• 14.06.2011

Atomkatastrophe in Fukushima

Hundert Jahre sauber machen

Drei Monate nach dem Super-GAU ist das öffentliche Interesse gesunken. Experten schätzen, dass Fukushima für Jahrzehnte Katastrophengebiet bleiben wird.von BERNHARD PÖTTER

  • 16.06.2011 07:37 Uhr

    von Rainer Klute:

    Soviel Unwahrheiten, Halbwahrheiten und Mutmaßungen wie in diesem Artikel habe ich selten gesehen. Verfolgt ihr eigentlich die Nachrichtenlage? Nehmt ihr auch Positives zur Kenntnis, z.B. die Testläufe der Dekontaminierungsanlage für das hochgradig radioaktive Wasser? Habt ihr mitbekommen, daß das die Belastung des Meerwassers an allen Meßpunkten unter den Grenzwerten liegt (auch direkt am KKW) und an den meisten überhaupt keine Radionuklide mehr nachweisbar sind? Wißt ihr, daß die Radioaktivität der Luft auch an vielen Stellen des KKW-Geländes unter den Grenzwerten liegt?

  • 15.06.2011 12:00 Uhr

    von Xie Zeren:

    Eigentlich müßte hierfür eine aus möglichst vielen Staaten der Erde gebildete Task Force an die Probleme herangehen. Nationale Eitelkeiten müßten überwunden werden und die Einsicht, daß es sich hier nicht um eine nationale Katastrophe (wie bei dem Erdeben und dem Tsunami) handelt, zum Konsens werden.
    Durch die Kommunikationspolitik des Betreibers TEPCO, der japanischen Regierung UND der nationalen und internationalen (IAEA) Energieraufsichtsbehörden wird genau verhindert, daß diese Einsichten an Fahrt gewinnen. Der Fallout wird unterm Strich höher sein als der, der nach Tschernobyl Europa und Teile der Sowjetunion bis heute radioaktiv belastet.

    Bitte berichtet weiter und laßt nicht locker bei dem Thema.

    Ceterum censeo IAEA esse dissolvendam!

  • 15.06.2011 09:39 Uhr

    von Kati:

    Dabei ist doch gar nix passiert. Falls doch etwas passiert sein sollte, ist es gaaanz harmlos. Satire Ende.Vielleicht ist die Wahrheit ja eine andere: ganz Japan ist nach herkömmlichen Maßstäben verstrahlt und eigentlich unbewohnbar. Nur-wohin mit den Menschen. Also ist offiziell nix passiert. Und falls doch, lediglich im Umkreis von 20 km. Erschütternd v. a. die mangelhafte bis gleichgültige Reaktion der japanischen Regierung. Erstaunlich, die gleichmütige Hinnahme durch die Bevölkerung. Da lob ich mir die vieldiffamierte German Angst, und bin froh, dass die Menschen hier derartige Ereignisse noch nicht als Allah gegeben schlucken wollen.

  • 15.06.2011 08:52 Uhr

    von Wolf:

    Gut, es ist die FAZ, aber bei mehrheitlich solchen Kommentaren

    http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E7A60609FECD94EFB81EFFD39D05D31E7~ATpl~Ekom~SKom.html

    darf einem schon himmelangst werden....

    Tenor: in Fukushima ist nichts Schlimmes passiert...
    Wir TAZ-Leser glauben ja sonst, ein Denkprozess hätte eingesetzt; mitnichten.....

    der Wolf

  • 15.06.2011 08:40 Uhr

    von P.Haller:

    Das ist sie also, die billige, saubere Kernenergie !!
    Es ist ein Verbrechen, solche Zeitbomben in die Landschaft zu setzen und zu betreiben, ohne auch nur die geringste Ahnung zu haben, wie man bei einem Störfall eigentlich zu handeln hat.
    Das Üble ist auch, dass man diesen Mist nicht mehr los wird und noch viele Generationen darunter zu leiden haben.
    Wie bescheuert sind wir eigentlich ????

  • 15.06.2011 08:39 Uhr

    von harry:

    immerhin hat die katastrophe schon einige auswirkung in der weltweiten energiepolitik. auch wenn dieser schreckensbericht nicht mehr dieselbe aufmerksamkeit bekommt wie die ersten nachrichten aus fukushima, so ist es doch wichtig, dass die medien nicht aufgeben darüber zu berichten. artikel wie dieser sind nützlich und wichtig.

  • 15.06.2011 08:11 Uhr

    von Witzefinder:

    Nur als kurze Info: Nicht das Interesse sinkt, sondern die Berichterstattung!!!

  • 15.06.2011 07:49 Uhr

    von Josch:

    Zu Beginn der Katastrophe hatte ich kurz befürchtet, dass die japanische Insel vollständig unbewohnbar werden könnte. Immerhin sind neben Fukushima Daiichi auch die Kernkraftwerke Fukushima Daini, Onagawa und Tokai undicht und geben Strahlung ab.

    Im Grunde genommen ist auch unser Umgang mit Kernenergie unglaublich verantwortungslos. Obwohl die Srahlen- und Giftschleudern gerade mal knappe 20 Prozent unseres Energiebedarfs decken, riskiert man hunderttausende Tote im Falle nur eines einzigen Unfalls.

    Die Laufzeitverlängerung war seinerseits bis 2021 beschlossen worden. Nun wird dasselbe Datum als Atomaustieg verkauft - und keiner merkts. Solange wir so dämlich sind, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir auch weiterhin an der Nase herumgeführt werden.

    Kernkraft ist keine Energie, sondern ein Verbrechen

  • 15.06.2011 05:37 Uhr

    von vic:

    Mein Interesse ist nicht gesunken.
    Ich warte noch immer auf die Nachricht, dass große Teile Japans auf sehr lange Zeit unbewohnbar bleiben werden.

  • 15.06.2011 01:00 Uhr

    von Sonnengott:

    das Ding hat Glück und Wohlstand versprochen, muss dafür ab und zu nur mit ein paar Menschen gefüttert werden.
    Im Prinzip nichts neues.

  • 15.06.2011 00:05 Uhr

    von Reimar Menne:

    Wie macht man das, kontaminiertes Wasser dekontaminieren? Filtern? Zentrifugieren? Ist die angegeben Zeit eine realistische Größe oder auch so eon Windei wie die ersten Schätzungen zur "Problemlösung"?

  • 14.06.2011 23:32 Uhr

    von Juergen K.:

    Jasmin, Weissen und Gruenen Tee

    wird auch die von der Leyen
    zu ihren Zitronen-keksen im Leben nicht mehr saufen.

  • 14.06.2011 20:50 Uhr

    von Westberliner:

    Wir sind täglich da;

    www.mahnwache-kanzleramt.de


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