Ausgabe von: 19.03.2008
AUSWIRKUNGEN DER US-KRISE
Deutsche-Bank-Chef Ackermann und Finanzminister Steinbrück warnen vor Risiken für Deutschland, die aus der Bankenkrise entstehen. Mehr Geld allein reicht nicht, sagen sie, Staat und Kapital müssen eng zusammenarbeiten. Volkswirte sehen das gelassener
Deutsche-Bank-Volkswirt: Der durch die US-Bankenkrise entstehende Kreditmangel schadet Deutschland kaumVON TARIK AHMIA
Politiker und Menschenrechtler erwägen Boykott der olympischen Eröffnungsfeier in Peking
EIN DEUTSCH-ISRAELISCHES VERHÄLTNIS
Kanzlerin Angela Merkel spricht auf Deutsch in der Knesset. Als "historisch" und "beispiellos" bejubelt die israelische Führung den Besuch der deutschen Regierungschefin und ihrer Kabinettskollegen. Junge Israelis haben längst ihre Leidenschaft für das Land der Täter entdeckt
Israel braucht die EU - denn die USA haben eigene geopolitische Interessen. Deshalb war Merkels Besuch so wichtig, so Moshe ZuckermannVON STEFAN REINECKE
Nicht erst seit Merkels dreitägigem Besuch finden Israelis Deutschland und vor allem die Hauptstadt ziemlich sexy VON SILKE MERTINS
DER AUFSTAND DER TIBETER
Lhasa ist eine besetzte Stadt. Das chinesische Militär ist überall. Die Menschen sind über die Verwüstungen ebenso entsetzt wie über die Gewaltbereitschaft eines Großteils der tibetischen Jugendlichen. Der Dalai Lama hat seinen Rücktritt angekündigt, sollte die Gewalt weiter eskalieren
Weder die Mönche noch die Militärpolizei: Der Gewaltausbruch in Lhasa ist wohl dem Frust einer neuen Generation junger Tibeter geschuldetVON GEORG BLUME
Friedensnobelpreisträger drängt auf Gewaltlosigkeit und droht bei Eskalation mit Rücktritt von weltlicher FührungVON SVEN HANSEN
Für Chinas Premierminister Wen Jiabao sind die Proteste und die Gewalt in Lhasa allein ein Manöver des Dalai Lamas, um die Olympischen Spiele in Peking zu störenVON JUTTA LIETSCH
ZEHN JAHRE FRIEDEN IN NORDIRLAND
Am Karfreitag 1998 wurde das Belfaster Abkommen unterzeichnet. Und obwohl die Paramilitärs beider Seiten noch nicht entwaffnet sind, nimmt der nördliche Teil der Insel inzwischen einen überraschenden Aufschwung. Daran wird auch der Abschied von Premier Paisley nichts ändern