Einblick(689)

Lisa Holzer, Künstlerin

Foto: Westphalie

taz: Welche Ausstellung in Berlin hat dich zuletzt an- oder auch aufgeregt? Und warum?

LH: Anita Leisz bei Lars Friedrich und Nico Ihlein bei Schiefe Zähne fand ich beide toll! Nicos Vasen sind etwas ganz Besonderes, und ihre Inszenierung im Raum war zugleich zeitlos und erfreulich anders. Und Anitas Arbeiten haben seit Jahren eine Genauigkeit und Schärfe, die mich jedes Mal beeindruckt. Und auch hier fand ich ihren Umgang mit den Arbeiten im Raum wunderbar. Und beider Haltung und Geist sowieso. Und ich habe „Delusion-du-jour“ ein Reading mit Natasha Stagg & Emily Segal, kuratiert von Maurin Dietrich und Kate Brown, bei Nhu Duong sehr genossen.

Welches Konzert oder welchen Klub in Berlin kannst du empfehlen?

Ich freue mich sehr auf „cava nr. 150 – Slow Cocktail Synchronisation“, eine Performance von Sophie Reinhold und Linda Spjut bei der Art Berlin.

Welche Zeitschrift/welches Magazin und welches Buch begleitet dich zurzeit durch den Alltag?

Das ändert sich dauernd. Zuletzt habe ich sehr gern Natasha Staggs „Surveys“ und Irmgard Keuns „Nach Mitternacht“ gelesen.

Was ist dein nächstes Projekt?

Meine erste Einzelausstellung in Berlin, „I come in you – The Party Sequel (Berlin)“, bei Gillmeier Rech eröffnet gerade. Und ich freue mich auf eine Performance, die ich zusammen mit Trevor Lee Larson auf der Art Berlin machen werde, und bereite gerade „The Party Sequel (Paris)“ für die Fiac mit Galerie Emanuel Layr vor, wo auch Arbeiten von Lena Henke zu sehen sein werden. Und dann mache ich gerade meinen ersten Katalog gemeinsam mit David Jourdan von Westphalie fertig.

Welcher Gegenstand/welches Ereignis des Alltags macht dir am meisten Freude?

Gutes Wetter.