was macht die bewegung?

Donnerstag, 16. Mai

Häuserkampf in Berlin und GriechenlandEin Erfahrungsaustausch vom Bündnis Zwangsräumung Verhindern und Griechenland-Solireisegruppe in der Regenbogenfabrik. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Fotoausstellung „Die Häuser denen die drin wohnen“ statt. 19 Uhr, Lausitzer Str. 22

Mobi gegen RheinmetallIn der Baiz wird im Rahmen einer Info- und Mobiveranstaltung über die geplanten Proteste anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall am 23. Mai diskutiert. Jan van Aken berichtet am Beispiel von Rheinmetall darüber, wie deutsche Rüstungsfirmen Exportbestimmungen für Rüstungsgüter umgehen. 20 Uhr, Schönhauser Allee 26a

Freitag, 17. Mai

Wege zur EmanzipationEs geht um nichts Geringeres als um die emanzipatorische Überwindung des Kapitalismus. Wie die daran anschließende befreite Gesellschaft aussehen soll, wie die Wege dorthin bestritten werden sollten, das ist umstritten und wird heute im Museum des Kapitalismus zur Diskussion gestellt. 19 Uhr, Köpenicker Straße 172

Internationaler Tag gegen Homo-, Trans- und Bi-PhobieDer Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und das Bündnis gegen Homophobie rufen in Schöneberg zu einer Kundgebung auf, um für ein friedliches und respektvolles Miteinander zu demonstrieren. 16 Uhr, Kaiser-Wilhelm-Platz

Sonntag, 19. Mai

Ausstellungseröffnung: Home Street HomeIn der Art Galerie wird mit einer neuen Ausstellung gefragt, was der Mietenwahnsinn eigentlich mit Airbnb zu tun hat. In der Ankündigung wird versprochen, subversive Einblicke zu bieten, und neben Sektempfang können sich die Gäste auf ein überraschendes Happening freuen. 11 Uhr, Hobrechtstraße 180

Weitere Termine finden Sie auf: www.taz.de/bewegung

Communists don’t cry

Illustration: Donata Kindesperk

Bini Adamczak zeigt in „Beziehungsweise Revolution“, dass das Individuum stets im Zusammenhang von Beziehungen gedacht werden muss, dass es aber in Zeiten revolutionärer Umbrüche neu geformt wird. Wenn Frauen* der russischen Revolution sich an männlich zugeordneten Symbolen orientieren mussten, die 68er Bewegung dann die „Pluralisierung und Differenzierung homogenisierter Beziehungsformen“ hervorbrachte, so zeigt sich, dass es in solchen Situationen nicht nur um eine rein ökonomische Struktur geht. Doch wird auch klar, wie schwierig und mitunter tragisch die Rolle von Revolutionärinnen ist. Welche Rollen aber nehmen heutige solidarische „Beziehungsweisen“ in einem „Kampf ums Ganze“ ein? Um der Beziehung von Revolution und Kommunismus näher zu kommen, wird das Buch „Beziehungsweise Revolution“ mit Bini Adamczak am Donnerstagabend im Club about blank erörtert und diskutiert (16. 5., Markgra­fendamm 24c, 19 Uhr).