Christian Wulffs persönliche Erklärung war kaum zu verstehen. Jetzt hat er es noch mal versucht, mit deutlicheren Worten. Eine aufgezeichnete Rede.von Arno Frank
Der beste Artikel, den ich je in der taz gelesen habe :)))
Weiter so !!!!
26.12.2011 11:03 Uhr
von heidi:
Sehr lustig! Und zynisch! Und ein Quäntchen Wahrheit intus. Verdient hat er's!
25.12.2011 21:31 Uhr
von Erich:
Selbst mit Reiheneckhäusern ist man schnell mit 350000 dabei, mit freistehenden Häusern ist da schnell die 500000 erreicht. Hier mit Kampfbegriffen wie "Bonze" zu werfen lässt das eigentlich ernste Thema in eine Neiddebatte abgleiten. Schade drum.
25.12.2011 21:24 Uhr
von Der Analogist:
So hoffe ich doch, dass dieser Mensch bald hinter Gittern landet...
25.12.2011 11:49 Uhr
von Sanne:
Ich halte überhaupt nichts von dem Geschwafel, das nicht alles richtig sei, was legal ist; dieses "Argument" fand ich schon bei dem CDUler, der etwas mit einer 16-jährigen hatte, unerträglich. Das öffnet schließlich selbsternannten Moralaposteln Tür und Tor.
Homosexualität ist ja auch nicht illegal; oder einvernehmliche SM-Aktivitäten; oder Mohammed-Karrikaturen; oder für die Abschaffung des Kapitalismus zu sein.
Aber wer weiß, tolerieren muss man das alles vielleicht trotzdem nicht, denn nicht alles, was rechtens ist, ist auch richtig...
Doch, es ist alles richtig, was rechtens ist. Schließlich ist das schwarz auf weiß verbriefte Recht, das Einzige, worauf sich alle berufen können. Wenn einem irgendwelche Auswirkungen davon nicht in den Kram passen, dann hat man sich gefälligst entweder dafür einzusetzen, dass die betroffenen Gesetze geändert werde oder die Klappe zu halten.
25.12.2011 09:52 Uhr
von Allgäuer:
Schöner Artikel,Danke dafür!Nur eine Frage.Wenn der Bundespräsident auf Reisen geht und seine selbstlosen Freunde mitnimmt?Ihnen damit den Weg für neue Kontakte ebnet!Was ist dann das?Angenommen es müssen alle Mitbewerber aus deren Fachgebiet, Zuhause bleiben, weil sie keine Reisen und Kredite geben wollen?Und warum gibt die BW Bank mit hinweis auf das Bankgeheimnis keine Auskunft über die Abmachungen?Weiter werden nur genehme Fragen beantwortet!
25.12.2011 08:36 Uhr
von Norbet F. Schaaf:
Quod licet Jovi not licet bovi, dachte sich Bundespräsident Christ. Wulff und schickte seinen Sprecher als Bauernopfer in die Wüste. Da soll noch mal einer sagen, Herr Wulff täte nicht das Geringste, um seine Eigenheim-, Kredit-, Buch- und Urlaubsaffären aufzuklären. Da tut man ihm sehr Unrecht – er tut das Geringste. Okay, man sollte sich aus dem Diskussionskrieg um Bundespräsident Wulffs Skandale und Skandälchen zurückziehen – wenn denn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Diese Bringschuld des Deutschen Bundespräsidenten zur Aufklärung ist freilich derzeit immer noch offen. NFS-Facebook
25.12.2011 01:05 Uhr
von viccy:
Sehr amüsant geschrieben, danke, Herr Frank! ...
24.12.2011 22:31 Uhr
von Frank Mend:
Ihren Kommentar hier eingeben
Mann/Frau kann sich doch denken wie die Geschichte wohl Enden wird, und bei über 60% ist das für die Bürger )O.K.
Aber vieleicht bekommen wir in 10.... Monaten wieder ein neues Buch ....
24.12.2011 14:30 Uhr
von k. käfer:
Der "Es gibt wichtigeres"-Spruch ist die klassische Ausflucht, wenn man keine Argumente mehr hat.
Demnach gibt es eigentlich nichts wirklich wichtiges. Zu jeder Lüge gibt es eine größere, zu jedem Betrug einen größeren, zu jedem Totschlag gibt es einen Massenmord. Also ist alles unwichtig und bedeutungslos.
24.12.2011 14:08 Uhr
von Castorus Cascada:
Ganz ehrlich: Wäre ich nochmal 16, ich täte in eine der großen Parteien eintreten und mich nach oben ackern. Ich würde die Nähe zum Besitzbürgertum suchen und auf meinem Weg nach oben die Kollegen mit gepflegten Ellbogenhieben aus dem Weg räumen. Ich würde mitnehmen was geht: vom Privatkredit über die Parteispende im Aktenkoffer bis hin zu Sportwagen, Ferienhaus, was auch immer, alles wird genommen. Ich würde nicht aus Dankbarkeit, aber um mein System am Laufen zu halten, qua Amt den Gebern hier und dort Gefallen tun. Bis zu dem Tag, an dem irgendwas auffliegt, sitze ich selber auf einer Menge Besitz und bin zudem schon lange genug im Amt, um, sollte ich zurücktreten, noch eine üppige Pension einzustreichen. Dann würde ich ein Jahr Urlaub machen oder zwei, vielleicht noch zehn Jahre Berater sein und noch mehr Kohle anhäufen, schließlich ein Buch schreiben und dann meine 30, 35, vielleicht 40 Jahre Lebensabend genießen. Das würde ich tun, wäre ich nochmal 16.
24.12.2011 12:57 Uhr
von Kim:
Am Merkwürdigsten finde ich ja, dass er ohne jede Kohle auf der Suche nach einem Haus war, und sich dann von seinem Freund über die Auswahl des Hauses hat beraten lassen.
Und erst danach kam die Frau von dem Freund, und wollte die halbe Million leihen.
Also wollte er anfangs ein Haus kaufen ohne jedes Geld und die Bank hätte ihm auch nix gegeben.
Wers glaubt wird selig. Aber wir haben ja Weihnachten. Prost!
24.12.2011 11:21 Uhr
von Hasso:
Alle Bankkunden der BW- Bank sollten ihre Konten auflösen, um mal ein Exempel zu statuieren. Schließlich ist das auch ihr Geld, womit man fadenscheinige Kredite finanziert. Alles regt sich auf, aber keiner tut was.
24.12.2011 10:54 Uhr
von Holger 40:
Lieber Arno Frank, ich werde veranlassen, daß mein langjähriger Kumpel M., seine derzeitige Lebensgefährtin veranlaßt, einen bescheidenen Betrag Ihrem Konto auf den Cayman Islands gutschreiben zu lassen. Da nicht für, gern geschehen! Muß aber bitte unter uns bleiben.
24.12.2011 09:42 Uhr
von JadotA:
OmU schlägt O-Ton.
24.12.2011 07:26 Uhr
von vic:
Du mich auch, Wulff.
24.12.2011 03:12 Uhr
von Thierry Blanc:
Beste Satire seit Trikottausch!
23.12.2011 21:06 Uhr
von DasMoni:
Danke! Toll! Das hebt doch meine vorweihnachtliche Laune enorm :o)
23.12.2011 20:54 Uhr
von Lutz:
Danke für die sehr passende Übersetzung. Hat mir Freude gemacht den Artikel zu lesen. Dankeschön.
23.12.2011 20:20 Uhr
von tageslicht:
Einfach nur dümmlich und in höchstem Maße überflüssig. Haben wir keine wichtigeren Probleme?
23.12.2011 20:08 Uhr
von Wolf:
Die Redeerklärung, reinste retorische Gefühlsduseleien, wahre Lippenbekenntnisse.
Wer genau hingeschaut hat, dem ist das unterdrücken des typischen grinsens bei den Worten aufgefallen.
Er sollte schnellstens hinschmeißen und einem anderen glaubwürdigen Menschen f.d. Amt platz machen.
Vielleicht kommt ja bald was neues, möglicherweise schon am 25.12. ?
23.12.2011 19:57 Uhr
von Bürger Lars aus Stuttgart:
Vielen Dank für diesen mutigen Artikel, der hier dem Bundespräsidenten Wulf einen schönen Spiegel vorhält. So ein Artikel macht die taz zur einmaligen deutschen Tageszeitung.
Vielen Dank für diesen Mut.
23.12.2011 19:16 Uhr
von Sikasuu:
Der Job des Pressesprechers ist frei! Das schaffst du Arno Frank! . Los bewerb dich, von dem micḱerigen Taz-Gehalt kannst du dir nur Zelt-Urlaub leisten und in dem anderen Job wirst du eingeladen! . Dein Tallent dar nicht in eine igiit "linken" Zeitung verenden :-)
Leserkommentare
26.12.2011 14:57 Uhr
von lenny921:
Der beste Artikel, den ich je in der taz gelesen habe :)))
Weiter so !!!!
26.12.2011 11:03 Uhr
von heidi:
Sehr lustig! Und zynisch! Und ein Quäntchen Wahrheit intus. Verdient hat er's!
25.12.2011 21:31 Uhr
von Erich:
Selbst mit Reiheneckhäusern ist man schnell mit 350000 dabei, mit freistehenden Häusern ist da schnell die 500000 erreicht. Hier mit Kampfbegriffen wie "Bonze" zu werfen lässt das eigentlich ernste Thema in eine Neiddebatte abgleiten. Schade drum.
25.12.2011 21:24 Uhr
von Der Analogist:
So hoffe ich doch, dass dieser Mensch bald hinter Gittern landet...
25.12.2011 11:49 Uhr
von Sanne:
Ich halte überhaupt nichts von dem Geschwafel, das nicht alles richtig sei, was legal ist; dieses "Argument" fand ich schon bei dem CDUler, der etwas mit einer 16-jährigen hatte, unerträglich.
Das öffnet schließlich selbsternannten Moralaposteln Tür und Tor.
Homosexualität ist ja auch nicht illegal;
oder einvernehmliche SM-Aktivitäten;
oder Mohammed-Karrikaturen;
oder für die Abschaffung des Kapitalismus zu sein.
Aber wer weiß, tolerieren muss man das alles vielleicht trotzdem nicht, denn nicht alles, was rechtens ist, ist auch richtig...
Doch, es ist alles richtig, was rechtens ist.
Schließlich ist das schwarz auf weiß verbriefte Recht, das Einzige, worauf sich alle berufen können.
Wenn einem irgendwelche Auswirkungen davon nicht in den Kram passen, dann hat man sich gefälligst entweder dafür einzusetzen, dass die betroffenen Gesetze geändert werde oder die Klappe zu halten.
25.12.2011 09:52 Uhr
von Allgäuer:
Schöner Artikel,Danke dafür!Nur eine Frage.Wenn der Bundespräsident auf Reisen geht und seine selbstlosen Freunde mitnimmt?Ihnen damit den Weg für neue Kontakte ebnet!Was ist dann das?Angenommen es müssen alle Mitbewerber aus deren Fachgebiet, Zuhause bleiben, weil sie keine Reisen und Kredite geben wollen?Und warum gibt die BW Bank mit hinweis auf das Bankgeheimnis keine Auskunft über die Abmachungen?Weiter werden nur genehme Fragen beantwortet!
25.12.2011 08:36 Uhr
von Norbet F. Schaaf:
Quod licet Jovi not licet bovi, dachte sich Bundespräsident Christ. Wulff und schickte seinen Sprecher als Bauernopfer in die Wüste. Da soll noch mal einer sagen, Herr Wulff täte nicht das Geringste, um seine Eigenheim-, Kredit-, Buch- und Urlaubsaffären aufzuklären. Da tut man ihm sehr Unrecht – er tut das Geringste. Okay, man sollte sich aus dem Diskussionskrieg um Bundespräsident Wulffs Skandale und Skandälchen zurückziehen – wenn denn die Voraussetzungen dafür geschaffen sind. Diese Bringschuld des Deutschen Bundespräsidenten zur Aufklärung ist freilich derzeit immer noch offen. NFS-Facebook
25.12.2011 01:05 Uhr
von viccy:
Sehr amüsant geschrieben, danke, Herr Frank! ...
24.12.2011 22:31 Uhr
von Frank Mend:
Ihren Kommentar hier eingeben
Mann/Frau kann sich doch denken wie die Geschichte wohl Enden wird, und bei über 60% ist das für die Bürger )O.K.
Aber vieleicht bekommen wir in 10.... Monaten wieder ein neues Buch ....
24.12.2011 14:30 Uhr
von k. käfer:
Der "Es gibt wichtigeres"-Spruch ist die klassische Ausflucht, wenn man keine Argumente mehr hat.
Demnach gibt es eigentlich nichts wirklich wichtiges. Zu jeder Lüge gibt es eine größere, zu jedem Betrug einen größeren, zu jedem Totschlag gibt es einen Massenmord. Also ist alles unwichtig und bedeutungslos.
24.12.2011 14:08 Uhr
von Castorus Cascada:
Ganz ehrlich: Wäre ich nochmal 16, ich täte in eine der großen Parteien eintreten und mich nach oben ackern. Ich würde die Nähe zum Besitzbürgertum suchen und auf meinem Weg nach oben die Kollegen mit gepflegten Ellbogenhieben aus dem Weg räumen. Ich würde mitnehmen was geht: vom Privatkredit über die Parteispende im Aktenkoffer bis hin zu Sportwagen, Ferienhaus, was auch immer, alles wird genommen. Ich würde nicht aus Dankbarkeit, aber um mein System am Laufen zu halten, qua Amt den Gebern hier und dort Gefallen tun. Bis zu dem Tag, an dem irgendwas auffliegt, sitze ich selber auf einer Menge Besitz und bin zudem schon lange genug im Amt, um, sollte ich zurücktreten, noch eine üppige Pension einzustreichen. Dann würde ich ein Jahr Urlaub machen oder zwei, vielleicht noch zehn Jahre Berater sein und noch mehr Kohle anhäufen, schließlich ein Buch schreiben und dann meine 30, 35, vielleicht 40 Jahre Lebensabend genießen. Das würde ich tun, wäre ich nochmal 16.
24.12.2011 12:57 Uhr
von Kim:
Am Merkwürdigsten finde ich ja, dass er ohne jede Kohle auf der Suche nach einem Haus war, und sich dann von seinem Freund über die Auswahl des Hauses hat beraten lassen.
Und erst danach kam die Frau von dem Freund, und wollte die halbe Million leihen.
Also wollte er anfangs ein Haus kaufen ohne jedes Geld und die Bank hätte ihm auch nix gegeben.
Wers glaubt wird selig. Aber wir haben ja Weihnachten. Prost!
24.12.2011 11:21 Uhr
von Hasso:
Alle Bankkunden der BW- Bank sollten ihre Konten auflösen, um mal ein Exempel zu statuieren. Schließlich ist das auch ihr Geld, womit man fadenscheinige Kredite finanziert. Alles regt sich auf, aber keiner tut was.
24.12.2011 10:54 Uhr
von Holger 40:
Lieber Arno Frank,
ich werde veranlassen, daß mein langjähriger Kumpel M., seine derzeitige Lebensgefährtin veranlaßt, einen bescheidenen Betrag Ihrem Konto auf den Cayman Islands gutschreiben zu lassen. Da nicht für, gern geschehen! Muß aber bitte unter uns bleiben.
24.12.2011 09:42 Uhr
von JadotA:
OmU schlägt O-Ton.
24.12.2011 07:26 Uhr
von vic:
Du mich auch, Wulff.
24.12.2011 03:12 Uhr
von Thierry Blanc:
Beste Satire seit Trikottausch!
23.12.2011 21:06 Uhr
von DasMoni:
Danke! Toll! Das hebt doch meine vorweihnachtliche Laune enorm :o)
23.12.2011 20:54 Uhr
von Lutz:
Danke für die sehr passende Übersetzung.
Hat mir Freude gemacht den Artikel zu lesen.
Dankeschön.
23.12.2011 20:20 Uhr
von tageslicht:
Einfach nur dümmlich und in höchstem Maße überflüssig.
Haben wir keine wichtigeren Probleme?
23.12.2011 20:08 Uhr
von Wolf:
Die Redeerklärung, reinste retorische Gefühlsduseleien, wahre Lippenbekenntnisse.
Wer genau hingeschaut hat, dem ist das unterdrücken des typischen grinsens bei den Worten aufgefallen.
Er sollte schnellstens hinschmeißen und einem anderen
glaubwürdigen Menschen f.d. Amt platz machen.
Vielleicht kommt ja bald was neues, möglicherweise
schon am 25.12. ?
23.12.2011 19:57 Uhr
von Bürger Lars aus Stuttgart:
Vielen Dank für diesen mutigen Artikel, der hier dem Bundespräsidenten Wulf einen schönen Spiegel vorhält.
So ein Artikel macht die taz zur einmaligen deutschen Tageszeitung.
Vielen Dank für diesen Mut.
23.12.2011 19:16 Uhr
von Sikasuu:
Der Job des Pressesprechers ist frei!
Das schaffst du Arno Frank!
.
Los bewerb dich, von dem micḱerigen Taz-Gehalt kannst du dir nur Zelt-Urlaub leisten und in dem anderen Job wirst du eingeladen!
.
Dein Tallent dar nicht in eine igiit "linken" Zeitung verenden :-)
23.12.2011 18:59 Uhr
von Zoppotrumpp:
große Klasse!
23.12.2011 18:47 Uhr
von XXX:
Sehr schön analysiert.