„HARTZ-IV-REBELLIN“

Hannemann jetzt in der Bürgerschaft

HAMBURG | Dem Hamburger SPD-Senat sitzt sie weiter im Genick und möchte nun auch als Politikerin soziale Ungerechtigkeit bekämpfen. Mit 7.487 Stimmen ist die als „Hartz-IV-Rebellin“ bekannt gewordene Inge Hannemann über die Liste der Linken in die Bürgerschaft eingezogen. Die 46-Jährige hatte als Jobvermittlerin in der Jugendberufs-Agentur für Wirbel gesorgt, weil sie laut ihre Kritik an „menschenunwürdigen“ Hartz-IV-Sanktionen geäußert und sich dem Bestrafungssystem verweigert hatte. So gut wie nie schickte sie jemanden zu Maßnahmen, die sie für sinnlos hielt. (taz)