Verweis: Deutschland im Herbst
Im Januar 2017 sitzt der Filmemacher Martin Keßler im Zug von Frankfurt nach Koblenz, der Auftakt seiner „Reise in den Herbst“, die ihn zu Marine Le Pen und Frauke Petry führt, zu Angela Merkel und Martin Schulz. Dazwischen lässt er sich vom Schweizer Soziologe Jean Ziegler die „kannibalische Weltordnung“ erklären, besucht die Beerdigung Helmut Kohls – und fährt zu den G20-Protesten in Hamburg. „Reise in den Herbst“ erzählt von einer Reise durch Deutschland und von einer „Zeitenwende“ im Land, die seinen Bewohnern bevorzustehen scheint. Heute ist der Film im Babylon-Mitte zu sehen, im Anschluss an die Vorführung führt Kessler ein Gespräch mit der FR-Chefredakteurin Bascha Mika (Rosa-Luxemburg-Str. 30, 22.9., 20 Uhr).
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