• 26.01.2011

Einblick (371) 

Stephanie Kloss (Künstlerin) 

taz: Welche Ausstellung in Berlin hat Sie/dich zuletzt an- oder auch aufgeregt? Und warum?
Stephanie Kloss:
Die große Absalon-Ausstellung in den Kunstwerken hat mich sehr angeregt: Asketisches Eremitentum im Gegensatz zum Alltag der Otto Mühl Kommune, mit dem ich mich momentan beschäftige. Sehr lässig fand ich auch die Juergen-Teller-Ausstellung in der Galerie Johann König. Sie zeigt, dass Perfektion nicht alles ist.
Welches Konzert oder welchen Klub können Sie/kannst du empfehlen?
Immer wieder schön ist es am Mittwoch in der King Size Bar. Empfehlen kann ich außerdem den Buback-Label-Abend am 20. Februar im HAU 2 mit 1000 Robota, den Goldenen Zitronen, F.S.K. und Kristof Schreuf sowie das Konzert von Christiane Rösinger im .HBC am 11. März.
Welche Zeitschrift/welches Magazin und welches Buch begleitet Sie/dich zurzeit durch den Alltag?
Sonntags kaufe ich mir immer den Spiegel und die FAS, ansonsten lese ich gerade den von Harald Falckenberg herausgegebenen Band "Otto Mühl - Jenseits von Zucht und Ordnung", Eyal Weizmans "Hollow Land" und zur Entspannung "Das weiße Buch" von Rafael Horzon.
Welcher Gegenstand/welches Ereignis des Alltags macht Ihnen/dir am meisten Freude?
Meine Arbeit, meine Freunde und meine neuen Schuhe.



Hintergrund 

Name Stephanie Kloss
Geboren 1967 in Karlsruhe
Mit welchen Galerien arbeiten Sie zusammen? Laura Mars Grp., Berlin
nächste Einzelausstellung "Kibbuz101" im Mai bei Laura Mars Grp., Berlin
Aktuelle Gruppenausstellung "Selected Artists 2010", NGBK, Oranienstr. 25; "gehen blühen fließen - Naturverhältnisse in der Kunst", Stadtgalerie Kiel, Eröffnung 29. Januar
Preise der Werke auf Anfrage

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