
    Um Bußgelder zu vermeiden, muß ich hier absteigen und drumherum schieben. Das ist einfach nicht praktikabel, bei der Häufigkeit der Störungen.
    Fußgänger erkennen selten die Radwege, zumal, wenn sie nicht aus Hamburg kommen, und laufen darauf herum.
    Ich schätze mal, das es noch bis 2100 dauert, bis Hamburg ein ähnlich radfahrfreundliches Verkehrskonzept aufweist wie z.B. Kopenhagen heute schon.
    "Deutschland einig Autoland". Man merkt es deutlich.
    Hamburg ist totale Radfahrprovinz.

  • 31.07.2012 00:47 Uhr

    von Wolfgang Banse:

    Auch Radfahrere müssen in die Schranken gewiesen werden
    Radfahrer sind keine Vorbilder,was die Teilnahme am Straßenverkehr anbetrifft.Sie fahren auf Fußwegen,ohne Vordfer-und Rücklicht,fahren die Einbahnstraße verkehrt ect.
    Auch durch Fahrradfahrer kommen Menschen,in diesem Fall Fußgänger zu Schaaden,auch mit Todesfolge
    Radfahrer haben keine Narrenfreiheit und keinen Freibrief und müssen sich wenn sie sich verkehrswidrig verhalten,mit einer Strafverfolgung rechnen.

  • 30.07.2012 20:38 Uhr

    von Oldenburger:

    Wenn Radfahren keine Lebenseinstellung in Hamburg wäre, sondern das Rad wie in Oldenburg, Münster, Amsterdam, ... ein übliches Verkehrsmittel und keine Cheyenne-Ersatz für bestimmte Menschen wäre, dann wäre es für alle einfacher: Denn ALLE fahren Rad und/oder Auto/Bahn und wissen somit, was der andere macht, denkt und wie er oder sie tickt: Intuitive Empathie.

    Und die Falschfahrer oder Rotfahrer oder Rowdies sind dadurch um einiges weniger!

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