5 dinge, die wir diese woche gelernt haben

1 Den Pulitzer-Preis gibt’s auch für Musik

Wussten viele nicht. Dieser renommierte Preis, der in den USA verliehen wird, gilt als Synonym für glänzenden Journalismus. Dabei gibt es ihn auch für Literatur, Theater – und Musik. Dass das nun bekannter ist als zuvor, liegt an dem Rapper Kendrick Lamar, der den Preis für sein Album „DAMN“ erhält. Er ist der erste Musik-Pulitzer-Preis-Träger, der nicht in Klassik oder Jazz macht. Damn! Und: Mal reinhören.

2 Die Deutschen trennen den Müll falsch

Und darunter leidet der Gelbe Sack, in den allein Verpackungsmüll gehört. Der Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung hat die Quote sogenannter Fehlwürfe ermittelt und kam auf 40 bis 60 Prozent. So oft hätten im Gelben Sack aufgefundene Sachen anderswo hingehört. Plastikklobürsten etwa sind keine Verpackung, landen aber häufig im Gelben Sack, weil sie aus Plastik sind. Immerhin: Der Verband nennt so etwas einen „intelligenten Fehlwurf“.

3 Werbung darf blockiert werden

Werbeblocker, die unerwünschte Anzeigen auf Internetseiten blockieren, bleiben erlaubt. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Der Springer Verlag hatte gegen das Unternehmen Eyeo geklagt, das den Blocker „Adblock Plus“ anbietet. Springer habe keinen Unterlassungsanspruch. Da Nutzer den Filter aktiv installieren müssen, liege keine direkte Geschäftsbehinderung vor.

4 Ären gehen zu Ende

Und das hat nichts mit Ernteausfällen zu tun, sondern mit – ausnahmsweise mal nur – Männern, die Geschichte schrieben: Kuba kommt künftig ohne einen Castro an der Spitze aus, weil nun auch Comandante Raúl nicht mehr Präsident ist. Der war Nachfolger von ­Fidel und schied nun aus dem Amt, es übernimmt Miguel Díaz-Canel. Ein Getreuer, aber erstmals keiner, der dabei war, als die Rebellen 1958/59 Diktator Batista in die Flucht schlugen. Nicht ganz so lange wie die Cas­tros Jefes in Kuba war Arsène Wenger Trainer des FC Arsenal in London, aber auch stolze 22 Jahre. Sogar bis zur Namensgleichheit waren der Club und er verwachsen, wobei beide schon so hießen, bevor Wenger 1996 dort Trainer wurde. Nun hat er seinen Ausstieg bekannt gegeben, Ende der Saison ist Schluss.

5 Wir müssen mehr tun

Man kann sich hier seines Lebens nicht sicher sein – zum Beispiel wenn man Kippa trägt, wenn man schwul ist, wenn man als Eritreer in Mecklenburg-Vorpommern unterwegs ist. Vollidioten prügeln auf diese Menschen ein. Wir müssen mehr tun; solidarischer sein, aufmerksamer sein, zupackender auch. Felix Zimmermann