Eine Sonderabgabe für Banken ist richtig. Sie darf aber kein Ersatz für eine umfassende Regulierung der Finanzmärkte sein.von RICHARD ROTHER
Der gefeuerte Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan wollte unbedingt verhindern, dass das Vertrauen in die Bundeswehr schwindet.von ULRIKE WINKELMANN
Warum fällt es dem Papst so schwer, sich angemessen bei den Missbrauchsopfern zu entschuldigen? Sieben Gründe für das Versagen der katholischen Kirche.von PHILIPP GESSLER
Ein Grundeinkommen garantiert, dass jeder ohne Existenzängste leben kann, sagen die Befürworter. Ein Gegenargument ist, dass damit die soziale Ghettoisierung zementiert wird.

Heime und ambulante Pflegestationen, ja der gesamte Pflegebereich muss ausgebaut und finanziell besser ausgestattet werden. Denn Pflege ist etwas für Profis.von SIMONE SCHMOLLAK
Weil Ressourcen- und Klimakrise keine individuellen Probleme sind, kann das Individuum sie nicht lösen.von NICK REIMER
Mittelfristig, das wissen alle, reicht der Stabilitätspakt nicht aus, um die Währungszone zusammenzuhalten. Mehr Abstimmung, mehr Kontrolle und schärfere Sanktionen müssen her.von DANIELA WEINGÄRTNER
Das Leitbild "Bürger in Uniform" verliert an Bedeutung und die brutalen informellen Aufnahmerituale verschärfen sich. Das ist kein Zufall.von ROLF POHL
Die Details der Steuerreform mögen noch strittig sein, doch der ideologische Rahmen steht. Diese Robin-Hood-Rhetorik der Regierung ignoriert wissentlich Fakten.von ULRIKE HERRMANN
Merkel ist seit fünf Jahren an der Macht, weil sie ihre relative Machtlosigkeit akzeptiert. Sie führt, wohin die Mehrheiten drängen. Sie regiert, indem sie lauert.von ULRIKE HERRMANN
Die Schweiz verhandelt hinter den Kullissen weiter über Gaddafis groteske Forderungen, anstatt ein Strafverfahren einzuleiten. Die letzte Geisel wird so nicht freikommen.von ANDREAS ZUMACH
Die Nachfolge von Hosni Mubarak ist ungeklärt. Modernisierer werden kaum eine Chance haben: das Regime würde sich selbst wegreformieren.von KARIM EL-GAWHARY
Es ist richtig, Leuten wie Norman Finkelstein kein Podium zu geben. Denn wer Israel dämonisiert, spielt damit nur Antisemiten in die Hände.von ALEXANDER HASGALL
Für die Gleichberechtigung: Wir wollen Individuen nicht in Geschlechterkategorien einsortieren. Und wir wissen, dass die meisten Piraten das auch so sehen.von L. ROHRBACH & M. SCHAUERHAMMER

Ganz kippen lässt sich Elena mit einer Verfassungsklage wohl nicht. Denkbar ist aber ein Teilerfolg.von CHRISTIAN RATH
Die Entscheidung, Thilo Sarrazin in der SPD zu behalten, ist feige. Die SPD tut sich schwer mit parteischädigendem Verhalten. Und sicher ist: Die nächsten dummen Sprüche folgenvon DANIEL BAX
Wie will man fortan die gesellschaftliche Akzeptanz gegenüber Gesetzen sicherstellen, wenn diese für einen Großkonzern mal eben nachträglich zurechtgebogen werden?von BERNWARD JANZING
Heutzutage organisieren sich StudentInnen per Twitter und Facebook zum Bildungsstreik, früher per Flugblatt. Wir zeigen die lustigsten Flugis seit den 60ern.

Die Finanzkrise traf ja gemeinerweise auch die Reichen. Doch sie sind zurück: reicher, jünger, mehr. Ein paar allerdings fielen auf die Nase.

Der Berliner Fotograf Daniel Josefsohn ist zum Weltfrauentag in sein Archiv gestiegen und zeigt der TAZ sein Männerbild.

Zum Internationalen Frauentag am 8. März: Der moderne Mann muss kein Feminist sein - sondern einfach nur emanzipiert.

LE MONDE diplomatique
LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint weltweit in 61 Ausgaben – und liegt am 2. Freitag im Monat der tageszeitung bei.>