Der Discounter Netto schließt in Göttingen vier von sieben Filialen "aus wirtschaftlichen Gründen". Das will die Gewerkschaft Ver.di nicht glauben: Sie sieht einen Angriff auf gewerkschaftlich organisierte Mitarbeiter.von Reimar Paul
In Gera/Thüringen hat man eine Filiale des "MARKTKAUF" auch aus "wirtschaftlichen Gründen" geschlossen! Auch hier gab es einen starken Betriebsrat und gut organisierte Gewerkschafter. Ein Schelm wer Böses dabei denkt!!
09.08.2012 10:46 Uhr
von Martina:
Ich bin sehr erfreut, dass sie in diesem überregionalen Rahmen über die Missstände hier in Göttingen berichten. Als Bewohnerin eines südlichen Stadtteils und gelegentliche Netto-Kundin kann ich mir nämlich auch nicht vorstellen, dass die aufgegebenen Standorte nicht rentabel waren. Hier klafft jetzt eine große Lücke in der Nahversorgung! Ein weiteres Rätsel geben die drei bewaffneten Raubüberfälle auf, die dieses Jahr bereits auf die Netto-Filiale in der Innenstadt verübt wurden. Nach dem dritten Überfall hat sich Netto endlich dazu herabgelassen, seine bedauernswerten Mitarbeiter durch einen Sicherheitsdienst zu schützen.
09.08.2012 10:28 Uhr
von Weinberg:
Gibt es gute Gründe, um bei der EDEKA-Tochter NETTO weiter (und mit gutem Gewissen) einzukaufen?
08.08.2012 21:48 Uhr
von Wolfgang:
Einst hat die Arbeiterbewegung die Coop-Läden gegründet. SPD und Gewerkschaften haben diese Coop-Läden kaputtgewirtschaftet, wie auch ihren Wohnungskonzern "Neue Heimat". Wer nicht wirtschaften kann, sollte erfolgreichere Betriebe nicht anpinkeln.
08.08.2012 20:13 Uhr
von carpenoctem:
Ja, ja - die bösen Unternehmer wieder. Last uns beten, dass irgendwann eine linke Koalition zustandekommt, wir kräftig umverteilen (was kurzfristig viel Geld bringt, langfristig aber das Kapital und die Leistungsträger [10% finanzieren 50% der Einkommenssteuer] in andere Länder abwandern lässt) und dann alle auf das Niveau der ehemaligen DDR zurückfallen. Da gabs zwar keine Bananen, aber auch sehr wenig Sozialneider. Nur wer finanziert dann die Hauptklientel der TAZ - Leser? Die müssen dann ja arbeiten gehen ^^... Ich kann Netto voll verstehen!
Leserkommentare
10.08.2012 09:56 Uhr
von Peter aus Gera:
In Gera/Thüringen hat man eine Filiale des "MARKTKAUF"
auch aus "wirtschaftlichen Gründen" geschlossen!
Auch hier gab es einen starken Betriebsrat und gut organisierte Gewerkschafter.
Ein Schelm wer Böses dabei denkt!!
09.08.2012 10:46 Uhr
von Martina:
Ich bin sehr erfreut, dass sie in diesem überregionalen Rahmen über die Missstände hier in Göttingen berichten. Als Bewohnerin eines südlichen Stadtteils und gelegentliche Netto-Kundin kann ich mir nämlich auch nicht vorstellen, dass die aufgegebenen Standorte nicht rentabel waren. Hier klafft jetzt eine große Lücke in der Nahversorgung!
Ein weiteres Rätsel geben die drei bewaffneten Raubüberfälle auf, die dieses Jahr bereits auf die Netto-Filiale in der Innenstadt verübt wurden. Nach dem dritten Überfall hat sich Netto endlich dazu herabgelassen, seine bedauernswerten Mitarbeiter durch einen Sicherheitsdienst zu schützen.
09.08.2012 10:28 Uhr
von Weinberg:
Gibt es gute Gründe, um bei der EDEKA-Tochter NETTO weiter (und mit gutem Gewissen) einzukaufen?
08.08.2012 21:48 Uhr
von Wolfgang:
Einst hat die Arbeiterbewegung die Coop-Läden gegründet. SPD und Gewerkschaften haben diese Coop-Läden kaputtgewirtschaftet, wie auch ihren Wohnungskonzern "Neue Heimat". Wer nicht wirtschaften kann, sollte erfolgreichere Betriebe nicht anpinkeln.
08.08.2012 20:13 Uhr
von carpenoctem:
Ja, ja - die bösen Unternehmer wieder. Last uns beten, dass irgendwann eine linke Koalition zustandekommt, wir kräftig umverteilen (was kurzfristig viel Geld bringt, langfristig aber das Kapital und die Leistungsträger [10% finanzieren 50% der Einkommenssteuer] in andere Länder abwandern lässt)
und dann alle auf das Niveau der ehemaligen DDR zurückfallen. Da gabs zwar keine Bananen, aber auch sehr wenig Sozialneider. Nur wer finanziert dann die Hauptklientel der TAZ - Leser? Die müssen dann ja arbeiten gehen ^^...
Ich kann Netto voll verstehen!