Der Autor und Regisseur Peter Schanz verarbeitet die Geschichten regional verwurzelter Prominenter wie der Sex-Unternehmerin Beate Uhse oder der Nazi-Größe Adolf Eichmann zu Theaterstücken, die unmittelbar mit der jeweiligen Stadt zu tun haben. Die Nachfrage nach den Stücken ist hoch von Jens Fischer

In seinem Roman-Debüt erzählt Frank Spilker leichtgängig von einer Reise zu den Dämonen der Kindheit. von Klaus Irler

Es gibt Menschen, die fotografieren unbemerkt Fremde auf der Straße und stellen deren Bilder danach ins Internet. Ein besonders guter Tag für sowas ist der 1. Mai, findet der Hamburger "Streetphotographer". von Caroline Ritgen

Zu Recht erhält Monica Bonvicini den Bremer Preis für Kunst im öffentlichen Raum – obwohl die Bildhauerin nur zwei Open-Air-Plastiken schuf. von Benno Schirrmeister

Dem viel verachteten Friedensreich Hundertwasser hatte Christoph Grunenberg seine erste große Ausstellung als Chef der Bremer Kunsthalle gewidmet – die nächste zeigt Wols, den großen Verkannten.

Was sind die Volkslieder unserer Tage? Diese Frage untersucht der Liedermacher Rainald Grebe am Hamburger Thalia-Theater. von Klaus Irler

Mit der zeitgenössischen Kunst in Schwerin geht es aufwärts. Das zeigt ein Rundgang durch die Ausstellungen der lokalen Szene, die derzeit im Schweriner Kunstverein, in der Galerie AG für zeitgenössische Kunst, im Staatlichen Museum und im Schloss aktiv ist von Frank Keil

Was wir aufbewahren, auch wenn ihm sein Zweck abhanden kommt: Eine Ausstellung in Oldenburg widmet sich allem, was übrig bleibt. von Maik Nolte

Markus Poschner und den Philharmonikern gelingt ein fast magischer „Freischütz“: Regisseur Sebastian Baumgarten macht mit seiner Inszenierung hingegen allen Feinsinn platt und ungesungen von Benno Schirrmeister

Walter Rothschild ist Landesrabbiner von Schleswig-Holstein – und Bahn-Fan. Ein Gespräch über das Deutschlernen mit Eisenbahn-Magazinen.

Am Samstag öffnet die Internationale Bauausstellung (IBA) in Hamburg ihre Tore. Die Aufwertung, die die Stadt heute in anderen Vierteln bremsen will, wird hier bis zum 3. November gefeiert. von Lena Kaiser
Wenn schmerzfreie Menschen Wildfremden aus alten Tagebüchern vorlesen – und am Ende dafür belohnt werden: ein Abend in Hamburg-Altona. von Marie Fleischhauer

Mit ihren Denkinseln erzählt Evelyne van Duyl im Bremer Marcks-Haus die alte Philosophiegeschichte des Westens nach – sanft schmunzelnd und ohne einen kritischen Gedanken. von Benno Schirrmeister

Elfriede Jelineks „Aber sicher!“ destilliert Scherz, Satire, Ironie zu tieferer Verzweiflung – und Alexander Riemenschneider aus dem Text ein Schauspielfest. von Benno Schirrmeister

Eine Bremer Ausstellung nimmt es mit einem hartnäckigen Gegner auf: dem römischen Germanen-Mythos. Der verhalf der Archäologie im „Dritten Reich“ zu ungeahnten Aufschwüngen – und Trugschlüssen von Henning Bleyl

Kurz vor seinem Tod schrieb Hans Henny Jahnn noch ein Art Bilanzstück: „Trümmer des Gewissens“ handelt von Wissenschaft und Macht, Sexualität und Revolte. Eine neue Inszenierung in Wilhelmshaven kann damit nicht viel anfangen von Tim Schomacker

Das Hamburger Kunsthaus zeigt Werke aus der Zeit zwischen 1920 und 1950. Sie dokumentieren die Brüche einer zwischen die Kriege geratenen Generation. von Petra Schellen

Die Hamburger Kunsthistorikerin Maike Bruhns hat eine riesige Sammlung von Kunst der 1920er bis 1950er Jahre zusammen getragen.
Ist die Verwendung von Hakenkreuzen Punk oder bloß dämlich? Unser Autor hat eine unangenehme Begegnung mit Schlägertypen, die er von früher kennt. von Heinrich Dubel

Einst modernisierte der Oldenburger Unternehmer Theodor Pekol, wie Menschen im Bus reisen. Sein Erbe verwaltet heute ein Verein aus Enthusiasten. Seine alten, teils einzigartigen Fahrzeuge allerdings könnten demnächst unbehaust dastehen von Maik Nolte

Der Konzeptkünstler Hans-Peter Feldmann zeigt in den Hamburger Deichtorhallen, wie Triviales zur Kunst wird. Nicht auf die Dinge selbst kommt es an, sondern auf den Kontext – und auf die Intention, mit der sie in diesen gestellt werden von Hajo Schiff

Style-mäßig bilden sich in der Szene drei Hauptrichtungen heraus. Unser Autor bevorzugt ein besonders hartes, verwahrlostes Outfit. von Heinrich Dubel

Der schleswig-holsteinische Landesarchäologe boykottiert den Versuch seiner Bremer Amtskollegin, die Geschichte der NS-Archäologie aufzubereiten. von Henning Bleyl

Als echter Punk schläft unser Held auswärts und checkt die Versorgungslage. Der Besuch von Vernissagen wird interessant. von Heinrich Dubel

Die Chefin des Hamburger Museums der Arbeit flieht – vor zu wenig Geld und Wertschätzung. Auf Schloss Gottorf allerdings warten schon exakt diese Probleme. von Petra Schellen

Nicht lange nach dem ersten Pogotanz beschließt der Held, Punk zu werden. Doch die Entscheidung hat unvorhergesehene Konsequenzen. von Heinrich Dubel

Die ausgemergelten Riesen-Fiuren des Alberto Giacometti kennt wohl jeder. Weniger bekannt ist seine manische Suche nach der perfekten Konstellation seiner Figuren. von Petra Schellen

Die Shakespeare Company erobert ihr neues Theater am alten Standort mit Richard III. Und die Premiere ist wirklich am Freitag, verspricht Peter Lüchinger.

Als die Sex Pistols ihr Debüt in London gaben, langweilt sich der Autor mit dem lokalen Moped-Rowdyclub an der Straßenecke. Bis eines Tages … von Heinrich Dubel


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