Privatkassen gelten als Versicherungen für Privilegierte. Einer neuen Studie zufolge bieten sie meist weniger als die gesetzlichen. Die Betroffenen merken das oft zu spät.von Barbara Dribbusch
Das kann ich nicht unterstützen. Also, ich bin jetzt seit Jahren in einer privaten Krankenkasse und fühlte mich immer gut versichert. Meiner Meinung nach sind die gesetzlichen Krankenkassen unberechenbar und auch nicht unbedingt günstiger. Hier kann man einfach mal Tarife vergleichen: http://www.hig-pkv.de. Wie auch immer, man muss seinen Versicherungspartner natürlich überlegt auswählen!
15.06.2012 13:36 Uhr
von Privamed24:
Die PKV-Versicherer sollten gänzlich auf das Angebot von Billigtarifen in der privaten Vollversicherung verzichten. Wer sich für die PKV entscheidet, sollte dieses nicht ais Kostengründen tun. Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung sollte ganz klar der Leistungsvorteil im Vordergrund stehen. Vielen PKV-Kunden sind die Lücken in ihrem Versicherungsschutz nicht bekannt. Hier kommt das böse Erwachen erst bei der Inanspruchnahme von Leistungen. Ist der Versicherte Krank, ist ein Tarifwechsel in höherwertige Tarife oftmals nicht mehr möglich.
11.06.2012 19:09 Uhr
von oranier:
"... daher herrsche bei den gesetzlichen Krankenversicherungen keine Generationengerechtigkeit. Um die RentnerInnen stärker an den steigenden Kosten zu beteiligen, könnte man die Krankenkassenbeiträge der RentnerInnen erhöhen oder eine zweckgebundene Vermögensteuer für Ruheständler einführen, schlugen Drabinski und Gorr vor."
Ja natürlich, Vermögenssteuer für Millionäre und Milliardäre zwecks Finanzierung des Sozialsystems? Denkste: Vermögenssteuer für Rentner. "Generationengerechtigkeit"? Was soll das sein außer ein Schlagwort, um Ältere zur Kasse zu bitten? Die Rentner haben z.T. vierzig Jahre und länger den vollen Krankenkassenbeitragssatz bezahlt, ohne vielleicht während des Arbeitslebens je relevant krank gewesen zu sein. Wenn sie nun eher oder länger oder schlimmer krank werden, zehren sie vom Solidarsystem. Das ist Generationengerechtigkeit, und nicht das, was die Privaten machen: Junge Leute mit Dumping-Beiträgen anlocken und im Alter dann abzocken, wenn sie keine Möglichkeit mehr haben zur gesetzlichen Kasse zu wechseln. Den gilligen Rentnertarif bekommt übrigens nur, wer 90% in der 2. Hälfte des Arbeitslebens in der gesetzlichen Kasse war. Die übrigen haben allenfalls das Glück, zum Privattarif versichert zu werden. D.i. derzeit 15,5 % auf alle (!) Einkünfte, neben der Rente also auch z.B. auf Sparzinsen. Der Zuschuss von der Rentenversicherung beträgt nur einen Bruchteil der früheren 50 % Arbeitgeberzuschuss.
Zur "zweckgebundenen Vermögensteuer": Rentner bekommen seit längerem Einkommenssteuer auf ihre im Schnitt ohnehin knappe Rente abgeknöpft. Wie wäre es, die zweckgebunden einzusetzen statt zur Rettung von Banken, die Rentnern kaltschnäuzig ihr Sparvermögen für zweifelhafte Anlagen abzocken?
Leserkommentare
31.07.2012 07:26 Uhr
von Martina:
Das kann ich nicht unterstützen. Also, ich bin jetzt seit Jahren in einer privaten Krankenkasse und fühlte mich immer gut versichert. Meiner Meinung nach sind die gesetzlichen Krankenkassen unberechenbar und auch nicht unbedingt günstiger. Hier kann man einfach mal Tarife vergleichen: http://www.hig-pkv.de. Wie auch immer, man muss seinen Versicherungspartner natürlich überlegt auswählen!
15.06.2012 13:36 Uhr
von Privamed24:
Die PKV-Versicherer sollten gänzlich auf das Angebot von Billigtarifen in der privaten Vollversicherung verzichten. Wer sich für die PKV entscheidet, sollte dieses nicht ais Kostengründen tun. Bei einem Wechsel in die private Krankenversicherung sollte ganz klar der Leistungsvorteil im Vordergrund stehen. Vielen PKV-Kunden sind die Lücken in ihrem Versicherungsschutz nicht bekannt. Hier kommt das böse Erwachen erst bei der Inanspruchnahme von Leistungen. Ist der Versicherte Krank, ist ein Tarifwechsel in höherwertige Tarife oftmals nicht mehr möglich.
11.06.2012 19:09 Uhr
von oranier:
"... daher herrsche bei den gesetzlichen Krankenversicherungen keine Generationengerechtigkeit. Um die RentnerInnen stärker an den steigenden Kosten zu beteiligen, könnte man die Krankenkassenbeiträge der RentnerInnen erhöhen oder eine zweckgebundene Vermögensteuer für Ruheständler einführen, schlugen Drabinski und Gorr vor."
Ja natürlich, Vermögenssteuer für Millionäre und Milliardäre zwecks Finanzierung des Sozialsystems? Denkste: Vermögenssteuer für Rentner.
"Generationengerechtigkeit"? Was soll das sein außer ein Schlagwort, um Ältere zur Kasse zu bitten? Die Rentner haben z.T. vierzig Jahre und länger den vollen Krankenkassenbeitragssatz bezahlt, ohne vielleicht während des Arbeitslebens je relevant krank gewesen zu sein. Wenn sie nun eher oder länger oder schlimmer krank werden, zehren sie vom Solidarsystem. Das ist Generationengerechtigkeit, und nicht das, was die Privaten machen: Junge Leute mit Dumping-Beiträgen anlocken und im Alter dann abzocken, wenn sie keine Möglichkeit mehr haben zur gesetzlichen Kasse zu wechseln.
Den gilligen Rentnertarif bekommt übrigens nur, wer 90% in der 2. Hälfte des Arbeitslebens in der gesetzlichen Kasse war. Die übrigen haben allenfalls das Glück, zum Privattarif versichert zu werden. D.i. derzeit 15,5 % auf alle (!) Einkünfte, neben der Rente also auch z.B. auf Sparzinsen. Der Zuschuss von der Rentenversicherung beträgt nur einen Bruchteil der früheren 50 % Arbeitgeberzuschuss.
Zur "zweckgebundenen Vermögensteuer": Rentner bekommen seit längerem Einkommenssteuer auf ihre im Schnitt ohnehin knappe Rente abgeknöpft. Wie wäre es, die zweckgebunden einzusetzen statt zur Rettung von Banken, die Rentnern kaltschnäuzig ihr Sparvermögen für zweifelhafte Anlagen abzocken?