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Merz im UrlaubSeinen letzten Sommer soll der Kanzler gern genießen

Die Forderung, der Kanzler solle zügig zurückkommen, um dem Volk die Welt zu erklären, hat auch etwas Untertäniges.

V iele Menschen fragen: Wann kommt endlich die neue Folge meiner Lieblingskolumne „Materie“? Ist der Kerl immer noch im Urlaub?

Na gut, viele, das sind meine Eltern und ein ehemaliger Lehrer mit taz-Abo. Sonst scheint niemandem aufgefallen zu sein, dass diese Kolumne ausgefallen ist. Ich trage das mit Fassung. Aber um die Frage nach dem Urlaub zu klären: Ich war nie wirklich weg. Ich war zwar nicht in der Redaktion und nicht in Berlin. Ich habe auch nicht auf Mails geantwortet und nicht an den üblichen fünf Konferenzen am Tag teilgenommen. Aber seien Sie unbesorgt: Ich habe die Lage in der taz genau verfolgt.

Mit dieser Strategie hat es gerade ein unbeholfener Regierungssprecher versucht. Der konnte nicht sagen, wann der Kanzler zurückkommt, weil er ja nicht im Urlaub sei, sondern immer im Dienst. Nun wird Merz Doppelmoral vorgeworfen, weil er sein Volk aufruft, mehr zu arbeiten, und selbst vier Wochen weg ist. Andere bemängeln, dass der Kanzler sich zu den Krisen der vergangenen Wochen (Drohnen, Ceuta, Dürre) nicht persönlich geäußert habe.

Ein bisschen merkwürdig ist diese Kritik, auch mit Blick auf die Arbeitszeiten des Kanzlers von Januar bis Juli. Souveräner wäre es da, ihm mit Hinweis auf die Errungenschaften der Arbeiterbewegung einen Monat Überstundenausgleich zu gönnen. Einem anderen keinen Urlaub zu gönnen, das ist eine sehr deutsche Eigenschaft. Und überhaupt, der Mann ist über 70, und seine Regierung hat das Ziel, mehr Menschen in die Aktivrente zu bringen. Da muss Erholung einfach drin sein.

Die Liege des Kanzlers

Die Forderung, der Kanzler solle zurückkommen, um dem Volk die Welt zu erklären, hat auch etwas Untertäniges – als sei etwas gewonnen, wenn Merz eine Pressekonferenz an einem leeren Flussbett abhält. Zumal die Kritik von jenen kommt, die sich dann über jeden Auftritt des Kanzlers aufregen. Es ist wie in jedem Unternehmen: Der Chef soll da sein, damit man weiß, über wen man in der Kaffeepause meckern kann.

Gerade von Menschen, die selbst mal im Homeoffice arbeiten, wäre mehr Wohlwollen und weniger Präsenzfetisch angebracht. Heißt es nicht, das wäre irre produktiv? Die Lage des Kanzlers, die aktuell eine Liege ist, muss herrlich sein! Keine Kollegen, die einen ständig anquatschen. Keine Hauptstadtpresse und keine Parteifreunde, die ihn leiden sehen wollen.

Ein Hauptstadtbild ohne Merz, und sei es für einen Sommer, scheint aber für manche kaum auszuhalten zu sein. Dabei darf sich das Volk ruhig daran gewöhnen. Erinnert man sich an den Schlamassel vor seinem Urlaub, könnte es Merz’ letzter Sommer in diesem Amt sein.

Einem anderen keinen Urlaub zu gönnen, das ist sehr deutsch

Über den Nichturlaubsort des Kanzlers ist wenig bekannt, vermutlich ist er in seinem Haus am Tegernsee. Gäbe es Fotos auf einem Jetski wie bei Macron oder in Wanderschuhen wie bei Merkel, wäre die Öffentlichkeit sicherlich wohlwollend, ganz bestimmt. Die FAZ will immerhin wissen, welche Urlaubslektüre Merz eingepackt hat: Die Enzyklika des Papstes zum Thema KI. Klingt nicht nach Spaß. Wenn Merz nicht bald viel Zeit zum Lesen haben will, sei ihm für die letzten Urlaubstage andere Lektüre empfohlen: die Autobiografie einer Vorgängerin, die sich 16 Jahre lang im Amt halten konnte. Da könnte Merz lernen, wie man seine Partei so organisiert, dass einem nicht bei jedem Anlass ein Hinterbänkler an die Gurgel springt.

Vielleicht hat der Kanzler das Papst-Werk auch schnell zur Seite gelegt und sich dem zweiten Buch gewidmet, das er dabei haben soll: Das „Narrenschiff“ von Christoph Hein. Dass sich der Wessikanzler mit ostdeutscher Geschichte beschäftigt, dürfte ihm helfen, durch die nächsten Wochen zu kommen. Und womöglich sieht Merz sich ohnehin als Kapitän eines Schiffs voller Narren.

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Kersten Augustin

Kersten Augustin Ressortleiter Inland

Kersten Augustin leitet das innenpolitische Ressort der taz. Geboren 1988 in Hamburg. Er studierte in Berlin, Jerusalem und Ramallah und wurde an der Deutschen Journalistenschule (DJS) in München ausgebildet. 2015 wurde er Redakteur der taz.am wochenende. 2022 wurde er stellvertretender Ressortleiter der neu gegründeten wochentaz und leitete das Politikteam der Wochenzeitung. In der wochentaz schreibt er die Kolumne „Materie“. Seine Recherchen wurden mit dem Otto-Brenner-Preis, dem Langem Atem und dem Wächterpreis der Tagespresse ausgezeichnet.
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25 Kommentare

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  • Andreas Flaig

    Der mit Abstand schlechteste Kanzler aller Zeiten muss im Urlaub bleiben.



    Fast 90% wollen ihn nicht mehr sehen.



    Bleib im Urlaub Merz, bleiben Sie weit, weit weg. Keiner vermisst Sie.

  • Alex_der_Wunderer

    Wie jetze, Urlaub ?



    denke der 👑 Kanzeeeleer fliegt flugs mit seinem 🛩 über die brennenden 🔥 🌴🔥🌳🔥🌲🔥🌳🔥 Wälder 🚀 & löscht ordentlich mit seinem 🍾🍾🍾 Champagner 🚡 ab...👀

    • Ricky-13

      @Alex_der_Wunderer:

      Dann wäre die Diamond DA62 von Merz ja schon das zweite Löschflugzeug, was Deutschland hätte. 😂 Frankreich hat übrigens aktuell 18 Löschflugzeuge. Frankreich will demnächst aber mehr Löschflugzeuge kaufen, 1.) um seine alternde Flotte aufzustocken und 2.) um sich gegen die immer heftigeren Waldbrände im Klimawandel zu wappnen.

      Wie gesagt, Deutschland verfügt nur über 'ein einziges' dauerhaft stationiertes Löschflugzeug. Das Flugzeug ist nicht einmal staatliches Eigentum des Bundes, sondern wird vom Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt über einen privaten Dienstleister für die Waldbrandsaison gepachtet.

      Nun ja, für Löschflugzeuge ist halt kein Geld in unserem Land da, denn man kauft lieber teure Panzer, baut noch mehr Autobahnen und subventioniert das Dienstwagenprivileg (mit jährlich 5 Milliarden Euro). Wo soll da also noch Geld für Löschflugzeuge sein? Und mal ganz ehrlich, wer braucht eigentlich diese Wälder, die nur in der Gegend herumstehen und wo der reine Sachwert des Holzes am Aktienmarkt kaum etwas bringt?

  • Deep South

    "die Autobiografie einer Vorgängerin, die sich 16 Jahre lang im Amt halten konnte. Da könnte Merz lernen, wie man seine Partei so organisiert, dass einem nicht bei jedem Anlass ein Hinterbänkler an die Gurgel springt"

    Genau. Und außerdem wie man den Stillstand verwaltet, Reformen aussitzt, potentielle Nachfolger wegbeißt, Energieabhängigkeit von Russland zementiert, wie man die Digitalisierung und die Modernisiserung der Infrastruktur verschläft. Wie man langjährige CDU Wähler vergrault. Was bleibt denn, wenn man mal kritisch hinschaut, wirklich Positives von Merkel? Außer, dass sie mit ihrem Stil die GroKo zusammengehalten und in der Flüchtlingskrise "Herz gezeigt hat"?



    Merz mag ein aus der Zeit gefallener Trottel sein. Aber die Probleme der CDU hat er nur geerbt.

    • warum_denkt_keiner_nach?

      @Deep South:

      Na ja. Man kann Probleme lösen oder sie verstärken...

  • derzwerg

    Großartige Kolumne

    „Einem anderen keinen Urlaub zu gönnen, das ist eine sehr deutsche Eigenschaft.“

    Ich les auf Arbeit immer taz, jetzt will ich einen Urlaubstag zurück, weil ich im Urlaub mindestens 8h taz gelesen hab – und das ist schließlich Arbeit, siehe oben

  • curiouscat

    Ich muss sagen ich brauche keinen Merz in Präsenz. Ich erwarte aber Präsenz der Regierung, wenn das Land welches sie regieren samt Menschen eine Katastrophe erlebt. Innerhalb von wenigen Tage sind tausende von Menschen gestorben, das ganze Land hat gelitten. Krankenhäuser und Leichenhäuser waren voll. Komplette Katastrophe! Bei vergleichbaren Momenten in der Vergangenheit gab es Krisentreffen, Sofortpläne, ja auch PR Besuche. Aber diesmal?



    Es ist die Zeit der Postmoderne, wenn keiner drüber redet und es nicht darstellt als sei es ein Problem, dann ist es auch keins. Dann ist Klimakatastrophe, Wetter. Tote sind nur nichtzufassende, schwammige Entitäten. Hitzeschutz ist dann auch nicht etwas was als politische Aufgabe gesehen wird. Überhaupt Maßnahmen sind dann alle auf privater Seite anzusiedeln und die ominösen juristischen Personen die man Arbeitgeber nennt sind sowieso ja nicht zu irgendwas zu zwingen, weil Freiheit oder so....

    Es gibt nicht genug Essen auf der Welt für wie viel ich kotzen möchte...

  • Pico

    Ist okay, dass der im Urlaub ist. Dann tritt er wenigstens nicht gleich wieder ins nächste Fettnäpfchen. Gerne kann er auch länger bleiben oder wird er etwa vermisst?

  • Ricky-13

    Friedrich Merz - der sogar schon das Vokabular der AfD angenommen hat - hätte niemals Kanzler werden dürfen. Wenn die CDU mit diesem "Kanzler" nicht untergehen will, dann sollte sie Merz schnellstens in Rente schicken.

    • Alex_der_Wunderer

      @Ricky-13:

      @ Ricky-13



      Boooh,



      Sie meines aber jetzt a' bisserl gut mit dem BlackRocky wa, auch noch die dicke, fette Rente



      💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰💰



      aus dem maroden Bundeshaushalt mit unseren ganzen Schulden , die wir Knechte der Politk - mit unseren Steuergeldern noch löhnen müssen...

      • Ricky-13

        @Alex_der_Wunderer:

        Mit 12 Millionen Euro auf seinem Konto benötigt Merz die 'Politiker-Rente' zwar gar nicht, aber die muss der kleine Bürger - der keine BlackRock-Aktien besitzt - ja ohnehin für diesen "Volksvertreter" blechen.

        Aber freuen wir uns nicht zu früh, denn Friedrich Merz ist leider immer noch als Kanzler aktiv und will weiterhin seine sogenannten "Reformen" umsetzen.

  • warum_denkt_keiner_nach?

    Also ich bin dafür, Merz 30 Tage Urlaub im Monat geben. Bis zum Ende seiner Amtszeit.

    Da er so und so fast nur Mist baut, ist es besser, er hält sich fern vom Kanzleramt. Wenn die SPD dann noch einen fähigen Vizekanzler finden würde... Vielleicht sogar einen Sozialdemokraten...



    Entschuldigung. Ich träume gerade...

  • M_Kli

    Es sind doch nicht die Menschen, die selbst gerne im Homeoffice arbeiten, die Merz hier kritisieren. Es sind die Medien, die hier ein Fass aufmachen - wie oft ohne Sinn und Verstand. Mir, der auch gerne sehr produktiv im Homeoffice arbeitet, ist es völlig egal ob Merz im Urlaub oder in Berlin nicht regiert.



    Was man kritisieren muss ist die lächerliche Kommunikation des Regierungssprechers dazu - hier zeigt sich wie man Bürger für dumm verkauft. Er ist im Urlaub, na und !

    • Deep South

      @M_Kli:

      Seh ich ganz genau so.

  • Martin Rees

    "weniger Präsenzfetisch"



    Dazu im Netz gefunden (aus 2018):



    de.linkedin.com/pu...t-meisten-follmann



    "Gute Ideen kommen schließlich in den seltensten Fällen alleine deshalb, weil man lange genug auf sie wartet. Dazu kommt, dass wer dauernd müde arbeitet, ausgelaugt ist, für Aufgaben in der Regel wesentlich länger braucht. Ob man dann wirklich einen Applaus dafür bekommen sollte, wenn man an diesen Tagen am längsten im Büro ausharrte?"



    Und hier im lesenswerten Text am Ende:



    "Am besten beginnt man damit, Kontrollzwänge abzulegen, dann hat sich der aus Unsicherheit speisende Fetisch vom „harten Arbeiten“ sicher auch irgendwann mal erledigt."



    (-"Den Originalartikel gibt es auf EDITION F Copyright 2018"-)



    Vielleicht gibt's aber auch für den Kanzler ganz einfach zusätzlich andere Gründe für seine Auszeit.



    Es könnte wie bei Aktien sein oder werden, die steigen, ohne dass die Marken durch viel Werbung im Vordergrund stehen (die persönlichen Umfragewerte waren zuletzt für Friedrich Merz "tief im Keller").

  • Philippo1000

    Kein Herz für Merz!



    Ich lese dauernd "Kanzler".



    Für mich ist er das nicht.



    Auch wenn Merz ( indirekt) gewählt wurde,



    füllt Merz diesen Posten nicht aus.



    Er wollte gerne Kanzler werden, das ist klar.



    Doch ebenso deutlich wird, dass ihm die Schuhe zu groß sind.



    Im Alter wächst man bestenfalls noch in die Breite, doch selbst das kann er nicht.



    Das Wunder, seine Füße in die Fußstapfen seiner VorgängerInnen wachsen zu lassen blieb ihm auch verwehrt.



    Er bleibt ein Möchtegernkanzler.



    Dass seine Wahl im Bundestag verstolpert wurde, war ein schlechtes Vorzeichen.



    Seit dem wurde es nicht besser.



    100% CDU geht eben nur mit einer absoluten Mehrheit.



    Wir können, angesichts der UnionsministerInnen allerdings froh sein, dass es nicht noch schlimmer gekommen ist.



    Die SPD greift glücklicherweise regulierend ein, kann aber natürlich auch nicht, wie sie wollen würde.



    Merz hätte Spahns Abgang für einen Neustart nutzen können um nutzlose Minis wie Reiche auszutauschen.



    Er tat es nicht - das wäre ja eine echte Entscheidung gewesen.



    Doch ganz entgegen seiner markigen Worte, die oft kein Fettnäpfchen auslassen, sind seine Taten klein.



    Merkel und Scholz konnten Krisen meistern,



    Merz kann fliegen.

    • Astrid Sehnefeld

      @Philippo1000:

      Welche Krisen hat Scholz gemeistert?



      Lächerlich.



      Cum ex - Demenz.



      Als Klimakanzler in den ersten Wahlkampf gezogen, als Abschiebekanzler in den zweiten.



      Scholz war der schlechteste Kanzler ever.



      Mit Abstand.



      Merz schickt sich an ähnlich grandios zu scheitern.



      Wahrscheinlich debattieren wir zeitnah darüber, wer die größere Graupe war.



      Die Frage ist nur, unter welchem Kanzler diese Debatte wohl geführt wird...



      Wüst?



      Söder?



      Weidel?

      • warum_denkt_keiner_nach?

        @Astrid Sehnefeld:

        "Scholz war der schlechteste Kanzler ever."

        Also mir fällt da spontan ein Anderer ein...

  • Lowandorder

    …war nie wirklich weg… Ich habe die Lage in der taz genau verfolgt.… & Däh



    Die Enzyklika des Papstes zum Thema KI. 🧐🙀



    …die Autobiografie einer Vorgängerin, die sich 16 Jahre lang im Amt halten konnte. 🫵



    Da könnte Merz lernen, wie man seine Partei so organisiert, dass einem nicht bei jedem Anlass ein Hinterbänkler an die Gurgel springt.

    Ach was! Vagel Bülow



    Und womöglich sieht Merz sich ohnehin als Kapitän eines Schiffs voller Narren.

    Shure - Merz läßt doch allenfalls lesen! Woll



    Ergo: Tegernseer Tanzlmusi - Boarisch tanz ma



    www.youtube.com/watch?v=pitACxXRUq8

    Na Mahlzeit

    So geht das ©️ Kurt Vonnegut



    „Wir sind, was wir vorgeben zu sein, also müssen wir vorsichtig sein, was wir vorgeben zu sein.“ - aber die taube 🥜 rafft des neet!



    Gellewelle&Wollnichtwoll

  • miri

    Die meisten, die sich Merz zurückwünschen, lauern nur, dass er in eins der vielen schönen Fettnäpfchen tappt, die sich im Sommer aufgetan haben -- wer weiß, was er alles Schönes gemacht hätte. Die bis zum Umfallen kämpfenden Feuerwehrleute im Hohen Venn sind z.B. seine Idealarbeitnehmer, und wer noch nicht umfällt, sollte sich an denen ein Beispiel nehmen... Ach, er kann das einfach besser als ich! Ja, er fehlt!

  • Klabauta

    Beim Lesen dieser Kolumne erschien vor meinem inneren Auge der Kanzler, der in seinem Urlaubsdomizil mit qualmendem Kopf am Schreibtisch sitzt und an der Formulierung seines Rücktritts scheitert. Neben sich ein überquellender Papierkorb, in den er gerade wütend seinen letzten Versuch pfeffert.



    Kamera-Zoom auf das zerknüllte Papier...



    "Liebes Volk", steht da zu lesen, "leider weiß keiner meine Fähigkeiten als Stadtbildplaner..."



    Kameraschwenk zurück auf den Kanzler.



    Der starrt eine Weile in die Luft, lächelt plötzlich wie erlöst, fährt seinen Laptop hoch und ruft ChatGPT auf.



    „Formuliere ein staatstragendes Rücktrittsschreiben. Verwende nicht die Wörter Privatflugzeug, Work-Life-Balance und Merkel.“

    • Mondschaf26

      @Klabauta:

      „lächelt plötzlich wie erlöst, fährt seinen Laptop hoch"



      Laptop kommt für einen Kanzler-Azubi erst im dritten Lehrjahr dran. Vorher kommt im zweiten Lehrjahr Schreibmaschine. Zehn Finger. Blind. (z.B. Reisekoffer-Modell Triumph Gabriele). Vllt. hat Merz ja im Aktiv-Urlaub einen Crashkurs gemacht.

      • Lowandorder

        @Mondschaf26:

        Korrekt. Laptob fällt ihm bekanntlich unter altersmäßig noch überfordernde gefahrengeneigte Arbeit.



        Hat der letzter ☝️ Brilon 🌳 doch unlängst btw selbiges Möbel 💻ungesichert am Bahnhof verloren



        (einschließlich der Spendierhose 🙀



        www.reddit.com/r/S...oser_das_notebook/



        &



        Bundeskanzler



        :



        „Echt unverschämt“: Merz-Buch statt Finderlohn für Obdachlosen – Autogramm für Krebskranke

        Ein wohnungsloser junger Berliner rettet 2004 das Notebook von Friedrich Merz. Eine krebskranke Frau stellt 2026 den Kanzler zur Rede – beide Male zeigt sich der Kanzler ziemlich empathielos.



        www.stuttgarter-ze...atte-79241388.html



        & naturellement - wie bei mit getuntes Moped durch Brilon mit Matte am Kiosk



        “INTERVIEW IM "SPIEGEL"



        Friedrich Merz erklärt, wie der Vorfall mit dem Obdachlosen wirklich war



        www.stern.de/polit...klich-9164606.html



        “Früherer Obdachloser zu Friedrich Merz



        „Macht wieder auf dicke Hose“



        Enrico J. fand 2004 als Obdachloser das Notebook von Friedrich Merz

    • Willi Müller alias Jupp Schmitz

      @Klabauta:

      Als wie echt aus dem wahren Leben ❗️❗️❗️



      Wenn's nicht so traurig wär, wär's schon wieder lustig.



      Der Schmunzeleffekt 😂 stellt sich aber trotzdem ein.



      Merci vielmals

  • Wunderwelt

    Na ist doch prima, wenn unser Kanzler jetzt mehr auf seinen *Teilzeit Life Style* achtet. Offenbar ist der Mann wohl doch lernfähig.

    Außerdem hat er sich ja auch die ganze Zeit über die Waldbrände informieren lassen..und dabei sogar das "Wetter" beobachtet.

    Und jetzt nachdem die Brände eingedämmt sind, will er sogar seinen ersten Termin nutzen, um sich vor Ort ein Bild zu machen..von dem was noch übrig ist.

    Naja klar als Lokalpatriot aus dem Sauerland will man natürlich wissen, wenn/wo es in seiner Gegend brennt.. und wieviel Zeit noch übrig ist, bis die Feuer auch mal vor der eigenen Haustür stehen..

    Und wer weiß..vielleicht fängt unser Kanzler ja auch irgendwann mal damit an sich mit dem *Big Picture* zu beschäftigen. Gut das wäre natürlich schon heute sein Job. Aber er glaubt ja wir haben noch mindestens zehn Jahre Zeit, um uns mal ernsthaft um



    irgendwelche Maßnahmen zum Hitze- oder gar Klimaschutz zu kümmern..