Das Oldenburger Landesmuseum warnt vor den Umtrieben illegaler „Archäologen“ – und hat eine Ausstellung mit pädagogischer Mission auf die Beine gestellt: Statt der Raubgräberei zu frönen, soll die Bevölkerung Hand in Hand mit den Profis arbeiten von Henning Bleyl

Mit Alexander Giesches berührerendem visual poem „Der perfekte Mensch“ nähern sich im Bremer Schauspielhaus die säuberlich getrennten Sphären von Freier Szene und Stadttheater einander an von Benno Schirrmeister

In Göttingen befreit Immo Karaman Georg Friedrich Händels Oper „Siroe, Rè di Persia“ von barocken Orient-Klischees. von Jakob Epler

Der eine ist Fotograf, der andere betreibt das Erotiktheater Salambo. Der eine ist Linker, der andere klebte Pro-Atomkraft-Aufkleber an seinen Mercedes. Dennoch waren Günter Zint und René Durand über 50 Jahre befreundet. von Katharina Gipp

Nach dem sperrigen Konzeptalbum „The Death Defying Unicorn“ gibt sich Motorpsycho auf „Stillife with Eggplant“ nun wieder etwas eingängiger. von Robert Matthies

Artist in Residence Alexander M. Giesche stellt mit SchauspielerInnen die Frage nach dem perfekten Menschen – und erinnert das Theater Bremen daran, dass es auch Imkerei sein sollte von Benno Schirrmeister

In Hamburg ist Investorensicht dem Städtebau Gesetz. Das mutmaßlich nächste Opfer: die City-Hochhäuser. Protokoll eines stadtplanerischen Trauerspiels. von Maximilian Probst

Er war kein Sohn der Stadt, trotzdem widmet man sich in Göttingen jedes Jahr dem Komponisten Georg Friedrich Händel. Umso interessanter macht das der thematische Fokus: der Orient! von Benno Schirrmeister

Schaumstoffrest, Putzlappen und Pappkarton: Die Berliner Puppentheatertruppe „Das Helmi“ gastiert mit ihrem „Zirkus des Fortschritts“ in Hannover. von Jens Fischer

Erotisches fristet im plattdeutschen Literaturbetrieb ein Nischendasein. Herausgeber Carl-Heinz Dirks weiß, warum.

Der Künstler Rolf Nesch leistete im Metalldruck revolutionär Neues und verließ Hamburg um der Freiheit willen schon im Oktober 1933. Er ging nach Norwegen und wird in Deutschland erst jetzt wiederentdeckt. von Hajo Schiff

Eine Kunst- und Filmbiennale soll dem angestaubten Kulturleben der legendären Künstler-Gemeinde Worpswede neues Leben einhauchen. von Wilfried Hippen

Am 26. April eröffnet in Hamburg die Internationale Gartenschau (IGS). Dank ihr ist Hamburg ist nun einmal mehr vorneweg: als Avantgarde der Ideenlosigkeit. von Maximilian Probst

Gartenschauen kommen unpolitisch daher. Doch sie sind auch Instrumente, um weltanschauliche Botschaften subtil zu transportieren. Das zeigen die Hamburger Beispiele der Nachkriegszeit von Kristina Vagt

Als Fotograf hätte der Literat es vermutlich nicht zu Weltruhm gebracht – gezeigt wird eine Auswahl seiner Bilder in Oldenburg nun trotzdem. von Maik Nolte

Franz Erhard Walther hat die „Sieben Orte für Hamburg“ geschaffen und war einst Pionier des „Werkhandelns“ – einer Kunst, bei der das Publikum mitmachen darf. In der aktuellen Hamburger Schau ist das verboten. von Petra Schellen

Das erste Mal würdigt eine Sonderausstellung in Schleswig das „Nydam-Boot“. Vor genau 150 Jahren wurde das Schiff aus dem Moor gezogen. von Esther Geisslinger

Der Hamburger Künstler Hamid Ghandehary fertigte für die Steuerbehörde spezielle „Finanzamtskunst“ an – weil die Sachbearbeiterin seine Kunst nicht versteht. von Lena Kaiser

Gemeinsame Schuljahre auf der Elbinsel – eine Ausstellung über eine Sinti-Familie startet zeitgleich zum 5. Elbinsel Gipsy Festival in Hamburg-Wilhelmsburg. von Ralf Lorenzen

Hände sausen umher, sie zeichnen, formen und gestalten. In Hamburg machten Gehörlose und Hörende einen Workshop für einen gemeinsamen Poetry Slam. von Amadeus Ulrich

Der Autor und Regisseur Peter Schanz verarbeitet die Geschichten regional verwurzelter Prominenter wie der Sex-Unternehmerin Beate Uhse oder der Nazi-Größe Adolf Eichmann zu Theaterstücken, die unmittelbar mit der jeweiligen Stadt zu tun haben. Die Nachfrage nach den Stücken ist hoch von Jens Fischer

In seinem Roman-Debüt erzählt Frank Spilker leichtgängig von einer Reise zu den Dämonen der Kindheit. von Klaus Irler

Es gibt Menschen, die fotografieren unbemerkt Fremde auf der Straße und stellen deren Bilder danach ins Internet. Ein besonders guter Tag für sowas ist der 1. Mai, findet der Hamburger "Streetphotographer". von Caroline Ritgen

Zu Recht erhält Monica Bonvicini den Bremer Preis für Kunst im öffentlichen Raum – obwohl die Bildhauerin nur zwei Open-Air-Plastiken schuf. von Benno Schirrmeister

Dem viel verachteten Friedensreich Hundertwasser hatte Christoph Grunenberg seine erste große Ausstellung als Chef der Bremer Kunsthalle gewidmet – die nächste zeigt Wols, den großen Verkannten.

Die Uni Oldenburg besitzt einen bemerkenswerten Bestand von alten britischen Comicheften. Angeschafft hat sie der Anglist Kevin Carpenter. Zu seinem Abschied gibt’s nun eine Ausstellung. von Maik Nolte

Was sind die Volkslieder unserer Tage? Diese Frage untersucht der Liedermacher Rainald Grebe am Hamburger Thalia-Theater. von Klaus Irler

Mit der zeitgenössischen Kunst in Schwerin geht es aufwärts. Das zeigt ein Rundgang durch die Ausstellungen der lokalen Szene, die derzeit im Schweriner Kunstverein, in der Galerie AG für zeitgenössische Kunst, im Staatlichen Museum und im Schloss aktiv ist von Frank Keil

Was wir aufbewahren, auch wenn ihm sein Zweck abhanden kommt: Eine Ausstellung in Oldenburg widmet sich allem, was übrig bleibt. von Maik Nolte

taz salon & mehr Veranstaltungen
Die taz nord präsentiert den "taz salon". Diesen und alle anderen Veranstaltungen der taz finden Sie auf den Verlagsseiten.