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Teure Strafe für Pyros

Die Pyro-Ausschreitungen im Stadtderby gegen den Hamburger SV kommen den Fußball-Zweitligisten FC St. Pauli teuer zu stehen. Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) verurteilte den Club am Dienstag zu einer Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro. Der FC St. Pauli hat die Strafe bereits akzeptiert, somit ist das Urteil rechtskräftig. Über ein Strafmaß gegen den HSV wurde bislang noch nicht entschieden. Bei der 0:4-Niederlage der Kiezkicker war am 10. März in beiden Fanlagern mehrmals Pyrotechnik gezündet worden. (dpa)

Wenig Interesse für Hygiene

Knapp ein Jahr nach dem Start des Hamburger Hygienesiegels für saubere Gastronomie hat nur ein Bruchteil der Betriebe an der Aktion teilgenommen. Mittlerweile seien 79 von etwa 6.000 Hamburger Betrieben ausgezeichnet. Das entspricht rund 1,3 Prozent. Mit dem Siegel sollen Gastronomen ihren Kunden transparent zeigen können, wie es bei ihnen um die Hygiene und die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben bestellt ist. (dpa)

Erneuter Streik bei Holsten

Gestern haben rund 100 Beschäftige der Holsten-Braue­rei in Altona gestreikt, das berichtet die Hamburger Morgenpost. Aufgerufen dazu hatte die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten. Die Beschäftigten fordern eine Lohnerhöhung von 6,5 Prozent. Zwei Verhandlungsrunden mit dem Arbeitgeber Carlsberg Deutschland wurden bereits abgebrochen. Das Angebot einer Erhöhung der Löhne von 2,3 Prozent für die nächsten zwei Jahre hatte die Tarifkommission der Gewerkschaft als unzureichend abgelehnt. (taz)