Tja, wie hieß es schon während des Kosovo-Krieges so schön auf der taz-Wahrheitsseite?
"Im Vergleich zu uns sind alle anderen weich."
02.10.2012 10:51 Uhr
von Nobilitatis:
Naja ... Die Rebellen geben ja sonst der Regierung für alles die Schuld. Selbst für die eigenen Verbrechen. Dann heißt das wohl, dass man die Feuer selbst gelegt hat. Vielleicht unabsichtlich? Zumindest die Zitadelle wurde durch die Rebellen absichtlich teilweise zerstört.
02.10.2012 01:19 Uhr
von pauli:
"Er könne keiner Seite die Schuld geben: „Wir befinden uns im Häuserkampf.“" das geschah während einer rebellenoffensive um den rest der stadt einzunehmen...
01.10.2012 18:49 Uhr
von Bernd Goldammer:
Das zur psychologischen Kriegsführung auch Zeitungsenten gehören, ist schon seit dem Kalten Krieg allgemein bekannt. Auch die TAZ war nie zimperlich wenn darum ging Lügen gegen Assad in Stellung zu bringen.Fakt ist: Völkerrechtlich verteidigt sich die syrische Regierung völlig legitim. Sie hat offensichtlich eine Volksmehrheit hinter sich. Das kann doch nicht übersehen werden. Bei Katars Fremdenlegionären (in der TAZ gern "Rebellen" genannt) ist das ganz anders. Seit wann billigt das Völkerrecht vom Ausland bezahlte Kriegsknechte, oder verdeckte Operationen ausländischer Geheimdienste? Wie wenig Vertrauen die vermeintlich Oppositionellen verdienen wird nicht zuletzt an der Tatsache deutlich, dass sie unentwegt um ausländische Bombenangriffe gegen ihre eigene syrische Bevölkerung betteln. Spätestens hier erkennt man wieder ein westliches Schurkenstück auf offener Bühne. Katars Fremdenlegionären geht es nicht um Freiheit für die Syrier.
01.10.2012 18:18 Uhr
von Interpretator:
Die Bewohner Aleppos werden werden sich über ihre "Befreiung" sicherlich von Herzen freuen. Es stellt sich die Frage, ob es nicht ein Kriegsverbrechen von seiten der Rebellen ist, eine Millionenstadt als Schutzschild in Geiselhaft zu nehmen. Ich bin mir sicher, die Bewohner verfluchen die Rebellen mindestens ebenso wie die Armee.
01.10.2012 17:45 Uhr
von Suri2:
Assad hat die Nummer des Satellitentelefons von Ghaddaf nicht an westliche Staaten weitergeben müssen. Diese hatten die Nummer sowieso schon, da Gaddafi mit Sarkozy und Berlusconi während des gesamten NATO-Angriffs in verzweifelten Verhandlungen stand. Andersrum: Was hätte Gaddafi mit Assad besprechen sollen?
Fazit: Die Meldung, Assad habe "seine Hand im Spiel" bei der Ermordung Gaddafis ist Schwachsinn. Dadurch hätte Assad absolut nichts zu gewinnen.
Nicht gleich jeden Mist glauben, nur weil von den Rebellen und ihren Freunden kommt, liebe TAZ.
01.10.2012 17:29 Uhr
von suri:
Der neueste Bericht bestätigt die Tötung von Gaddafi durch franzosischen Geheimdienst und nicht durch Assad.
Leserkommentare
03.10.2012 15:47 Uhr
von taz-kritikus:
Tja, wie hieß es schon während des Kosovo-Krieges so schön auf der taz-Wahrheitsseite?
"Im Vergleich zu uns sind alle anderen weich."
02.10.2012 10:51 Uhr
von Nobilitatis:
Naja ...
Die Rebellen geben ja sonst der Regierung für alles die Schuld. Selbst für die eigenen Verbrechen. Dann heißt das wohl, dass man die Feuer selbst gelegt hat. Vielleicht unabsichtlich?
Zumindest die Zitadelle wurde durch die Rebellen absichtlich teilweise zerstört.
02.10.2012 01:19 Uhr
von pauli:
"Er könne keiner Seite die Schuld geben: „Wir befinden uns im Häuserkampf.“"
das geschah während einer rebellenoffensive um den rest der stadt einzunehmen...
01.10.2012 18:49 Uhr
von Bernd Goldammer:
Das zur psychologischen Kriegsführung auch Zeitungsenten gehören, ist schon seit dem Kalten Krieg allgemein bekannt. Auch die TAZ war nie zimperlich wenn darum ging Lügen gegen Assad in Stellung zu bringen.Fakt ist: Völkerrechtlich verteidigt sich die syrische Regierung völlig legitim. Sie hat offensichtlich eine Volksmehrheit hinter sich. Das kann doch nicht übersehen werden. Bei Katars Fremdenlegionären (in der TAZ gern "Rebellen" genannt) ist das ganz anders. Seit wann billigt das Völkerrecht vom Ausland bezahlte Kriegsknechte, oder verdeckte Operationen ausländischer Geheimdienste? Wie wenig Vertrauen die vermeintlich Oppositionellen verdienen wird nicht zuletzt an der Tatsache deutlich, dass sie unentwegt um ausländische Bombenangriffe gegen ihre eigene syrische Bevölkerung betteln. Spätestens hier erkennt man wieder ein westliches Schurkenstück auf offener Bühne. Katars Fremdenlegionären geht es nicht um Freiheit für die Syrier.
01.10.2012 18:18 Uhr
von Interpretator:
Die Bewohner Aleppos werden werden sich über ihre "Befreiung" sicherlich von Herzen freuen. Es stellt sich die Frage, ob es nicht ein Kriegsverbrechen von seiten der Rebellen ist, eine Millionenstadt als Schutzschild in Geiselhaft zu nehmen. Ich bin mir sicher, die Bewohner verfluchen die Rebellen mindestens ebenso wie die Armee.
01.10.2012 17:45 Uhr
von Suri2:
Assad hat die Nummer des Satellitentelefons von Ghaddaf nicht an westliche Staaten weitergeben müssen. Diese hatten die Nummer sowieso schon, da Gaddafi mit Sarkozy und Berlusconi während des gesamten NATO-Angriffs in verzweifelten Verhandlungen stand. Andersrum: Was hätte Gaddafi mit Assad besprechen sollen?
Fazit: Die Meldung, Assad habe "seine Hand im Spiel" bei der Ermordung Gaddafis ist Schwachsinn. Dadurch hätte Assad absolut nichts zu gewinnen.
Nicht gleich jeden Mist glauben, nur weil von den Rebellen und ihren Freunden kommt, liebe TAZ.
01.10.2012 17:29 Uhr
von suri:
Der neueste Bericht bestätigt die Tötung von Gaddafi durch franzosischen Geheimdienst und nicht durch Assad.