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Dritter Jahrestag des 7. OktoberIsrael gedenkt der Opfer des Hamas-Großangriffs

Drei Jahre nach dem blutigen Massaker im Süden Israels gedenkt das Land der Opfer. Juden und Israelis sind weiterhin konkrete Ziele von Terror und Gewalt, kritisieren Rabbiner.

Israel erinnert an das Massaker vom 7. Oktober 2023

Drei Jahre nach dem Massaker der Hamas im Süden Israels gedenkt das Land der Opfer des Terrorangriffs. Präsident Izchak Herzog entzündete um 6.29 Uhr Ortszeit in seiner Residenz in Jerusalem eine Kerze in Erinnerung an die Toten und Verletzten. Um diese Zeit begann der Überfall, bei dem rund 1.200 Menschen getötet wurden. „Drei Jahre seit diesem schrecklichen Morgen, drei Jahre Schmerz, Verlust und Erinnerung, die nicht ausgelöscht wird“, schrieb er auf der Plattform X.

Am Morgen versammelten sich auch Polizisten an damaligen Kampfstätten im Süden des Landes, darunter in Sderot, um ihrer gefallenen Kolleginnen und Kollegen zu gedenken, wie die Polizei auf X schrieb. Trauernde kamen zudem auf das Gelände des Nova-Musikfestivals in der Nähe des Kibbuz Reim, um ihrer getöteten Angehörigen und Freunden zu gedenken. Bei der zentralen Gedenkfeier am Abend sollen zudem rund 50.000 Menschen in einem Park in Tel Aviv zusammenkommen, wie das israelische Radio berichtete.

Bei dem Überfall am 7. Oktober 2023 wurden auch 251 Menschen als Geiseln in den Gazastreifen verschleppt. Nach israelischen Angaben kamen damals rund 6.000 Terroristen der islamistischen Hamas und anderer extremistischer Gruppierungen nach Israel. Bei dem auf den Überfall folgenden Krieg wurden nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde im Gazastreifen mehr als 74.000 Palästinenser getötet. (dpa)

Klöckner: Antisemitismus in die Schranken weisen

Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) hat zum dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls auf Israel dazu aufgerufen, Judenhass entgegenzutreten. „Wir sagen und hören es oft: Antisemitismus darf keinen Platz haben – auf unseren Straßen ebenso wenig wie in unseren politischen Debatten“, sagte Klöckner am Mittwoch im Bundestag. Aber leider sehe die Realität oft erschreckend anders aus.

Ob rechtsextrem, linksextrem oder islamistisch begründet: Extremisten wollten, dass die Gesellschaft sich an die Stigmatisierung von Juden gewöhne, sagte Klöckner. Die Mehrheit der Menschen in Deutschland tue das zwar nicht, sie sei aber nicht immer laut und klar genug. „Deshalb liegt es an uns, Antisemiten in die Schranken zu weisen – jeder und jede im eigenen Alltag, vor der Haustür, am Arbeitsplatz, in der Freizeit.“ (epd)

Steinmeier: Antisemitische Hetze unerträglich aufgeflammt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat grassierenden Judenhass angeprangert. „Auch in unserem Land ist seit dem 7. Oktober antisemitische Hetze auf unerträgliche Weise aufgeflammt“, so Steinmeier in einem X-Post am Mittwoch, dem dritten Jahrestag des Angriffs der Terrororganisation Hamas auf Israel. Die Terroristen hätten mit „unvorstellbarer Grausamkeit“ Frauen, Männer, Kinder, junge und alte Menschen ermordet. Es sei der schlimmste Anschlag auf jüdisches Leben seit dem Holocaust gewesen.

„Wir gedenken am heutigen Jahrestag des Leids vieler Menschen, der Opfer und Geiseln der Hamas, und auch der vielen, zu vielen Toten des Krieges im Gazastreifen, wo die Menschen bis heute unter widrigsten humanitären Bedingungen leben“, so Steinmeier. Der Krieg im Gazastreifen war eine Folge des Terrors der Hamas. Der Bundespräsident betont, dass sich Deutschland weiter einsetzen müsse: „gegen Antisemitismus und für die Sicherheit Israels, für die Würde und Selbstbestimmung der Palästinenser und die Perspektive auf ein friedliches Zusammenleben im Nahen Osten“. (epd)

Nationalbibliothek stellt Interviews zum Hamas-Überfall bereit

Die Deutsche Nationalbibliothek hat 182 Berichte von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen des Hamas-Überfalls auf Israel am 7. Oktober 2023 in ihre Sammlung aufgenommen. Die aufgezeichneten Interviews bewahrten persönliche Erfahrungen und Perspektiven, teilte die Bibliothek am Mittwoch am Standort Leipzig anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Überfalls mit. Sie seien „wichtige Quellen für die Auseinandersetzung mit Formen des Antisemitismus in der Gegenwart“.

Die Berichte sind Teil der „Contemporary Antisemitism Collection“ der US-amerikanischen USC Shoah Foundation. Dokumentiert sind Erfahrungen von Menschen, die seit 1945 von Antisemitismus betroffen waren. In der Nationalbibliothek mit Standorten in Frankfurt am Main und Leipzig können insgesamt mehr als 50.000 Interviews aus dem Archiv der Foundation eingesehen werden. Mit der erweiterten Sammlung führe das Deutsche Exilarchiv der Bibliothek sein Angebot „Zeitzeugnisse digital“ fort, hieß es.

Zeitzeugnisse eröffnen den Angaben zufolge persönliche Zugänge zur Geschichte. Sie zeigten individuelle Lebenswege und Erfahrungen auf, sensibilisierten für Themen wie Verfolgung, Ausgrenzung und Gewalt. Mit der USC Shoah Foundation kooperiert das Deutsche Exilarchiv auch bei dem Zeitzeugen-Projekt „Frag nach!“. Die Deutsche Nationalbibliothek sammelt, dokumentiert und archiviert alle Werke in Schrift und Ton, die seit 1913 in Deutschland und weltweit über Deutschland oder in deutscher Sprache veröffentlicht werden. Sie macht diese auch zugänglich. (epd)

Bischöfe und Rabbi für Antisemitismus-Bekämpfung in Verfassung

Berlins evangelischer Bischof Christian Stäblein, sein katholischer Amtskollege Heiner Koch und der Berliner Rabbiner Andreas Nachama haben sich für die Aufnahme der Bekämpfung von Antisemitismus in die Berliner Landesverfassung ausgesprochen. „Die Bekämpfung von Antisemitismus in Deutschland ist erste Aufgabe für Staat und Gesellschaft“, schreiben die drei Geistlichen in einem am Mittwoch veröffentlichten Gastkommentar im Düsseldorfer „Handelsblatt“ (Online). Anlass war der dritte Jahrestag des Überfalls der Terrororganisation Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023. Mit Blick auf die Zeit des Nationalsozialismus und die Schoah heißt es, gerade in Berlin, „der Stadt, in der die industrielle, staatlich-institutionell und historisch unvergleichliche Vernichtung von Jüdinnen und Juden geplant und gesteuert wurde“, sei der bedrohlich und offen auftretende Antisemitismus nicht hinnehmbar.

„Wir fordern deshalb alle Parteien auf, für die Aufnahme der Bekämpfung des Antisemitismus in die Landesverfassung Berlins einzutreten. Und zwar jetzt!“, schreiben der Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, Stäblein, der katholische Erzbischof Koch und Nachama, Rabbiner an der Synagoge Herbartstraße/Sukkat Shalom und ehemaliger Direktor des Dokumentationszentrums Topographie des Terrors. Mit der Aufnahme in die Verfassung sei die Verpflichtung aller Verfassungsorgane und aller Parteien verbunden, für die Umsetzung des Ziels einzustehen. Die Bekämpfung von Antisemitismus müsse sich in Lehrplänen ebenso wiederfinden wie in Förderrichtlinien. (epd)

Hamas lobt Terrorangriff auf Israel als Beispiel für Heldentum

Die militant-islamistische Hamas hat den Terrorangriff auf Israel vom 7. Oktober 2023 in einer Mitteilung zum Jahrestag der Massaker gelobt. Die Attacke sei ein Beispiel für „Heldentum, Standhaftigkeit und nationale Solidarität“. Sie habe die Sache der Palästinenser wieder in den Mittelpunkt der weltweiten Aufmerksamkeit gerückt. „Der Konflikt mit dem Feind begann nicht an diesem Tag, ebenso wenig sind seine letzten Kapitel bereits geschrieben“, erklärte die Hamas.

Angeführt von der Palästinenserorganisation waren vor drei Jahren Extremisten in Israel eingefallen. Sie ermordeten etwa 1.200 Menschen und verschleppten 251 weitere. Der 7. Oktober markiert auch den Beginn des Krieges im Gazastreifen, der rund 90 Prozent der Einwohner des Palästinensergebiets zu Binnenflüchtlingen gemacht und laut dem von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministerium mehr als 74.000 Palästinenserinnen und Palästinenser das Leben gekostet hat. (ap)

Gedenken an Terrorangriff mit Kerzen, Gebeten und Warnungen

Mit mehreren Gedenkveranstaltungen und einem Gottesdienst wird auch in Berlin an den Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel vor drei Jahren erinnert. Bei einem Gedenk- und Toleranzgebet in der Jüdischen Gemeinde Chabad Berlin erinnerte Israels Botschafter Ron Prosor an das Leid der Opfer: „Jeder in Israel ist betroffen. Jeder kennt eine Familie, die einen Sohn, einen Vater, eine Mutter verloren hat.“

Gemeinsam mit Rabbiner Yehuda Teichtal zündete Prosor eine Kerze an. Der Botschafter forderte ein entschlossenes Handeln gegen Antisemitismus ein: „Wir befinden uns heute in einer Zeit, wo man nicht mehr stumm sein kann. Die Brandmauer gegen Antisemitismus muss auf allen Seiten stattfinden, rechts und links.“ Man könne nicht wegschauen, sonst gebe es keinen echten moralischen Kampf, sagte er.

Auch Berlins Innensenatorin Iris Spranger forderte anlässlich des Jahrestages ein entschlossenes Handeln gegen Antisemitismus. „Der Schutz jüdischen Lebens und das Existenzrecht Israels sind für uns nicht verhandelbar“, erklärte die SPD-Politikerin. „Wer Jüdinnen und Juden bedroht oder angreift, greift auch unsere demokratische Gesellschaft und Grundordnung an.“ Die Innensenatorin versicherte, dass antisemitische Hetze und Straftaten konsequent von Polizei und Sicherheitsbehörden verfolgt würden. (dpa)

Israelis fordern staatliche Untersuchung nach Hamas-Massaker

Am dritten Jahrestag des Hamas-Massakers vom 7. Oktober 2023 in Israel haben Demonstranten in mehreren israelischen Städten eine staatliche Untersuchungskommission zu dem Überfall gefordert. Bisher gibt es keine umfassende Aufarbeitung seitens der Regierung zu der Frage, wie es dazu kommen konnte und welche Fehler im Sicherheitsapparat und der Politik gemacht wurden. In Israel finden am 27. Oktober erstmals seit dem Massaker Parlamentswahlen statt. Demonstranten versammelten sich nach Medienberichten unter anderem vor der Residenz von Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und dem israelischen Parlament, der Knesset, in Jerusalem.

Laut der Zeitung „Times of Israel“ blockierten Protestierende zudem kurzzeitig die Stadtautobahn bei Tel Aviv. Kritiker werfen Netanjahu und seiner Koalition vor, keine persönliche Verantwortung für das politische und militärische Versagen während des Hamas-Terrorüberfalls zu übernehmen. Laut Meinungsumfragen können bei der wegweisenden Wahl in drei Wochen weder das Lager von Netanjahu noch das seiner Gegner mit einer absoluten Mehrheit rechnen. (dpa)

Religionen: Kampf gegen Antisemitismus in Berliner Verfassung

Führende Religionsvertreter aus Berlin fordern, den Kampf gegen Antisemitismus in der Berliner Landesverfassung zu verankern. „Wir fordern alle Parteien auf, für die Aufnahme der Bekämpfung des Antisemitismus in die Landesverfassung Berlins einzutreten. Und zwar jetzt“, schreiben Rabbiner Andreas Nachama, der Berliner katholische Erzbischof Heiner Koch und der evangelische Bischof Christian Stäblein in einem gemeinsamen Gastbeitrag für das „Handelsblatt“ zum dritten Jahrestag des Terrorangriffs der Hamas auf Israel.

Die drei Geistlichen beklagen eine seit dem Angriff weltweit und in Deutschland gewachsene Zahl antisemitischer Vorfälle. Gerade in Berlin, wo die „industrielle, staatlich-institutionell und historisch unvergleichliche Vernichtung von Jüdinnen und Juden geplant und gesteuert wurde“, sei offen auftretender Antisemitismus nicht hinnehmbar. Es brauche „ein unbedingtes Bekenntnis zum Schutz jüdischen Lebens“, heißt es in dem Gastkommentar. Der Angriff der Hamas am 7. Oktober 2023 sei „das größte Morden an Jüdinnen und Juden seit der Shoa“ gewesen. (kna)

Von der Leyen: „Grausamkeit darf sich niemals wiederholen“

Am Jahrestag des Überfalls der islamistischen Terrororganisation Hamas am 7. Oktober 2023 betonen die EU-Spitzen ihre Solidarität mit Israel. „Die EU steht all jenen zur Seite, deren Leben sich durch diesen Tag für immer verändert hat“, schrieb EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen auf der Plattform X. „Die unbeschreibliche Grausamkeit und der Terror des 7. Oktober dürfen sich niemals wiederholen.“ Die EU sei weiterhin bereit, dazu beizutragen, dass aus dem derzeitigen fragilen Waffenstillstand ein dauerhafter Frieden auf der Grundlage einer Zwei-Staaten-Lösung werde. EU-Ratspräsident António Costa schrieb: „Nichts kann solchen Terror rechtfertigen, und so etwas darf sich niemals wiederholen.“ Weiter sagte der Portugiese, „die EU wird stets das Recht Israels auf ein Leben in Frieden und Sicherheit verteidigen“.

„Das Europäische Parlament gedenkt der Opfer dieses Tages des Grauens und bekräftigt erneut sein Engagement dafür, den Terrorismus zu beenden, einen Weg zum Frieden zu finden und seine Anstrengungen zur Bekämpfung des uralten Übels des Antisemitismus zu verstärken“, hieß es von EU-Parlamentspräsidentin Roberta Metsola. Manche Tage blieben für immer im Gedächtnis. EU-Chefdiplomatin Kaja Kallas sagte: „Wir müssen jede Form von Antisemitismus in ganz Europa entschieden zurückweisen.“ Die Hamas habe dem israelischen Volk unsagbares Leid zugefügt und Verwüstung hinterlassen. Weiter forderte sie: „Die Hamas muss ihre Waffen niederlegen, damit der Friedensplan für Gaza vorangebracht werden kann.“ (dpa)

Europäische Rabbiner: Juden und Israelis konkrete Ziele von Terror

Die Debatte über Sicherheit und Schutz von Israelis und Juden ist auch drei Jahre nach dem Terrorangriff der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 nicht abstrakt – das sagte der Präsident der orthodoxen Europäischen Rabbinerkonferenz, Pinchas Goldschmidt, am Mittwoch. Dies zeige etwa der jüngste Anschlagsversuch auf den Flydubai-Flug nach Tel Aviv. „Juden und Israelis sind weiterhin konkrete Ziele von Terror und Gewalt.“ Diese Gefahr präge den Alltag jüdischer Gemeinden in Europa, so Oberrabbiner Goldschmidt. „Synagogen und Schulen brauchen massiven Schutz. Geld, das für Bildung, Jugendarbeit oder die Unterstützung älterer Menschen gebraucht würde, fließt in Sicherheitsdienste, Kameras und Schutzmaßnahmen.“ Viele Juden überlegten heute sehr genau, ob sie eine Kippa tragen, einen Davidstern zeigen oder auf der Straße Hebräisch sprechen.

Goldschmidt verwies darauf, dass an Universitäten, in der Kultur und im öffentlichen Leben Jüdinnen und Juden immer häufiger erklären sollten, wie sie zu Israel stehen. „Sie sollen sich distanzieren, rechtfertigen oder Teile ihrer Identität ablegen, um akzeptiert zu werden. Das ist eine gefährliche Entwicklung.“ Europa dürfe jüdisches Leben nicht nur mit Polizei und Sicherheitszäunen schützen: „Juden müssen hier frei, sichtbar und ohne Angst leben können, ohne Bedingungen und ohne sich für ihre Identität rechtfertigen zu müssen.“ Wenn Jüdinnen und Juden vor Anschlägen geschützt werden müssten und zugleich das Gefühl bekämen, nicht mehr selbstverständlich dazuzugehören, dann laufe in Europa etwas „grundlegend falsch“. Dies bedrohe letztlich die Freiheit aller Menschen, betonte der Oberrabbiner. (kna)

Kirche mahnt zum Jahrestag: Dialog statt Hass und Vergeltung

Die Deutsche Bischofskonferenz hat anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Überfalls auf Israel die Solidarität der katholischen Kirche mit Menschen jüdischen Glaubens unterstrichen. „Als Kirche stehen wir fest an der Seite unserer jüdischen Mitbürger. Antisemitismus und Judenhass, egal welcher Couleur, haben in unserer Gesellschaft keinen Platz“, erklärte der Vorsitzende des Gremiums, der Münsteraner Bischof Heiner Wilmer laut einer Mitteilung. „Mit Nachdruck setzen wir uns dafür ein, dass Juden, Christen und Muslime in unserem Land einander im Geist der Geschwisterlichkeit begegnen“, so Wilmer weiter.

„Was der 7. Oktober 2023 für die Angehörigen der Opfer und Geiseln an Leid bedeutet, lässt sich kaum in Worte fassen“, sagte der Bischof. „Für sie wird das Leben nie wieder so sein wie zuvor.“ Es gebe eine Zeit vor und eine Zeit nach dem 7. Oktober 2023. Dies gelte sowohl für Israelis als auch für Palästinenser. Wilmer sagte, dass die militärische Reaktion Israels im Gazastreifen über 70.000 Menschen das Leben gekostet habe und zu einer humanitären Katastrophe geführt habe, „die bis heute nicht überwunden ist“. Auch im Westjordanland habe sich die Gewalt extremistischer Siedler seither deutlich verschärft. „Angst vor neuen Angriffen und fehlende Perspektiven prägen den Alltag vieler Palästinenser.“

Der Jahrestag mahne, „dass Hass, Terror und Krieg niemals das Mittel der Wahl sein dürfen, sondern geradewegs in den Abgrund führen“, sagte Wilmer weiter. „Statt einer Barbarei des Blutvergießens brauchen wir eine Kultur des Dialogs und der Versöhnung. Denn Frieden entsteht nicht durch Vergeltung, sondern durch die Bereitschaft, den Anderen als Menschen mit derselben Würde anzuerkennen.“ (kna)

Hisbollah rechtfertigt Terrorüberfall vom 7. Oktober

Die libanesische Hisbollah hat den Terrorüberfall auf Israel vor drei Jahren erneut verteidigt. In einer Erklärung zum dritten Jahrestag des 7. Oktobers bezeichnete sie den Angriff palästinensischer Extremisten als „mutigen und gerechtfertigten Akt des Widerstandes“. Die Attacke habe sich gegen einen von arabischen Regierungen geförderten „defätistischen Normalisierungsprozess“ mit Israel gerichtet. Einen Tag nach der Attacke begann die Hisbollah vom Südlibanon aus mit Raketen- und Artilleriebeschuss auf Nordisrael. Die Führung der Miliz begründete den Beschuss als Unterstützung für die Hamas. Das israelische Militär reagierte mit Luftangriffen und Bodentruppen. Als Folge der militärischen Auseinandersetzungen wurden nach Angaben der libanesischen Gesundheitsbehörde mehr als 8.950 Menschen getötet und rund 30.650 weitere verletzt.

Zudem richtete die israelische Armee einseitig eine „Sicherheitszone“ im Südlibanon ein, um nach eigenen Angaben Angriffe der Hisbollah auf den Norden des Landes zu verhindern. Das von Israel kontrollierte Areal umfasst nach geografischen Berechnungen libanesischer Medien rund 620 Quadratkilometer. Dies entspricht einem Anteil von etwa sechs Prozent der Fläche des Landes. (dpa)

Keine Veranstaltungen zum 7. Oktober 2023 im Gazastreifen erwartet

Der dritte Jahrestag des Kriegsbeginns zwischen Israel und der militant-islamistischen Hamas dürfte im Gazastreifen ohne gesondertes Gedenken vorüberziehen. Anders als in Israel, wo am Mittwoch der etwa 1.200 Menschen gedacht wurde, die beim Terrorangriff unter Führung der Hamas am 7. Oktober 2023 getötet wurden, sowie der 251 Geiseln, die damals verschleppt wurden und teils ebenfalls nicht lebend zurückkehrten, waren im Gazastreifen nach Einschätzung von Beobachtern keine Veranstaltungen geplant.

Der 7. Oktober markiert auch den Beginn des Krieges im Gazastreifen, der rund 90 Prozent der Einwohner des Palästinensergebiets zu Binnenflüchtlingen gemacht und laut dem von der Hamas kontrollierten Gesundheitsministerium mehr als 74.000 Palästinenserinnen und Palästinenser das Leben gekostet hat. Eine Unterscheidung zwischen getöteten Zivilisten und Extremisten trifft das Ministerium nicht, hat aber erklärt, etwa die Hälfte der Kriegsopfer seien Frauen und Kinder.

Seit dem 10. Oktober 2025 gilt eine Waffenruhe, die die schwersten Gefechte beendet hat. Laut dem Ministerium im Gazastreifen wurden seither dennoch mehr als 1.100 Palästinenser bei israelischen Angriffen getötet. Nach israelischen Angaben gelten die noch stattfindenden Angriffe Kämpfern der Hamas. (ap)

Merz: „Stehen für die Sicherheit und Existenz Israels ein“

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) betont am Jahrestag des Überfalls der Terrorgruppe Hamas am 7. Oktober 2023 Deutschlands Unterstützung für Israel. „Deutschland steht fest an der Seite Israels. Unsere israelischen Freunde können auf unseren Einsatz zählen, damit sich ein solches Verbrechen niemals wiederholt“, sagte der Kanzler. „Wir stehen für die Sicherheit und Existenz Israels ein – das ist Lehre aus der Schoah und Teil deutscher Identität.“ Es müsse nun darum gehen, ein Fundament für eine neue Ordnung zu legen, in der Israelis, Palästinenser und ihre Nachbarn in Frieden und Sicherheit leben können. „Unserer Überzeugung nach ist dieses Ziel am besten durch die Gründung eines palästinensischen Staates an der Seite Israels zu erreichen“, sagte Merz.

Der Bundeskanzler sprach auch über Antisemitismus in Deutschland. „In Deutschland erleben wir heute einen zunehmenden Antisemitismus, der viel zu oft unwidersprochen bleibt. Die Bundesregierung wird alles in ihrer Macht Stehende tun, um Antisemitismus in all seinen neuen und alten Formen konsequent zu bekämpfen.“ Jüdinnen und Juden müssten in ganz Deutschland ohne Angst leben können. „Und wir treten denjenigen entgegen, die das Existenzrecht Israels relativieren oder gar infrage stellen. Nicht nur am 7. Oktober, sondern jeden Tag“, sagte Merz. (dpa)

Guterres fordert permanenten Waffenstillstand in Nahost

Drei Jahre nach dem Beginn des Nahost-Kriegs hat UN-Generalsekretär António Guterres einen permanenten Waffenstillstand gefordert. Ein stabiler Waffenstillstand zwischen der Terrorgruppe Hamas und Israel müsse zu Frieden und Wiederaufbau führen, erklärte Guterres am Montag (Ortszeit) in New York. Seit Oktober 2025 herrscht nur eine sehr brüchige Waffenruhe zwischen der Hamas und Israel. Guterres verurteilte den Überfall der Hamas auf Israel am 7. Oktober 2023 als abscheulich. Die Gewalt mit mehr als 1.200 Getöteten könne durch nichts gerechtfertigt werden.

Der UN-Generalsekretär verurteilte auch die Entführung von rund 250 Menschen aus Israel durch die Hamas, viele der Geiseln wurden getötet. Er beklagte zudem das „unermessliche Leid“, das den Palästinensern im Gazastreifen durch die Militäroffensive Israels zugefügt worden sei. Nach Angaben von UN-Organisationen haben israelische Angriffe mehr als 70.000 Menschen, darunter 20.000 Kinder, das Leben gekostet. Mehr als 100.000 Menschen seien verletzt worden. Nahezu alle der 2,1 Millionen Einwohner des Gazastreifens wurden vertrieben, und ein Großteil des Gebiets liegt in Trümmern. (epd)

Friedensbotschaft von Imam und Rabbiner zum 7. Oktober

Mit einem gemeinsamen Gebet wollen Geistliche verschiedener Religionen der Opfer des Terrorangriffs der islamistischen Hamas auf Israel gedenken und eine Friedensbotschaft senden. Rabbiner Andreas Nachama, Pfarrerin Marion Gardei und Imam Kadir Sanci des interreligiösen Projekts House of One werden am Mittwoch (18.00 Uhr) gemeinsam mit dem evangelischen Bischof Christian Stäblein und dem katholischen Erzbischof Heiner Koch in der Gedächtniskirche in Berlin beten, wie sie mitteilten.

„Unsere Religionen teilen die Botschaft des Friedens und der Nächstenliebe.“, erklärte Imam Sanci anlässlich des dritten Jahrestages des Massakers. „Jüdische, muslimische, christliche und andere Menschen müssen sich die Hände reichen, damit das Leid ein Ende findet.“ Man wolle ein Zeichen des friedlichen Miteinanders senden, ergänzte Rabbiner Nachama. „Diese Spirale der Gewalt muss gestoppt werden.“ Die Opfer des Hamas-Überfalls in Israel seien auch eine Mahnung, sich gegen Hass und Feindschaft zu engagieren, betonte Pfarrerin Gardei. „Wir wollen für ein friedliches und freundschaftliches Verhältnis zwischen den Kulturen und Religionen eintreten. Auch in unserer Stadt.“ (dpa)

Wadephul: Noch beschämend viel gegen Antisemitismus zu tun

Außenminister Johann Wadephul sagte auf Instagram, an dem Tag habe die Hamas den „größten Massenmord an Juden seit dem Holocaust“ begangen. Der 7. Oktober teile die Zeit für viele Jüdinnen und Juden in ein „Davor“ und ein „Danach“. „Dieser Tag war der Anfang eines schier endlosen Martyriums hunderter Geiseln und ihrer Familien“, sagte der CDU-Politiker. Wadephul betonte, er sei sich zugleich schmerzhaft bewusst, dass es einen „entsetzlichen Anstieg von Antisemitismus“ gebe, auch in Deutschland. Dem stelle sich diese Bundesregierung, stelle er sich, mit Entschlossenheit entgegen. Es sei aber auch Aufgabe nicht nur der Politik, sondern des Gemeinwesens, sicherzustellen, dass jüdisches Leben überall sicher und selbstverständlich sei. „Ja, es ist beschämend, wie viel hier noch zu tun bleibt. In Deutschland und weltweit“, stellte Wadephul fest. (kna)

Gedenkveranstaltungen und Debatte im Bundestag

Mit Gedenkveranstaltungen und einem Gottesdienst wird in Berlin, aber auch in anderen deutschen Städten, heute an den Terrorangriff der Hamas auf Israel vor drei Jahren erinnert. Beim zentralen Gedenken sprechen am Nachmittag (15.00 Uhr) der israelische Botschafter Ron Prosor und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU). Der Bundestag debattiert am Nachmittag über den Schutz jüdischen Lebens in Deutschland. Auf das Brandenburger Tor wird anlässlich des dritten Jahrestages vom Abend bis Mitternacht die Fahne Israels projiziert. (dpa)

Schuster fordert Handeln gegen „Judenhass in neuem Gewand“

Der Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster, kritisiert, dass sich einige antisemitische Parolen in Deutschland bislang nicht strafrechtlich verfolgen lassen. In einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (Mittwoch) fordert er am dritten Jahrestag des Hamas-Überfalls aufs Israel eine Änderung des Strafrechts. „Wir brauchen eine Ergänzung unseres Rechts, die den gegenwärtigen Antisemitismus als das adressiert, was er ist: ein andauernder Angriff auf jüdisches Leben“, schreibt Schuster. Drei Jahre nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel sei „der Judenhass in neuem Gewand zurückgekehrt“ und äußere sich in antisemitischen Zahlencodes, Wortspielen oder Parolen wie „From the River to the Sea“.

Das bisherige Recht kenne nur den „alten Antisemitismus“, schreibt Schuster. Das greife bei den aktuellen alltäglichen Angriffen auf Jüdinnen und Juden ins Leere. Der 72-Jährige fordert deshalb von der Politik zu präzisieren, „dass es auf die ausdrückliche Nennung der betroffenen Gruppe nicht ankommen kann, wenn sich die Angriffsrichtung einer Äußerung für jeden verständigen Menschen dieses Landes als Angriff auf Jüdinnen und Juden erschließt“. Zu häufig würden Verfahren eingestellt werden, obwohl es offenkundig sei, dass es sich um antisemitische Hetze handele. Zudem verlangt Schuster, Hass gegen Juden in Israel oder anderen Ländern strafrechtlich nicht milder zu behandeln als Hass gegen Juden in Deutschland. Beides ziele auf „dieselben Menschen und entfalte dieselbe Wirkung“, schreibt er. (epd)

CSU-Generalsekretär: „Wir dulden keinen Hass gegen Juden“

Anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Überfalls auf Israel hat der Generalsekretär der CSU, Martin Huber, vor neuerlichem Antisemitismus in Deutschland gewarnt. „Der 7. Oktober ist ein bestürzendes Mahnmal dafür, worin Antisemitismus und Israel-Hass gipfeln können“, sagte Huber dem Nachrichtenportal t-online. „Es darf nicht den geringsten Zweifel daran geben, dass wir fest an der Seite des israelischen Volkes stehen.“ Das Existenzrecht Israels sei nicht verhandelbar. Huber betonte weiter, umso erschreckender sei es, dass in Deutschland Judenhass „wieder offen auf die Straßen getragen“ werde. „An einem Tag wie heute zeigt sich besonders, wie abstoßend der gefährliche Antisemitismus der Berliner Linken ist“, so Huber weiter. „Wir dulden keinen Hass gegen Jüdinnen und Juden in unserem Land.“ Für seine Partei sei klar, dass Deutschland Schutzgarant jüdischen Lebens sei. (kna)

Gedenken und Demonstrationen in Berlin

Mit mehreren Gedenkveranstaltungen und einem Gottesdienst wird auch in Berlin am Mittwoch an den Terrorangriff der islamistischen Hamas auf Israel vor drei Jahren erinnert. Beim zentralen Gedenken sprechen am Nachmittag des Jahrestages (15.00 Uhr) der israelische Botschafter Ron Prosor und Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) auf dem Bebelplatz an der Humboldt-Universität.

Am Abend ist ein religionsübergreifender Gottesdienst in der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz nahe dem Ku'damm geplant. Gestaltet wird er vom evangelischen Bischof Christian Stäblein, dem katholischen Erzbischof Heiner Koch und dem jüdischen Rabbiner Andreas Nachama. Auf das Brandenburger Tor wird anlässlich des dritten Jahrestages vom Abend bis Mitternacht die Fahne Israels projiziert. Außerdem gibt es den ganzen Tag lang zahlreiche weitere kleinere Gedenkveranstaltungen: ein Gebet in der zentralen Synagoge der Jüdischen Gemeinde, eine Installation der Jüdischen Studierendenunion am Pariser Platz, ein Gedenken der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in Steglitz-Zehlendorf und ein stilles Erinnern des Bezirksamtes Lichtenberg.

Angekündigt sind allerdings auch zwei antiisraelische und propalästinensische Veranstaltungen, die sich gegen den Krieg Israels in Gaza mit Tausenden Toten richten. Am Nachmittag (16.00) soll in Mitte nahe dem Checkpoint Charlie eine Demonstration mit dem Titel „Drei Jahre Völkermord. Stoppt den Gaza Genozid. Stoppt den Krieg“ stattfinden. Abends ab 18.00 Uhr wollen zudem Demonstranten unter dem Titel „Down with Colonialism“ (deutsch: nieder mit Kolonisation) von Kreuzberg zum Hermannplatz in Neukölln ziehen. Angemeldet sind 150 Teilnehmer. Ursprünglich sollte der Startpunkt des Protestzugs am Schlesischen Tor sein. Die Polizei ordnete jedoch eine Verlegung zum Oranienplatz an, um eine örtliche Distanz zu möglichen Teilnehmern herzustellen, wie ein Polizeisprecher sagte.

Hintergrund sind Aufrufe im Internet mit Gewaltverherrlichungen. Die Polizei ermittelt deswegen. Der Terrorangriff der islamistischen Hamas wird dort als „Leuchtfeuer der Standhaftigkeit“ bezeichnet. Abgebildet ist dazu eine Planierraupe, die einen Zaun und Stacheldraht durchbricht. Mit solchen Planierraupen fuhren die Terroristen am 7. Oktober 2023 aus Gaza durch den Grenzzaun auf israelisches Gebiet, um dort die Massaker an Bewohnern und anderen Menschen zu verüben. (dpa)

Wadephul warnt vor Anstieg von Antisemitismus

Anlässlich des dritten Jahrestages des Hamas-Großangriffs auf Israel am 7. Oktober 2023 hat Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) vor einem Anstieg von Antisemitismus in Deutschland gewarnt. „An diesem Tag bin ich mir auch schmerzhaft bewusst, dass wir seitdem einen entsetzlichen Anstieg von Antisemitismus erleben. Auch in unserem Land“, sagte Wadephul in einem am Dienstag im Onlinedienst Instagram veröffentlichten Video.

Die Bundesregierung sowie er persönlich stellten sich diesem Antisemitismus „mit Entschlossenheit entgegen“, sagte Wadephul weiter. Antisemitismus sei ein Angriff auf „unser Gemeinwesen“, fuhr er fort. „Jede und Jeder bleibt aufgefordert, sich für den Zusammenhalt unseres Landes in seiner Gesamtheit einzusetzen.“ Daher bleibe es „unsere gemeinsame Aufgabe, sicherzustellen, dass jüdisches Leben in unserem Land überall sicher und überall selbstverständlich ist“, fügte der Bundesaußenminister hinzu. (afp)

Wegner gedenkt in Tel Aviv der Hamas-Opfer

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner hat in Tel Aviv einen Kranz zum Gedenken an die Geiseln niedergelegt, die beim Terrorangriff der Hamas verschleppt und ermordet wurden. Der CDU-Politiker reiste aus Anlass des dritten Jahrestags des Terrorangriffs auf Israel in Berlins israelische Partnerstadt. Nach Angaben der Senatskanzlei traf Wegner sich dort mit Bürgermeister Ron Huldai zu einem Gespräch. Huldai begleitete Wegner auch zum Platz der Geiseln, Tel Avivs zentralem Ort für das Gedenken an den Terrorangriff. Huldai hatte Wegner eingeladen. Beide unterschrieben im Mai vergangenen Jahres im Roten Rathaus das Städtepartnerschaftsabkommen – Tel Aviv ist Berlins 19. Partnerstadt.

Am Mittwoch will Wegner weiter nach Jerusalem reisen. Anschließend ist vorgesehen, den Kibbuz Re'im zu besuchen sowie das Gelände des Nova-Musikfestivals an der Grenze zum Gazastreifen. Der Kibbuz und das Festival waren am 7. Oktober 2023 von den Hamas-Terroristen überfallen worden. Der Angriff der Hamas jährt sich zum dritten Mal. Wegner teilte mit: „Mir ist es deshalb wichtig, als Regierender Bürgermeister der Partnerstadt Berlin hier in Tel Aviv zu sein und an die Menschen zu denken, die das Leid miterlebt haben.“ Berlin stehe fest an der Seite Tel Avivs und fest an der Seite Israels. (dpa)

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