SCHON ZWEITE AUFLAGE DES KIEZ-KOCHBUCHS

Kreuzberg kocht über

Der neugierige Blick unter die Topfdeckel alternativer Kreuzberger Projekte hat dem Publikum offenbar gemundet: Nach dem Erscheinen von „Kreuzberg kocht“ am 1. Dezember kommt schon Mitte Februar die zweite Auflage des Bandes heraus. Die ersten 3.000 Exemplare seien in kürzester Zeit vergriffen gewesen, so Ana Lichtwer, Geschäftsführerin des Berliner Büchertisches, der „Kreuzberg kocht“ veröffentlicht hat: „Wir sind überwältigt.“

Lichtwer hat nach eigenen Angaben mit dem Bürgermeister von Friedrichshain-Kreuzberg Franz Schulz (Grüne) über die Realisierung weiterer Projekte gesprochen. In diesem Jahr folgten als Erstes eine Fotoausstellung zu „Kreuzberg kocht“ und eine Veranstaltungsreihe, in der sich Kreuzberger Initiativen einem breiteren Publikum vorstellen. Den Anfang macht eine Aktion der Regenbogenfabrik: Vom 6. bis 10. Februar kocht die Regenbogenkantine 15 ungewöhnliche und kreative Kochideen aus dem Buch nach.

„Kreuzberg kocht“ stellt in 55 Porträts außergewöhnliche Menschen und Initiativen in Kreuzberg vor. Alle zeichne aus, dass sie „in privater Initiative neue Wege beschreiten“, so Lichtwer. Der Clou: Sie alle verraten ein Lieblingsrezept zum Nachkochen. Von „Prinzessinnengartenpizza“ bis „Piratenzopf“ lassen sich das SO36, die Regenbogenfabrik, das Ballhaus Naunynstraße und viele andere auf die Teller schauen. (taz)

■ Mehr Informationen beim Berliner Büchertisch, Mehringdamm 51, 10961 Berlin, Tel. 61 20 99 98 oder auf www.kreuzberg-kocht.de