Nach dem Angriff auf einen Berliner Rabbiner hat dieser viel Mitgefühl bekommen. Der Zentralrat der Juden und Islam-Verbände fordern mehr Einsatz gegen Rassismus.von Daniel Bax
>All diese Fälle aber haben, über die Regionalpresse hinaus, kaum für Schlagzeilen gesorgt.< Wieso? Der Rabbiner tauchte doch in sämtlichen Zeitungen, im Internet und im Fernsehen auf! Er zeigte sich, obwohl er noch 2 gekreuzte Heftpflaster auf der Wange hatte.
02.09.2012 14:30 Uhr
von Michel:
Lieber Kai, 1.) Organisationen zu verbieten ist nicht Sache des Islamrats, sondern des Innenministers. 2.) Die Grauen Wölfe sind keine islamische, sondern eine rechtsextrem-nationalistische Organisation.
02.09.2012 02:25 Uhr
von indigene Eiche:
@cosimo "Religiöse Symbole haben in der Öffentlichkeit nichts verloren!" Super Idee. Lass mich raten, du identifizierst dich rein zufällig nicht mit einem Glauben?! Ich auch nicht. Aber Menschen das Recht hierzu abzusprechen, halte ich für höchst unüberlegt und unreflektiert. Man müsste schon aushalten können, das jemand Jude, Muslim, Christ oder sonstwer ist.
Mich hat auch der offene Antisemitismus erschreckt, den ich in Ägypten und Jordanien erlebt habe. Aber es ist albern eine religiöse Begründung dafür zu suchen. Schließlich lebten Juden auch im Maghreb oder Äthiopien ohne von den Muslimen verfolgt zu werden. Man muss die Leute aber nicht in Schutz nehmen, sie sind blöde sozialisiert und wer weiss welcher Kompensationsakt dieser Antisemitismus ist, den die Jungs dort ausgelebt haben. Im Endeffekt geht es doch wieder auf uns indigene Deutsche zurück :) Shalom!
02.09.2012 01:17 Uhr
von Viktor O:
Als Genosse würde es begrüßen, wenn taz-Redakteure "Rasse" und "religiöse Überzeugung" auseinanderhalten könnten. Die meisten schaffen es schon ... ... z.B. die "verboten"-Schreiber vom Samstag, deren Beitrag erst den daneben gedruckten Kommentar ins richtige Licht rückte.
01.09.2012 12:55 Uhr
von Wolfgang Banse:
Demokraten stehen auf,was Antisemitismus,Judaismus ,Fremdenfeindlichkeit anbetrifft Demokratische Bürger in Deutscjhland sagen ein eindeutiges NEIN was Antisemitismus in jeder Form ,,Judaismus und Fremdenfeindlichkeit anbetrifft. Der Überfgriff auf einen jüdischen Rabbiner im Nachkriegsdeutschland zeigt,dass es nach wie vor eine offene und verdeckte Judenfeindlichkeit in diesem Land gibt Aber nicht nur Jufdenfeindlichkeit,Fremdenfeindlichkeit ,sondern auch eine Behibndertengfeindlichkeit ist in Deutschland vor zu finden Der Übergriff sollte allen demokratischen Bewohnern dieses Landes Mahnung sein und zum Handeln auffordern,durch eine Menschen-Lichterkette quer durch Deutschland,angeführt von Bundespräsident Gauck,Bundeskanzlerin Dr. Merkel,Bundestagspräsident Lambert,dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, Bischöfen,Kardinälen. Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen ,was Toleranz,Akzeptanz,Respektanz anbetrifft,was jüdische und Menschen nicht deutscher Herkunft und Behinderte betrifft.
01.09.2012 11:32 Uhr
von cosimo:
Bei aller Ablehnung einem solchen Verhalten gegenüber, insbesondere gegenüber einem Kind: es gibt auch noch andere Symbole, auch legale, mit denen man sich in bestimmten Teilen der Öffentlichkeit körperlicher Gewalt aussetzen würde. Religiöse Symbole haben in der Öffentlichkeit nichts verloren!
31.08.2012 20:48 Uhr
von Berlin:
Diese Fälle wurden auch nicht berichtet, weil die Täter sind sehr wahrscheinlich Migranten, Herr Bax: http://www.bz-berlin.de/tatorte/berlins-nacht-der-blutigen-klingen-article1528806.html
31.08.2012 19:24 Uhr
von Bilharz:
Da muss der gute Daniel Bax doch rasch relativierend eingreifen. Es ist ja wirklich ein Jammer, dass die Täter "leider" als "arabischstämmig" ausgemacht und dies auch noch genannt wurde. Da lässt sich ja als rechtschaffender taz-Journalist nichts mit anfangen. Also schnell ein paar vermeintliche andere Fälle von "Rassismus" gegenübergestellt und es erschliesst sich einem sofort: Im Grunde harmlos gegenüber dem was sonst so passiert. Und alles ist wieder gut. Schöne Neue Welt.
31.08.2012 19:12 Uhr
von Schnips:
Na das war ja klar. Am Ende des Artikels werden dann gleich wieder Beispiele genannt, wie schlimm es auch die Muslime in DEutschland haben. Hallo??? Das war ein ANTISEMITISCHER Anschlag oder für Sie Herr Daniel Bax: Da ging es ganz einfach um Judenhass und nicht um Rassismus.
Thema verfehlt...sechs...setze.
31.08.2012 17:37 Uhr
von Kai:
Dann soll der Islam-Rat endlich mal anfangen. Man kann das Rassismus-Problem nicht länger verschweigen oder es auf die Deutschen schieben. Ein Anfang wäre, wenn die grauen Wölfe endlich verboten wären...
31.08.2012 17:21 Uhr
von tommy:
Mit den letzten beiden Absätzen will Bax wohl sagen, dass Gewalt durch Rechtsextreme gegen Muslime in Deutschland nicht für dieselbe Aufregung sorgt wie Gewalt von Muslimen gegen Juden. Ob das stimmt - keine Ahnung. Auf jeden Fall denke ich aber, dass Bax diese Ansicht, sofern er sie denn vertritt, deutlicher formulieren sollte. Dieses verdruckste Andeuntungsgetue, das so tut, als ob Bax seine Meinung nicht äußern könnte (aus Angst vor dem Zentralrat?), ist doch irgendwie albern.
Leserkommentare
05.09.2012 15:18 Uhr
von Ablomow:
>All diese Fälle aber haben, über die Regionalpresse hinaus, kaum für Schlagzeilen gesorgt.<
Wieso? Der Rabbiner tauchte doch in sämtlichen Zeitungen, im Internet und im Fernsehen auf!
Er zeigte sich, obwohl er noch 2 gekreuzte Heftpflaster auf der Wange hatte.
02.09.2012 14:30 Uhr
von Michel:
Lieber Kai,
1.) Organisationen zu verbieten ist nicht Sache des Islamrats, sondern des Innenministers.
2.) Die Grauen Wölfe sind keine islamische, sondern eine rechtsextrem-nationalistische Organisation.
02.09.2012 02:25 Uhr
von indigene Eiche:
@cosimo
"Religiöse Symbole haben in der Öffentlichkeit nichts verloren!"
Super Idee. Lass mich raten, du identifizierst dich rein zufällig nicht mit einem Glauben?! Ich auch nicht. Aber Menschen das Recht hierzu abzusprechen, halte ich für höchst unüberlegt und unreflektiert.
Man müsste schon aushalten können, das jemand Jude, Muslim, Christ oder sonstwer ist.
Mich hat auch der offene Antisemitismus erschreckt, den ich in Ägypten und Jordanien erlebt habe. Aber es ist albern eine religiöse Begründung dafür zu suchen. Schließlich lebten Juden auch im Maghreb oder Äthiopien ohne von den Muslimen verfolgt zu werden. Man muss die Leute aber nicht in Schutz nehmen, sie sind blöde sozialisiert und wer weiss welcher Kompensationsakt dieser Antisemitismus ist, den die Jungs dort ausgelebt haben. Im Endeffekt geht es doch wieder auf uns indigene Deutsche zurück :)
Shalom!
02.09.2012 01:17 Uhr
von Viktor O:
Als Genosse würde es begrüßen, wenn taz-Redakteure "Rasse" und "religiöse Überzeugung" auseinanderhalten könnten. Die meisten schaffen es schon ...
... z.B. die "verboten"-Schreiber vom Samstag, deren Beitrag erst den daneben gedruckten Kommentar ins richtige Licht rückte.
01.09.2012 12:55 Uhr
von Wolfgang Banse:
Demokraten stehen auf,was Antisemitismus,Judaismus ,Fremdenfeindlichkeit anbetrifft
Demokratische Bürger in Deutscjhland sagen ein eindeutiges NEIN was Antisemitismus in jeder Form ,,Judaismus und Fremdenfeindlichkeit anbetrifft.
Der Überfgriff auf einen jüdischen Rabbiner im Nachkriegsdeutschland zeigt,dass es nach wie vor eine offene und verdeckte Judenfeindlichkeit in diesem Land gibt Aber nicht nur Jufdenfeindlichkeit,Fremdenfeindlichkeit ,sondern auch eine Behibndertengfeindlichkeit ist in Deutschland vor zu finden
Der Übergriff sollte allen demokratischen Bewohnern dieses Landes Mahnung sein und zum Handeln auffordern,durch eine Menschen-Lichterkette quer durch Deutschland,angeführt von Bundespräsident Gauck,Bundeskanzlerin Dr. Merkel,Bundestagspräsident Lambert,dem Präsidenten des Bundesverfassungsgerichtes, Bischöfen,Kardinälen.
Es muss ein Ruck durch Deutschland gehen ,was Toleranz,Akzeptanz,Respektanz anbetrifft,was jüdische und Menschen nicht deutscher Herkunft und Behinderte betrifft.
01.09.2012 11:32 Uhr
von cosimo:
Bei aller Ablehnung einem solchen Verhalten gegenüber, insbesondere gegenüber einem Kind: es gibt auch noch andere Symbole, auch legale, mit denen man sich in bestimmten Teilen der Öffentlichkeit körperlicher Gewalt aussetzen würde.
Religiöse Symbole haben in der Öffentlichkeit nichts verloren!
31.08.2012 20:48 Uhr
von Berlin:
Diese Fälle wurden auch nicht berichtet, weil die Täter sind sehr wahrscheinlich Migranten, Herr Bax:
http://www.bz-berlin.de/tatorte/berlins-nacht-der-blutigen-klingen-article1528806.html
31.08.2012 19:24 Uhr
von Bilharz:
Da muss der gute Daniel Bax doch rasch relativierend eingreifen. Es ist ja wirklich ein Jammer, dass die Täter "leider" als "arabischstämmig" ausgemacht und dies auch noch genannt wurde. Da lässt sich ja als rechtschaffender taz-Journalist nichts mit anfangen.
Also schnell ein paar vermeintliche andere Fälle von "Rassismus" gegenübergestellt und es erschliesst sich einem sofort: Im Grunde harmlos gegenüber dem was sonst so passiert. Und alles ist wieder gut. Schöne Neue Welt.
31.08.2012 19:12 Uhr
von Schnips:
Na das war ja klar. Am Ende des Artikels werden dann gleich wieder Beispiele genannt, wie schlimm es auch die Muslime in DEutschland haben. Hallo??? Das war ein ANTISEMITISCHER Anschlag oder für Sie Herr Daniel Bax: Da ging es ganz einfach um Judenhass und nicht um Rassismus.
Thema verfehlt...sechs...setze.
31.08.2012 17:37 Uhr
von Kai:
Dann soll der Islam-Rat endlich mal anfangen. Man kann das Rassismus-Problem nicht länger verschweigen oder es auf die Deutschen schieben.
Ein Anfang wäre, wenn die grauen Wölfe endlich verboten wären...
31.08.2012 17:21 Uhr
von tommy:
Mit den letzten beiden Absätzen will Bax wohl sagen, dass Gewalt durch Rechtsextreme gegen Muslime in Deutschland nicht für dieselbe Aufregung sorgt wie Gewalt von Muslimen gegen Juden.
Ob das stimmt - keine Ahnung. Auf jeden Fall denke ich aber, dass Bax diese Ansicht, sofern er sie denn vertritt, deutlicher formulieren sollte. Dieses verdruckste Andeuntungsgetue, das so tut, als ob Bax seine Meinung nicht äußern könnte (aus Angst vor dem Zentralrat?), ist doch irgendwie albern.