tazūüźĺsachen

Die Philosophie der Teek√ľche

Es ist Weihnachten, und da werden W√ľnsche wahr. Sogar in der taz. Speziell im 3. Stock unserer neuen Beton-es-kommt-drauf-an-was-man-draus-macht-Heimstatt. Als taz ūüźĺsachen-LeserIn wissen Sie: wir hatten k√ľrzlich Probleme mit der Sp√ľlmaschine in der neuen Teek√ľche. Aber niemanden, der sich zust√§ndig f√ľhlte.

Doch dann, wie aus dem Nichts, lief sie pl√∂tzlich. Sie liefert blitzblanke Tellerchen und L√∂ffelchen. War es der Weihnachtsmann? Ein Einsehen unserer Gesch√§ftsf√ľhrung? Ein kundiger Handwerker? Wir wissen es nicht.

Was wir aber ‚Äď nach intensiver Vor-Ort-Recherche ‚Äď wissen ist: Der L√∂sung eines Problems folgt h√§ufig ein neues. Gerade erst hatten die KollegInnen in Newsroomn√§he gelernt, die Warnhinweise auf der Sp√ľlmaschine (‚ÄěKaputt! Nichts hineinstellen!‚Äú) zu befolgen. Nun machen sie das auch weiterhin so. Also stapelt sich das dreckige Geschirr nun in der Sp√ľle. Und bei uns sieht es genauso aus wie damals in Ihrer WG! (Jetzt einmal kurz versonnen l√§cheln bitte ‚Äď okay, reicht, weiter im Text.)

Zum Gl√ľck hat eine kluge Kollegin einen Zettel aufgeh√§ngt. ‚ÄěZauberei! Wir machen das Unsichtbare sichtbar‚Äú, steht oben drauf. Und drunter h√§ngt eine Liste, auf der sich T√§tige eintragen k√∂nnen ‚Äď auf dass es andere inspirieren m√∂ge. Und was soll ich sagen: Es funktioniert. Die Erste hat Kaffee gekocht, die Zweite Milch geholt, die Dritte die Sp√ľlmaschine ausger√§umt.

Diese bew√§hrte taz-K√ľchenphilosophie m√∂chte ich Ihnen ans Herz legen: Tu Gutes und rede dar√ľber! An Weihnachten. Und √ľberhaupt. Gereon Asmuth