Ein australischer Arzt wurde für seine „Therapie“ gegen Homosexualität gerügt. Er darf nicht länger als Allgemeinmediziner arbeiten.

Der australische Arzt kann seinen Kittel an den Nagel hängen. Bild: dapd
SYDNEY afp | Weil er einem Heranwachsenden Medikamente als „Heilmittel“ gegen dessen Homosexualität verschrieb, darf ein australischer Arzt nicht länger als Allgemeinmediziner praktizieren. Die australische Beschwerdebehörde für das Gesundheitswesen urteilte am Mittwoch, dass sich der Arzt in dem untersuchten Fall nicht professionell verhalten habe.
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Ein Mann hatte Beschwerde eingereicht, weil er im Jahr 2008 als 18-Jähriger von dem Mediziner Tabletten erhalten hatte, um ihn von seiner Homosexualität „zu heilen“.
Der Arzt und der 18-Jährige gehörten damals beide einer konservativen christlichen Vereinigung namens Exclusive Brethren an. Der Arzt verschrieb dem jungen Mann nach einem zehnminütigen Gespräch einen Testosteron-Hemmer.
Das Komitee rügte, der Arzt habe das Medikament ohne klinische Notwendigkeit verschrieben und den Jungen zuvor nicht ordentlich untersucht. Zudem habe er ihn nicht an einen Psychologen oder eine Beratungsstelle weitervermittelt.
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Leserkommentare
12.09.2012 15:45 | imho
@Wettern:
07.09.2012 10:43 | Wettern
Dieselben, die sich hier über den Arzt aus Australien echauffieren, die haben offensichtlich nichts dagegen, dass behindert ...
06.09.2012 10:20 | flujo
Die Erfindung einer Pille gegen freiwillge Selbstverblödung durch das nachblöken religiöser Dogmen, das würde doch einige P ...