Das Abc des Blattmachens

Wir machen eine Zeitung, jetzt im neuen Layout und wochentags mit neuer Blattstruktur. Und wie geht das? Mit Ideen, aus denen journalistische Texte werden, mit Liebe zum Detail. Mit B wie Bundsteg, M wie Marginalspalte, W wie Weißraum – und ein Hurenkind ist auch dabei

Illustrationen: Stephanie F. Scholz

A ufmacher: Einmal am Tag müssen wir uns entscheiden: Was ist für uns das Wichtigste im Weltgeschehen? Jetzt, in diesem Augenblick, dem taz-Moment, müssen wir auf den Punkt bringen, was uns wirklich bewegt und womit wir die LeserInnen packen wollen. Nicht für immer, aber zumindest bis zur nächsten Titelseite der täglichen taz. Unser A. kann ein Witz sein wie „Mia san hier“ zu Uli Hoeneß im Gefängnis. Er kann ein scharfer Kommentar sein oder ein Pro und Contra. Er kann bewusst ein anderes Thema setzen, das aus unserer Sicht mehr Aufmerksamkeit verdient (wie die Todesanzeige nach einem Flüchtlingsunglück). Oder er präsentiert eine eigene Recherche. Auf jeden Fall soll der taz-A. deutlich zeigen, warum es sich lohnt, die taz zu lesen.

B undsteg: Stege nennen Drucker und Typografen die für gewöhnlich unbedruckten Ränder von Buch- oder Zeitungsseiten. Der obere heißt Kopf-, der untere Fußsteg, der an den Außenseiten – richtig, Außensteg. Der B. ist der in der Mitte. Dort, wo es drucktechnisch möglich ist, bedrucken wir ihn. Zeitungsseiten werden so zu Pano­ramen – bei der Wochenend­reportage auf den Seiten 8/9, unter der Woche in der Nahaufnahme auf der 4/5 und im Wochenendinterview im Berlin-Teil.

C haos: chronisch zu spät Texte abliefen, cholerisch rumbrüllen, cocainistisch anmaßend mit Argumenten herumwedeln. C wie C., creative und crazy. Anders ausgedrückt: Ohne einen gewissen Prozentsatz von Irren lässt sich nicht gut Zeitung machen. Natürlich, man braucht die Schwarzbrotfresser und die Peniblen, die Recherche-Maulwürfe und die News-Junkies. Aber man braucht auch Schreiber, die in der Lage sind, Wörter zu erfinden, die es nie in den Duden schaffen werden, und den Mut haben, unerhörte Thesen rauszuhauen, am besten eine halbe Stunde vor Redaktionsschluss. Oder andere schlicht zum Irrsinn ermutigen: Atombombe für Schwule? Zur Selbstverteidigung? Schreib das doch mal auf! Die besten Ideen kommen immer auf den letzten Drücker und liegen wenn nicht auf der Straße, dann irgendwo zwischen riesigen Papier- und Müllhaufen auf fast zusammenbrechenden Schreibtischen. Da helfen auch keine Konferenzen, Themenlisten und Doodle-Dateien.

D afür wurde die taz nicht gegründet: alter, sehr alter Ausdruck höchster Empörung über Texte und Themen, die – nach reiner taz-Lehre – nichts im Blatt zu suchen haben. Dem Ausspruch inhärent: der Seichtigkeitsvorwurf. taz muss schwer sein, ernst, schlimm. Der Ausspruch wird zunehmend selbstironisch benutzt. Bevor er ganz ausstirbt, haben wir eine neue Rubrik auf der Seite 18 am Wochenende so benannt: die einzige Klatschmeldung in der taz, eine winzige Ecke für den Promitalk.

E rzählen: Angenommen, einer rutscht auf einer Bananenschale aus und fällt hin. Dann kann man schreiben: „Einer rutscht auf einer Bananenschale aus und fällt hin.“ Oder man schreibt: „Einer sieht nicht, was kommt, im Kopf geht er die Einkaufsliste durch, die er zu Hause auf dem Küchentisch liegen gelassen hat – wieso war er in letzter Zeit so vergesslich? Er sieht in den Himmel, graue Wolken, als er das Gleichgewicht verliert und ins Schwanken gerät. Als Nächstes fühlt er Schmerz, ein Pochen am Po. Einer sitzt auf der Straße, blickt sich um und hält sich selbst für einen schlechten Scherz: Hinter ihm liegt eine Bananenschale.“ Hintergründe sind meist komplexer, als sie scheinen. Sie zu recherchieren erfordert Präzision und Zeit. Eine Geschichte zu „erzählen“ heißt: sie weitgehend urteilsfrei zu schildern, von Anfang bis Ende – und gehört damit vor allem in eine Zeitung, die als meinungsstark gilt. „Erzählstücken“ wie Reportagen oder Porträts geben wir deswegen viel Platz. In der taz.am wochenende jede Woche mit einer Doppelseite zum aktuellen Geschehen auf den Seiten 8/9 – und zu einer gesellschaftlichen Frage auf den Seiten 20–22.

F ünf Dinge: Eines unserer beliebtesten Formate am Wochenende sind die „F., die wir diese Woche gelernt haben“ auf der Seite 2. Gelegenheit für die Autoren, Liegengebliebenes, Unbeachtetes, Wichtiges aufzugreifen und in der kurzen Form ins Blatt zu bringen. Liebevoll sortiertes Welt­geschehen.

G urke des Tages: Sie erscheint auf der Wahrheit-Seite. Eigentlich eine Erfindung des Sport-Ressorts, wo früher bolivianische Blutgrätscher gegurkt wurden. Später erbte die Wahrheit die G. und verlieh sie nur einmal für zwei Wochen zurück an die „Leibesübungen“ – im Jahr 1996 während der Fußball-EM in England. In der G. verspottet die Wahrheit gern Dummheiten von Personen, ja ganzen Städten. Meist sind dies öde Orte und ihre Insassen. Denn die größten Idioten sind Lokalpatrioten. Oft hängen sie schiefe Sprachbilder in den Wald der Worte. Die G. ist die komprimierte Wahrheit. Auf rund fünfzehn Zeilen bringt sie kluge Beleidigungen und intelligenten Humor. Drunter macht es die Wahrheit nicht.

H ashtag: Auf Seite eins bringen wir von Montag bis Freitag eine kleine neue Rubrik. Wir greifen ein aktuelles Thema aus dem Netz auf und lassen es von einem Illustrator oder einer Illustratorin zeichnen. In der ersten Ausgabe war es #TakeAKnee, jene Aktion mit der US-Sportler gegen rassistische Gewalt protestieren. Und am Freitag #NotHeidisGirl – unter diesem H. läuft eine Debatte über Heidi Klums Topmodel-Show. Der Gedanke hinter der Rubrik ist es einerseits, die Hochgeschwindigkeitsdebatten des Netzes künstlerisch zu entschleunigen. Und: Kleine, durchaus treffende Textkommentare zu einem Thema ent­stehen im Netz tausendfach, aber treffend zeichnen können wenige.

I nterred: Alles nur wegen I. Alles, was in der taz steht, muss durchs I. durch. I. ist unsere Brücke. Es ist ein kompliziertes System, ein Computerprogramm. Es kann Buchstaben speichern und Fotos zuschneiden und Striche platzieren und Seiten erschaffen (und rein theoretisch auch >Kenkel zulassen) und hat tausend Funktionen, ist toll und ausgefuchst, wenn man nur weiß, wie es geht. Alle von uns, die die taz im Internet und auf Papier erschaffen, erkämpfen uns täglich das I. Wir tun das gerne, denn es muss sein.

Junge: eigentlich Schusterjunge und Hurenkind; alte, immer noch gebräuchliche Begriffe aus der Typografie für schwere – wirklich schwere! – Satzfehler. Schusterjunge bezeichnet die erste Zeile eines neuen Absatzes, die in der letzten Zeile einer Zeitungsspalte einsam herumsteht; ein Hurenkind steht hingegen einsam als letzte Zeile eines Absatzes oben in der ersten Zeile. Merksatz: Der Schusterjunge arbeitet allein im Keller, das Hurenkind steht allein auf der Straße. Schleicht sich auf Zeitungsseiten manchmal rein, versuchen wir zu vermeiden.

K enkel: Der K. ist ein Viereck, das uns weggenommen werden soll. Wolfgang K., den kaum jemand zu duzen wagte, brachte ihn einst ins Blatt. Heute ist er verboten und darf nicht mehr verwendet werden. Er kann jedoch noch eingeschmuggelt werden. Die taz hat ein positives Verhältnis zum Schmuggeln: ■.

L ogo: Eine Frau geht zum Kiosk und sagt: „Ich hätte gern eine Tageszeitung.“ „Welche denn?“, fragt der Verkäufer. „Die taz“ ist die kurze Antwort und der Kioskmensch weiß jetzt, worum es geht. Der Gattungsname als Marke hatte schon immer gewisse Probleme. Mit der digitalen Publizistik bei der taz haben wir uns von dem Markennamen „die tageszeitung“ in Schritten gelöst. Die Agentur MetaDesign entwickelte eine neue Markenarchitektur für die taz: Jedes Angebot folgte auf „taz“ und den Punkt. Die gedruckte Zeitung hieß nun „taz.die tageszeitung“. Ein mutiger Schritt war „taz.am wochenende“ einige Jahre später. Es gab den taz.shop, die taz.genossenschaft sowieso und das taz.lab und so weiter. Mit der Blatt­reform jetzt wurde die Marke weiterentwickelt: Die beiden Artdirektoren Janine Sack und Christian Küpker haben den roten Balken auf der Titelseite mit den Elementen Pfote (Bild), taz (Wort), . (Punkt), die tageszeitung auseinandergenommen und entschlackt. Der Punkt fällt weg, die Pfote (Bild) kommt nach dem Wort taz, und beides findet sich in einem kleinen rechteckigen roten Feld. Das ist die neue Wort-Bild-Marke taz.

M arginalspalten: Das sind traditionell Spalten in Manuskripten und auf Druckseiten, in denen Anmerkungen und Hinweise stehen. Bei uns stehen sie nicht am Rand, sondern zwischen einzelnen Beiträgen. Sie helfen dabei, Seiten zu strukturieren, Texte voneinander zu trennen, und bieten zum Beispiel Platz für Hinweise zu AutorInnen oder Bildern.

N achrichtenchefIn: Die taz hat im Zuge ihrer Erneuerung die Position einer/eines N. erfunden. Klingt so banal, dass es schon wieder eine eigene Meldung wert wäre. Aber: Ist nicht so viel die Rede von der Notwendigkeit, Informationen zu gewichten und zu sortieren, Orientierung zu geben? Dafür haben wir in der Redaktion umgebaut. Ein Stahlgerippe, das die Tische von Print und Online getrennt hatte, wurde herausgesägt. An der Stelle haben wir den neuen gemeinsamen Desk für N. und >Themenchefin/Themenchef aufgebaut. Sie sollen gemeinsam den qualifizierten Überblick über die Nachrichtenlage sowie über ausgewählte taz-Themen auf allen Verbreitungswegen haben.

O rdnung: Die Zeitung gestalten bedeutet, die Zeitung zu ordnen. Wir wollten aber nicht ganz so viele Kästen und Kategorien, Regeln und Rubriken mehr haben wie bisher. Sondern Freiraum für die Kreativität schaffen, ohne im Chaos zu landen. Als ein wichtiges neues O.sprinzip der taz am wochenende heben wir einige Programmpunkte mit einer besonderen Aufmachung hervor, darunter das Titelthema auf der Seite eins, die Seite drei, den Leitartikel, das erste Kulturthema und die lange Reportage im Gesellschaftsteil. Man erkennt diese Highlights an besonderen Titeln in der Schriftart Aktiv Grotesk.

P apier: Auch P. ist eine Haltungssache. Einst druckten wir die taz auf Frischfaser aus Russland. Die kam quasi direkt vom Baum. Weil Russland so viele Bäume hat, war das P. schön billig. Allerdings: Je nachdem, in welcher Druckerei die taz gedruckt wurde, konnte auch das P. verschieden sein. Hier gab’s schon Recyclingware, dort noch russische oder nordische Frischfaser. Deshalb fühlte sich manchmal eine taz in Berlin anders an als eine in Gießen. Das ist heute nicht mehr so. Seit dem 2. Januar 2011 wird die taz bundesweit nur noch auf Recycling-P. aus Deutschland gedruckt. Das ist gut für die Ökobilanz: kurze Transportwege, made in Baden-Württemberg. Die Zeitung, die Sie in Ihren Händen halten, ist so ein Beispiel dafür. Das P. heißt „Palm News H 45g“. Wiegen Sie doch mal die Druckerschwärze nach.

Q uote: Vieles von dem, was wir machen, ist Gefühl. Ein Blatt, von dem wir überzeugt sind, kommt auch beim Leser an. So selbstbewusst sind wir. Manchmal sagt jemand: „Das versteht der Leser nicht“, was in dem Moment unbeweisbar ist, aber von höchster Autorität, denn für den Leser machen wir das ja. Manchmal kennen wir sogar seine Vorlieben, wir haben ihn nämlich ab und zu befragt: Sehr beliebt sind die >Fünf Dinge, unser Hausbesuch, die großen Erzählstücke, >Weißraum wird eher kritisch gesehen. Aber den finden wir halt gut.

R ot: Unser neues R. hat die Werte 100 Magenta und 60 Yellow. Es ist etwas heller und frischer als das bisherige R., das mehr in die Richtung Ochsenblut ging. Das neue R. knüpft an alte Farbtöne der taz aus der Zeit vor der Blattreform 2009 an. Die Mischung aus R.- und Gelbtönen leuchtet freundlicher. Gleichsetzungen mit dem R. von SPD oder Bild-Zeitung weisen wir zurück. Deren R. ist jeweils erheblich gelber.

S pitzmarke: In der Regel gibt sie am Anfang einer Meldung oder eines Berichts den Ort an, sie heißt dann auch Ortsmarke. Bestandteile der S. kann das Kürzel der Nachrichtenagentur sein oder die Angabe, dass es sich um einen sogenannten Eigenbericht handelt. Dann stand dort bisher „taz“. S.n fallen jetzt in der tageszeitung und der taz am wochenende weg, der Name unserer Autor_innen steht über dem Text. Wenn die Korrespondentin aus Birma über Birma schreibt, steht da „Aus Rangun Verena Hölzl“. Hält sie sich in Thailand auf und schreibt über Birma, steht da hingegen: „Von Verena Hölzl, Bangkok“. Wenn also unser Ita­lien­korrespondent von Rom aus einen Bericht über Kommunalwahlen auf Sizilien schreibt, heißt es: „Von Michael Braun, Rom“.

T hemenchefIn: Sitzt mit der >Nachrichtenchefin am gemeinsamen Desk. Der Job der T. ist es, über den Tag hinweg die originären taz-Themen im Blick zu behalten, damit diese nicht im Sog der Ereignisse marginalisiert werden. Die taz publiziert inzwischen auf sechs Wegen: die tageszeitung auf Papier, taz am wochenende, taz.de, App/ePaper, Social Media und auf der Bühne. Jeder Weg hat seine eigene Form. Die T. soll die starken Themen der taz in adäquater Form in die am besten geeigneten Wege steuern.

Ü berschriften … und Unterzeilen: In der neuen taz benutzen wir dafür die Schriftart Knile. Sie stammt aus der spanischen Typowerkstatt atipo. Durch die Serifen hält sie gut zusammen, in unterschiedlichen Größen ist sie gut lesbar und hat einen selbstbewussten Auftritt. Abhängig vom Inhalt wollen wir Ü. und U. stärker in ihrer Länge variieren: mal knackig einzeilig, mal über mehrere Zeilen. In der taz am wochenende benutzen wir für die Titelseite die Schriftart Aktiv Grotesk – genau wie für einige ausgewählte Beiträge, etwa den wichtigsten Kulturtext, den Leitartikel oder die doppelseitige Reportage. Der Fließtext ist in Schriftart und -größe exakt so geblieben wie vorher: Er bleibt in der bewährten Quatext von Lucas de Groot.

V ersion: Es kommt nie die erste ins Blatt. Selbst die besten Autoren, die am schönsten schreiben können und die spannendste Dramaturgie bauen, werden von uns – liebevoll und mit Respekt – in die Mangel genommen, weil alles noch besser werden kann. Manchmal kommt auch die fünfte V. ins Blatt, aber wirklich nur manchmal. Und immer – wirklich immer – finden die Autoren am Ende auch: Es hat sich gelohnt.

W eißraum: Er ist umkämpft, wir lieben ihn. W. ist der Raum, in dem nichts steht. Es ist der Ort auf einer Seite, an dem Leserinnen und Leser sich unbedrückt aufhalten können. Viele merken gar nicht, wie gut er ihnen tut. Viele kommen erst durch diesen Raum in einen Text. Es ist diese gewisse Freiheit, die morgens, wenn die Weltlage zwinglich wird, Flucht zulässt und Ärger. „Warum steht da schon wieder nix?! Warum zwängt ihr da nicht noch was rein?!“ Wir machen das extra so. Es hat auch etwas mit Großzügigkeit zu tun.

X berg: Auch wenn sich die taz ändert, sie bleibt in Kreuzberg. Das ist der Sitz der taz seit 1989, als sie vom Berliner Wedding hierher zog. 2008 wurde die Kochstraße auf Initiative der taz in Rudi-Dutschke-Straße umbenannt. Weil die taz wuchs und der Platz nicht mehr ausreichte, mieteten wir Räume in der Charlottenstraße an. Aber jetzt bauen wir und ziehen im nächsten Sommer in die Friedrichstraße 21 um, das ist um die Ecke und wieder: in Kreuzberg.

Y Generation Y: Sie gilt als unzufrieden, vielgereist und gut ausgebildet: Eigentlich hätte sich die Y., geboren zwischen 1980 und 2000, nicht zu beschweren. Tut sie angeblich aber. Über dies und jenes, was ausbleibt; vor allem das Glück. Schön daran ist, dass ein Mensch der Y. weniger auf Status aus ist als auf ein Leben mit Sinn – ganz ähnlich wie die taz. Außerdem ist er Digital Native, taz.de-Leser, taz.de-Leserin. Wir setzen auf ihn und sie: In ein paar Jahren abonnieren die Y.ler womöglich diese Zeitung aus Papier.

Z eitungsstock oder Zeitungshalter: Vor allem in Cafés spannt der Kellner oder die Kellnerin Zeitungen morgens darin ein. Eigentlich praktisch: Auch wenn viele Gäste die Ausgabe lesen, wird sie nicht zerfleddert. Und da der Stock meistens einen Ring am Ende hat, kann die Zeitung an einen Haken gehängt werden. Weil die taz jetzt die Option hat, auf der Titelseite bis an den linken Rand zu drucken, kann es passieren, dass der Z. die Überschrift verdeckt, sozusagen verklemmt. Das ist ein Problem. Der Autor dieser Zeilen empfiehlt, den Halter einfach zu öffnen. Das mache ich schon bisher gelegentlich, wenn die Zeitung morgens zu weit eingespannt wurde – auf die Gefahr hin, dass der Kellner schimpft oder mir eins überbrät mit dem Z.