Indien erlaubt Generika. Während westliche Konzerne murren, jubeln Hilfsorganisationen. Doch den Armen des Landes hilft das nicht. von Georg Blume

Deutschland, Russland und Großritannien wird von Nordkorea nahegelegt, ihre diplomatischen Vertretungen in Pjöngjang zu räumen. Die Reaktionen sind verhalten.

Kim Jong Un hat „Operationen ohne jede Rücksicht“ bewilligt. Ein Atomangriff ist nun offiziell möglich. Die USA will ihre Raketenabwehr im Pazifik dennoch stärken.

Die Sonderhandelszone Kaesong in Nordkorea darf nicht mehr von Südkoreanern betreten werden. Seouls Notfallplan sieht auch eine Militäraktion vor.

Afghanistans Präsident Hamid Karsai wirft der Nato große Fehler vor. Das eigentliche Problem sei Pakistan, sagt Karsai. Dort habe der Westen nichts getan.

Das stalinistische Regime verfügt über die zweitgrößte Armee Asiens. Ob sich Diktator Kim Jong Un noch auf China verlassen kann, ist hingegen fraglich. von Felix Lee

Die Lage vor Nordkorea eskaliert offenbar: Nach Kampfjets haben die USA inzwischen auch ein Kriegsschiff in die Region geschickt. Auch der Ton aus Südkorea wird schärfer.

Nachdem Nordkorea mit dem offenen Krieg droht, erklärt Südkoreas Präsidentin die Bereitschaft zum Gegenschlag. Sie vertraue dabei der Einschätzung des eigenen Militärs.

Am Samstag erklärte Nordkorea den „Kriegszustand“ mit Südkorea. Und legt weiter verbal nach: Das Atomwaffenarsenal soll wachsen, die Wirtschaft natürlich auch.

Im Konflikt der Koreas hat der Norden erklärt, in den „Kriegszustand“ eingetreten zu sein. Laut Staatsmedien wurden strategischen Raketen in Bereitschaftsstellung versetzt.

Nordkorea versetzt Raketen in Alarmbereitschaft: Staatschef Kim Jong Un will „Rechnungen mit den US-Imperialisten begleichen“. China ruft zum Dialog auf.

Im muslimischen Süden Thailands tobt ein blutiger Konflikt. Jetzt sitzen Vertreter der Regierung und muslimische Separatisten erstmals an einem Tisch. von Nicola Glass

Für eine gemeinsame Militärübung haben die USA atomwaffenfähige Bomberflugzeuge nach Südkorea geschickt. Sie dienen als Signal an Nordkorea.

Ethnische Spannungen gehören in Nordwestchina zum Alltag. Während sich die Uiguren unterdrückt fühlen, sprechen die Behörden von Separatismus.

Nordkorea hat eine Telefonleitung nach Südkorea gekappt, die den Grenzverkehr von Militärangehörigen regelte. Nun stecken womöglich 900 Südkoreaner fest.

Die Ausschreitungen in Birma gehen weiter: In einer Kleinstadt ging ein Mob auf eine Moschee los. Die Behörden verhängten erneut Ausgangssperren.

Die indische Regierung will alle Menschen im Land registrieren. Das soll Arme vor Korruption schützen, bringt aber auch Datenschutzprobleme mit sich. von Georg Blume

In der chinesischen Sonderzone Hongkong verwehrt das Oberste Gericht ausländischen Hausangestellten ein unbefristetes Aufenthaltsrecht. von Felix Lee

Das auch „Guantánamo von Afghanistan“ genannte Gefängnis Bagram ist von der US-Armee übergeben worden. Umstrittene Details bleiben geheim. von Sven Hansen

In Birma haben Gewalttäter dutzende Menschen getötet und Tausende vertrieben. Die Bevölkerung hält die Ausschreitungen für das Werk der Regierungspartei. von Sascha Zastiral

Der ehemalige pakistanische Präsident Pervez Musharraf will aus dem Exil in seine Heimat zurückkehren – um an den Parlamentswahlen teilnehmen zu können.

Nordkoreas Eliten sind berüchtigt für Drohungen nach außen und Repression nach innen. Weniger bekannt ist, wie sie erfahren, was im Ausland passiert. von Jutta Lietsch

Die Uno beauftragt ein Untersuchungsteam, um systematische Menschenrechtsverstöße in Nordkorea zu erfassen. Bis zu 200.000 Menschen könnten betroffen sein.

Es begann mit einem Streit zwischen einem muslimischen Schmuckhändler und zwei Kunden. Mittlerweile wurden bei den religiösen Unruhen in Birma mehrere Menschen getötet. von Sascha Zastiral

Australiens Premierministerin Julia Gillard hat am Donnerstag eine überraschende Parteirevolte überlebt. Kurz vorher entschuldigte sie sich für Zwangsadoptionen.

In Südkorea wurden Computernetzwerke von mehreren TV-Sendern und Banken lahmgelegt. Sofort wird Nordkorea verdächtigt, hinter den Angriffen zu stecken.

Zehn Jahre nach Kriegsbeginn geht es im Irak vielen wirtschaftlich besser. Politisch herrscht Stagnation – und die Angst vor einem neuen Krieg. von Inga Rogg

Am zehnten Jahrestag der US-Invasion im Irak hat eine Serie von Anschlägen die Hauptstadt Bagdad erschüttert. Mehr als 50 Menschen wurden getötet, über 200 verletzt.

Das Oberste Gericht verhängt eine Ausreisesperre gegen italienischen Diplomaten. Der hatte für zwei italienische Soldaten gebürgt. von Georg Blume

Um Menschenrechtler zu beruhigen, tauscht Indonesien leere Versprechen gegen deutsche Waffen. Ohne die Chance auf Sanktion sind die Klauseln jedoch nutzlos. von Sven Hansen

Von Stierhörnern in Stierkämpfern, Zombies und menschlichen Engeln. Unsere Bilder der Woche.

Das Handy hat Geburtstag: Eine kurze Geschichte der ebenso erfolgreichen wie nervtötenden Erfindung.

Was der nordkoreanische Führerkult mit Raketen und Rammlern aus Brandenburg zu tun hat.

Schnee verpiss dich, keiner vermisst dich. Der Frühling muss kommen. Jetzt, sofort. Hau rein, Lenz!


Kommentar von Andreas Zumach
Die westlichen Länder reagieren mit Drohungen und Vorbereitungen für eine militärische Auseinandersetzung. Als sei die Propaganda aus Pjöngjang ernst zu nehmen.