KOMMENTAR VON BARBARA DRIBBUSCH
Sich durch den öffentlichen Informationsfluss zur Schweinegrippe zu kämpfen ist derzeit gar nicht so einfach. Soll man nun tatsächlich Großveranstaltungen meiden, keine Kindergeburtstage veranstalten und sich am Tag x-mal die Hände desinfizieren? Vor allem aber: Soll man sich und die Kinder impfen lassen oder nicht? Es gibt gewichtige Gründe, die dafür sprechen.
Die Impffrage ist gewissermaßen zur Skihelmfrage dieses Winters geworden. Das Risiko einer tödlichen H1N1-Infektion mag zwar noch geringer sein als das einer tödlichen Kollision auf der Skipiste - aber warum nicht vorbeugen, wenn es die Möglichkeit dazu gibt? Wer sich und die Familie nicht impfen lässt, für den ist es ein Horrorszenario, im Falle einer schweren Erkrankung rückblickend sagen zu müssen: Hätte ich doch! Dabei gibt es aber einen Unterschied zum Skihelmproblem: Einen Helm aufzusetzen hat keine gesundheitlichen Nebenwirkungen. Doch bei der Impfung sind sich die Bürger nicht sicher. Im Netz kursieren Gerüchte über schlimme Spätfolgen, die angeblich Soldaten im Golfkrieg erlebten, die mit dem Wirkverstärker geimpft worden waren. Ärzte warnen, dass Allergiker gegen Hühnereiweiß das Zeug nicht vertragen könnten. Ja was denn nun?
Aufgabe des Bundesgesundheitsministers, der Gesundheitsinstitute, der Ärzte und der Medien in diesen Tagen muss sein, sich zu dieser Nebenwirkungsdebatte zu verhalten. Das heißt: Informationen zu sammeln, zu kommentieren, weiterzugeben. Jeder sollte seinen Teil der Verantwortung übernehmen. Und was die Verantwortung jedes Einzelnen angeht: Wer geimpft ist, mag manchem als bemitleidenswertes Opfer einer Schweinegrippehysterie erscheinen. Aber er oder sie gibt das Virus garantiert nicht weiter. Das ist doch schon mal etwas.
Am Münchner Hauptbahnhof gibt es eine Schule, die keine Schule ist, die kein Geld vom Land bekommt – und die mit Jugendlichen lernt, die kein Recht auf Bildung haben.von FELIX MÜLLER

... nicht mehr Hartz IV, so will es Ministerin von der Leyen. Der neue Name soll "von unten" kommen. taz.de macht schon mal ein paar Vorschläge.

Wie jetzt, mit 17 schon alles erreicht? Milliarden gemacht, Romane geschrieben und die Charts geknackt? Auf wen wir wirklich neidisch sind.

Ein Jahr Obama: Nicht nur die Weltpolitik ist seine Bühne. Jetzt gibt es tatsächlich ein Obama-Musical.

Wär doch schade, wir hätten sie nicht notiert...


LE MONDE diplomatique ist die größte Monatszeitung für internationale Politik. Sie erscheint weltweit in 61 Ausgaben – und liegt am 2. Freitag im Monat der tageszeitung bei.>

Element of Crime ist auf Tour durch Mitteleuropa. Sänger Sven Regener erzählt von seinen Erlebnissen im tazblog "Männer mit Spielplan". >

Nach 15 Jahren wechselt unsere Frankreich-Korrespondentin in die USA. Wie es ihr dabei ergeht, beschreibt sie im tazblog "Paris-Washington, Transit".>
Leserkommentare (38)
11.11.2009, 17:10 | Chris G.:
Ach ja hatten wir das nicht schon mal so ähnlich, was ist eigentlich aus dem ton...
11.11.2009, 12:32 | Sodon:
@ Eva "Hör was der alte Reineke dir sagt: Wenn auch nur der allerkleinste Zw...
11.11.2009, 09:05 | Piggeldy:
Traurig , dass Frau Dribbusch , deren Kommentare ich sonst sehr schätze sowas vo...
Alle 38 Kommentare