Ausgabe vom 19./20. März 2016

Wappentier Schwein

Das Schwein ist zum politischen Symbol geworden – vor allem gegen Zuwanderer. Es entsteht ein neues Wappentier des Abendlandes. Weil „wir” es essen und „die” nicht. Eine Lagebeschreibung

Bild: Jens Büttner/dpa

Oink Deutschland – ein Tier, ein Land. Manche verzehren es, andere nutzen es, um Angst zu schüren: Das Schwein hat selten so stark polarisiert. Aber woher stammt unser ambivalentes Verhältnis zum beliebten Hausschwein – und was hat es in der Politik verloren?

Schärpe Eine jesidische Frau konnte aus der IS-Gefangenschaft fliehen. Ein paar Monate später heiratet sie in einer Kleinstadt bei Hannover. Dazwischen: die Farbe Rot und der Monat August.

An diesem Samstag liegt der gedruckten taz das Programm für unser taz.lab „Fremde oder Freunde? Die Lust an der Differenz” bei.

Danach Eine Woche nach den Landtagswahlen ist die Frage, welcher Politikertypus die Krisen der Gegenwart bewältigen kann. Eine Annäherung.

Erbe Sie ist die Namensgeberin von Pipi Langstrumpf, Übersetzerin von Jules Verne und Peter Handke – und die Tochter von Astrid Lindgren. Karin Nyman entdeckt die Verbindung zu ihrer Mutter mit jedem Jahr, das sie älter wird.

Dotter Ei mal um die Welt. Das Ei ist nicht einfach ein Ei. Es ist das älteste Instant-Gericht der Welt. Und aus kaum einer Zutat lassen sich so verschiedene Gerichte kreiern.

Stille Drei Jahre lang trug Shida Bazyar ein grünes Notizbuch bei sich. Für eine Geschichte, die sie schon sehr viel länger mit sich trägt: Jetzt ist ihr Romandebüt „Nachts ist es leise in Teheran“ erschienen. Bazyar erzählt von der Islamischen Revolution 1979 und ihrem Leben in der deutschen Provinz.

Schnipp Die Gen-Schere soll die Revolution in der Gentechnik sein. Bislang sind da aber vor allem Experimente. Kann sie aber auch Leben retten? Mit einem Interview mit der Entdeckerin Emmanuelle Charpentier und Anwendungsbeispielen.

Bling Das Fairphone erobert den Massenmarkt. Das Versprechen ist groß: Ein Smartphone, korrekt hergestellt. Aber wird das eingelöst? Unser Autor ist bis in eine ruandische Mine gereist, um es zu überprüfen.

Plätscher Zwischen Badestränden und Flüchtlingsankunft. In Apulien strandeten 1991 zehntausende Albaner – und blieben. Die Geschichte des italienischen Ortes bekommen auch Touristen zu spüren.

Mit Kolumnen von Barbara Bollwahn, Franz Lerchenmüller, Daniel Schulz, Rainer Schäfer und Peter Unfried.