• 10.04.2012

Ein Lob auf den Piratenpopulismus

Twittern statt saufen

In der Form rüde, inhaltlich schwach: Die Piraten seien nur der Stammtisch der virtuellen Welt, warnen Mandatsträger. Und der soll nicht in den Bundestag dürfen? Doch!von Martin Kaul

  • 01.05.2012 17:06 Uhr

    von Fabian:

    Oje... liebe Leute, natürlich ist das, was die Piraten fordern, "kostenloser Nahverkehr", da für die unmittelbar in Anspruch genommene Leistung (ÖPNV) keine unmittelbare Gegenleistung (Kosten) erbracht werden muss. Nicht anderes ist eine komplette Umlage auf alle Steuerzahler.

    "Fahrscheinlos" würde - wie Gandelf schon richtig erkannt hat - lediglich implizieren, dass man als ÖPNV-Kunde keinen Fahrschein braucht. Das gibt es schon in einer Reihe von Städten und auch die Deutsche Bahn hat bspw. mit den BahnCards solcherlei Systeme. Das ist alles keine Neuigkeit mehr.

    Wenn man meint richtig Politik machen zu können, dann bitte auch mit den richtigen Begriffen und nicht einfach mit Halb- und Viertelwissen das Wahlprogramm nachplappern...

  • 29.04.2012 07:59 Uhr

    von Tobias:

    UltimateDownloader: Bei der taz kifft man nicht im Fahrstuhl, sondern am Arbeitsplatz. Steht jedenfalls im taz-Hausblog:

    http://blogs.taz.de/hausblog/2012/02/23/kiffender-taz-autorsuesslich-duftende-texte/

  • 12.04.2012 11:19 Uhr

    von Gandalf:

    Ähm... "kostenlos" in dem Fall bedeutet, dass es für den einzelnen im konkreten Fall kostenlos ist, weil das gesamte System von der Gemeinschaft bezahlt wird. "Fahrscheinlos" würde suggerieren, dass beispielsweise über das mobile Endgerät aufgezeichnet wird, wo ich gefahren bin, und das wird mir dann vom Konto abgebucht. Die Piraten wollen ersteres, nicht letzteres, also kostenlos statt fahrscheinlos. Nur weil das nicht so gut klingt, müsst Ihr es doch nicht umbenennen...

  • 12.04.2012 05:05 Uhr

    von UltimateDownloader:

    Insgesamt ein interessanter Artikel, schön populistisch, so wie taz eben schon immer war. Ein Haufen im Fahrstuhl kiffender Praktikanten die nichts zu verlieren haben.

  • 11.04.2012 09:06 Uhr

    von NoName:

    Leute - FAHRWCHEINLOS, nicht kostenloser ÖPNV. Nicht so schwer.

  • 11.04.2012 06:05 Uhr

    von forderschinken:

    Martin Kaul sitzt abends in einer Kneipe im Wedding, pardon, Gesundbrunnen, schoen ...

  • 11.04.2012 02:54 Uhr

    von Michael Baumann:

    An den Autor Martin Kaul,

    Es gibt gesamtgesellschaftlich sehr wohl etwas zu verlieren, und zwar wenn Ihr die Piraten nur wählt und dann zum Popcorn greift. Es gibt jede Menge zu tun. Die bislang unerwünschte (echte) Mitbestimmung wird plötzlich wieder Bürgerpflicht, und das ist anstrengend.
    Politik als Volksdenksport - that's your Frühling!

    Oh, und #meineGüteWieOftDennNoch: es heisst "fahrscheinlos". Kostenlos wird der öffentliche Personenverkehr nie sein, und das verspricht auch keiner.

    Ansonsten vielen lieben Dank für die Blumen!

  • 11.04.2012 01:17 Uhr

    von Schwer von Kapé:

    Ähm, äh, hä ... was ist kaputt?

  • 10.04.2012 23:21 Uhr

    von noWeapons:

    Nochmal für die taz: FAHRSCHEINLOS!

    Auch wenn viele Medien abseits von Springer auf deren Wortwahl aufspringt, aber es gibt einen unterschied zwischen kostenlos und fahrscheinlos. Eigenbtlich doch gar nicht so schwer, oder?

  • 10.04.2012 21:07 Uhr

    von Rico:

    Der Nahverkehr soll Fahrscheinlos werden, nicht kostenlos. Die Finanzierung soll komplett auf eine Umlage & Stuerfinanzierung umgebaut werden.

  • 10.04.2012 20:28 Uhr

    von Uta Kirk:

    Vielen Dank für diesen Artikel! Es wurde Zeit, die Dinge so deutlich zu benennen: Gefahr keine, im Zweifelfall verloren. Nix! Nur eins sei angemerkt: bei aller Liebe zur Utopie geht es den Piraten NICHT um den kostenlosen Nahverkehr, sondern um den fahrscheinlosen Nahverkehr. Dies ist etwas völlig anderes, wird aber in der Öffentlichkeit gerne vermischt und falsch verstanden.

  • 10.04.2012 20:10 Uhr

    von Frank:

    "Der kostenlose Nahverkehr"

    Argh, es geht nicht um "kostenlos", sondern um "fahrscheinlos".
    Sich mal kurz mit den Piraten und deren Inhalten zu beschäftigen, scheint wirklich jeden Journalisten, ob wohlmeinend oder böswillig, zu überlasten.

  • 10.04.2012 20:08 Uhr

    von Nichtwähler:

    Immer schreien "dann gründet doch selbst eine Partei" und wenn´s dann läuft, draufhauen und sagen das ist gefährlich. Ja es ist gefährlich aber nur für das bestehende.

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