Spice, eine neue, noch legale Droge, verspricht den Vollrausch. Nur offizielle Stellen sind noch nicht angefixt - und Nebenwirkungen und Langzeitschäden unerforscht. VON JULIANE TIMM
Marihuana ist vielleicht bald weg vom Fenster. Foto: dpa
Die Verpackung sieht aus wie ein kleiner Teebeutel, der Inhalt verspricht pure Entspannung, der Name ist Spice, "Gewürz". Doch die Mischung ist alles andere als ein Beruhigungstee. Auf der Verpackung steht ein Hinweis, dass Spice zum Räuchern konzipiert wurde und nicht oral aufgenommen werden sollte.
Die Inhaltstoffe sind unter anderem blaue Lotusblumen und indischer Löwenschwanz. Alles rein pflanzlich. Seit einigen Monaten ist diese Kräutermischung bereits auf dem Markt und gewinnt täglich neue Liebhaber. Das liegt aber nicht daran, dass Spice so schön duftet, sondern dass die Konsumenten die Mischung gern rauchen.
Wenn es nur ein tabakähnliches Kraut wäre, gäbe es keinen weiteren Grund zur Besorgnis, aber das Ergebnis nach dem Rauchen ist doch gravierender, als man annimmt. Die Wirkungen von Spice sei, laut Konsumenten, ähnlich wie die von Marihuana. Experten befürchten Nebenwirkungen wie Halluzinationen und Verwirrtheit.
Da diese Mischung nicht unter das Betäubungsmittelgesetz fällt, ist sie vorerst frei verkäuflich. Die Angst, dass auch Jugendliche nun von dem Rauschmittel angelockt werden könnten, ist groß. Legal kiffen, und das auch noch zu Taschengeldpreisen! Bereits ab 4,50 Euro gibt es die Mischung im Internet für jedermann zu kaufen.
Ist das das Aus für Marihuana? Wird Spice die neue Biodroge? Viele Drogenbeauftragte können mit dem Begriff Spice bisher nur wenig anfangen. In der Senatsverwaltung für Gesundheit, Umwelt und Verbraucherschutz im Bereich Drogen und Sucht in Berlin ist man ebenfalls ratlos. Herr Matthias Apel, Ansprechpartner für "Grundsatzangelegenheiten legale Drogen" äußerte sich zum Thema: "Spice? Damit kennen wir uns hier noch gar nicht aus. Wir kümmern uns mehr um legale Drogen wie Alkohol."
Sogar die Polizei ist machtlos. Der Drogentest beweist es: Das Ergebnis ist negativ. Drogenberater warnen also nachdrücklich vor Spice-Konsum. Man weiß einfach zu wenig über die Inhaltsstoffe, die Nebenwirkungen oder ob der Missbrauch Langzeitschäden mit sich bringt. Eines ist schon bekannt: Die ersten Spice-Raucher sind bereits in Therapie.
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... nicht mehr Hartz IV, so will es Ministerin von der Leyen. Der neue Name soll "von unten" kommen. taz.de macht schon mal ein paar Vorschläge.

Wie jetzt, mit 17 schon alles erreicht? Milliarden gemacht, Romane geschrieben und die Charts geknackt? Auf wen wir wirklich neidisch sind.

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Wär doch schade, wir hätten sie nicht notiert...


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Leserkommentare (96)
22.01.2009, 16:51 | @treasure:
Ja wer spricht denn da ? Super dass ein "Erwachsener" so über "DIE" deutschen J...
19.01.2009, 20:07 | treasure:
Ich verstehe nicht, was daran so toll sein soll, sich mit irgendwelchen Substanz...
14.01.2009, 23:55 | dickerliebhaber53:
Ich kann dem absolut gar nichts abgewinnen. Für mich sind Menschen die ihr Leben...
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