Überwältigend solidarisch

Die 126 Bewerber*innen für den taz Panter Preis 2018 zeichnen ein vielfältiges und innovatives Bild des Engagements und des held*innenhaften Einsatzes. Doch nur zwei Projekte können gewinnen

Beliebte Tro- phäen: Wer wird die taz Panter Preise 2018 abräumen? Foto: H.-G.Petschulat

Seit bereits 13 Jahren zeichnet die taz Panter Stiftung mit dem Panter Preis Menschen und Gruppen aus, die sich mit persönlichem Einsatz für andere stark machen und mutig Missstände aufdecken. Wie jedes Jahr hatten wir zu diesem Anlass taz Leser*innen im Namen der taz Panter Stiftung dazu aufgerufen, uns ihre persönlichen Held*innen vorzuschlagen. Viele nutzten die Chance, uns eine Person oder Gruppe vorzustellen, die ihnen am Herzen liegt. Somit fand ein breites Spektrum an Engagierten seinen Weg auf unsere Schreibtische.

Im Kleinen wie im Großen ergab sich für uns ein vielfältiges Bild innovativen und kreativen ehrenamtlichen Engagements. Dank des ausdauernden Einsatzes vieler blickten wir auf einen Ausschnitt der allgegenwärtigen Solidarität und des Zusammenhaltes in Deutschland. Nachdem alle Vorschläge geprüft, geordnet und ausgewertet wurden, hat eine taz-interne Vorjury sechs Nominierungen ausgesprochen.

Für Bernd Pickert, Christian Jakob, Felix Zimmermann, Ebru Taşdemir und Aline Lüllmann war die Wahl nicht leicht: 48 Vorschläge schafften es zuvor in die nähere Auswahl. Bei Bier, Brötchen und sengender Hitze einigten sich die Juror*innen nach ebenso hitzigen Diskussionen auf folgende Nominierte: Das Projekt „Adopt a Revolution“ unterstützt mit großer Ausdauer zivilgesellschaftliche Projekte in Syrien, „Familienleben für Alle“ kämpft unermüdlich für den Familiennachzug und Taina Gärtner setzt sich hartnäckig gegen Mieteninflation und für Geflüchtete ein. Die „Kulturistenhoch2“ fördern mit Schüler*innenteams den Generationenaustausch und die kulturelle Teilhabe von Senior*innen, „Kobra e. V.“ beweist, dass der endlose Kampf gegen Menschenhandel sich auszahlt und die „Soko Tierschutz e. V.“ zeichnet sich besonders durch Aktionen und Recherchen für Tierrechte aus.

Ab dem 23. 6. stellen wir in jeder der sechs folgenden Wochenendausgaben und auf taz.de eine*n der Nominierten für den Leser*innen- und den Jurypreis vor. Ab dem 4. August sind Sie aufgerufen mit darüber zu entscheiden, welches der sechs Projekte den Leser*innenpreis erhält. Bei der festlichen Panter Gala am 15. September werden die beiden taz Panter Preise schließlich verliehen. Preise übrigens, die es ohne die Spender*innen der taz Panter Stiftung und ohne unsere Sponsor*innen nicht geben könnte. Dafür herzlichen Dank.