Ausgabe vom 10./11. Oktober 2015

Jeder Satz ein Schmerz

Unser Autor liest nicht mehr. Als Junge versank er in Büchern, jetzt klagen sie ihn an. Er kann nicht mehr. Lohnt sich Lesen überhaupt noch?

Bild: dpa

Schnarchen Früher fesselten ihn Romane, er erntete Sätze, mühelos. Und heute? Wird unser Autor schnell müde, zählt die Seiten, legt das Buch bald weg. Die Geschichte einer Entfremdung

Jede Woche stellen wir eine Streitfrage, auf die Politiker, Wissenschaftlerinnen, Leserinnen und Prominente antworten. Die Diskussionen und den jeweils aktuellen Streit finden Sie unter taz.de/streit. Diskutieren Sie mit!

Sprechen "Ich bin entgegen allen Gerüchten nicht klein, sondern kurz. Und wenn man kurz ist, muss man eine große Fresse haben." Kommende Woche legt Gregor Gysi den Vorsitz der Linksfraktion im Bundestag nieder. Um den letzten großen Redner der deutschen Politik wird es ruhiger werden. In der taz.am wochenende ergreift er nochmal das Wort.

Deuten taz-Parlamentsbürochef Ulrich Schulte und taz-Psychologe Christian Schneider legen die SPD 70 Jahre nach ihrer Wiedergründung auf die Couch - und analysieren Traumata, Neurosen und wie die Partei im Schatten ihrer großen Geschichte agiert.

Erkunden Die syrische Schriftstellerin Samar Yazbek reiste für ihr Buch „Die gestohlene Revolution“ heimlich in die Hochburgen des Widerstands gegen Assad. Ein Gespräch über den Bürgerkrieg in ihrem Land

Leiten In Norddeutschland wird Windstrom erzeugt und muss von dort auch in den Süden kommen. Aber wie? Erdkabel, Speicher oder riesige Strommasten? Unser Autor war an der Baustelle einer Stromtrasse in Thüringen und hat zwei Protagonisten der Energiewende zum Streitgespräch getroffen.

Mit Kolumnen von Bettina Gaus, Wolfgang Gast, Ambros Waibel und Christel Borghoff.