Inge Jens über Walter Jens

„Ich habe ihm geholfen zu leben“

Im Sommer starb der große Intellektuelle Walter Jens. Am Jahresende blickt seine Witwe zurück. Ein Gespräch über Liebe und Tod.

Walter Jens (Mitte, mit Kopftuch) und seine Frau Inge (links) am 1. September 1983 vor dem US-Depot in Mutlangen. Bild: dpa

sonntaz: Frau Jens, in Tübingen sind Sie gerade von dem Haus, in dem Sie mit ihrem Mann seit den sechziger Jahren gelebt haben, in eine Wohnung gezogen. Wann haben Sie sich dazu entschlossen, das Haus zu verkaufen, dort wegzuziehen?

Inge Jens: Mein Mann ist zehn Jahre krank gewesen, sechs Jahre davon schwerstkrank. Es war mir immer klar, dass, wenn er einmal nicht mehr leben würde, ich nicht allein in diesem Hause bleiben möchte. Es war unser Haus, es war das Elternhaus meiner Kinder, ich habe glückliche Erinnerungen daran, aber ich muss es nicht verläppern lassen, indem ich einsam durch ein Achtzimmerhaus stiebele. Was soll ich da?

Wer zieht dort ein?

Eine Familie mit vier Kindern, die glücklich sind, dass sie endlich ein bisschen Raum haben und einen Garten dazu. Ich freue mich, dass wieder Leben hinkommt. Es ist ein Haus, das für eine Familie gebaut ist und nicht für eine einsame, alte Frau. Wobei – einsam nicht. Eine allein seiende, alte Frau.

Sie haben das Haus gemeinsam mit Ihrem Mann gebaut …

… 1965 sind wir eingezogen.

Walter Jens wurde am 8. März 1923 in Hamburg geboren, er starb nach langer Krankheit am 9. Juni 2013 in Tübingen. Studium der Germanistik und Klassischen Philologie, ab 1963 Professor für Allgemeine Rhetorik in Tübingen. Als Schriftsteller Mitglied der "Gruppe 47". Von 1989 bis 1997 Präsident der Akademie der Künste zu Berlin. 2003 erste Anzeichen einer Demenzerkrankung.

Inge Jens wurde am 11. Februar 1927 in Hamburg geboren. Ab 1949 Studium der Germanistik, Anglistik und Pädagogik in Tübingen, wo sie Walter Jens trifft. Hochzeit 1951. Zwei Söhne. Sie ist Herausgeberin der Tagebücher Thomas Manns und hat mit Walter Jens mehrere Bestseller über die Familie Mann verfasst. Am 6. Dezember erschien "Am Schreibtisch. Thomas Mann und seine Welt", Rowohlt Verlag, 19,95 Euro.

Sie waren immer viel unterwegs, haben Jahre in Berlin gelebt, als Ihr Mann dort Präsident der Akademie war, aber das war Ihr Haus.

Es war unser Zuhause, unser Lebenszentrum. Von dort konnten wir weggehen, von dem Haus aus konnten wir sogar längere Zeit in Berlin sein, es war der sichere Hort, an den wir zurückkehren konnten, was für ein Kriegskind, das ich ja bin, besonders wichtig war. Das Gefühl, da ist ein Ort, an den man jederzeit zurückkehren kann, gibt Ihnen auch eine gewisse Freiheit, auch in der Fremde gut, gern und auch länger zu existieren.

Was bleibt, wenn ein Mensch stirbt? Viele schöne Geschichten. Die sonntaz erzählt sie - in der taz.am wochenende vom 21./22. Dezember 2013 . Wie der Autor Wolfgang Herrndorf in seinen Helden weiterlebt, Maggie Thatcher Drinks mixte und Ottmar Walter Tankwart wurde. Und: Ein Gespräch mit Inge Jens über den Neuanfang nach dem Tod von Walter Jens. Am Kiosk, eKiosk oder gleich im praktischen Wochenendabo.

Wenn von Ihrem Wohnzimmer die Rede war, dann wurden auch immer wieder die drei Hausheiligen erwähnt, die dort hingen.

Die habe ich auch mitgenommen. Fontane, Thomas Mann und Heine. Das ist immer so gewesen, und das möchte ich auch weiter so haben. Das ist die mir vertraute Atmosphäre; die neue Wohnung ist so eingerichtet, dass ich das alte Wohnzimmer jedenfalls der Idee nach rekonstruieren kann. Fontane, Heine und Thomas Mann kommen wieder nebeneinander, Thomas Mann in die Mitte. Zwei hängen schon, das dritte, Fontane, hat mein Sohn aus Versehen mitgenommen, der kommt aber zum dritten Advent und bringt es mir wieder. Dann wird es aufgehängt.

In Ihrem neuesten Buch über Thomas Manns Schreibtisch haben Sie einen Brief Thomas Manns an Ihren Mann abgedruckt. Das Original ist in Berlin im Archiv der Akademie der Künste, die Kopie ist Ihnen beim Aufräumen in die Hände gefallen. Was machen Sie mit all diesen Sachen Ihres Mannes?

Die habe ich alle ins Akademie-Archiv gegeben. Gott sei Dank! Ich habe dem Archivdirektor gesagt: Schmeißen Sie weg, was ohne Bedeutung für Sie ist. Ich habe die Distanz nicht oder bräuchte sehr lange, um die Distanz zu haben, den Nachlass meines Mannes wie ein mir anvertrautes Archiv zu behandeln. Das können Dritte besser. Ich habe absolutes Vertrauen, ich kenne die Leute dort, damit geht es mir gut.

Gibt es, abgesehen von den drei Hausheiligen, etwas, dass Sie für sich behalten haben?

Ich habe meinen Uraltschreibtisch reaktiviert. Er stand im Wohnzimmer unseres Hauses, aber gearbeitet habe ich, seitdem ich mit dem Computer schrieb, in meinem Arbeitszimmer oben, im ehemaligen Kinderzimmer. Jetzt wird der Schreibtisch auf den Urzustand reduziert – oder nicht reduziert, sondern zurückfunktioniert. Er steht wieder in meinem Arbeitszimmer und wird mein Hauptarbeitsmöbel sein.

Am 9. Juni starb Ihr Mann. Wie erinnern Sie sich an diesen Tag?

Sehr genau. Es war vorauszusehen, dass es nicht mehr lange gehen würde. Ein Schüler meines Mannes hatte mich nach Obernau eingeladen, ein Dorf neckaraufwärts. Es nimmt für sich in Anspruch, die Geburts- und Wirkungsstätte von Hartmann von Aue zu sein. Dieser Schüler meines Mannes wollte dort an das Leben von Aues erinnern und die Geschichte des „Armen Heinrichs“ erzählen. Ein anderer Schüler meines Mannes kam und sagte: „Ich fahre da hin, ich nehme Sie mit.“

Und Ihr Mann?

Es ging ihm subjektiv nicht schlecht, er war einfach weit, weit weg, lag friedlich im Bett. Ich habe mittags zwei Stunden bei ihm gesessen. Dann habe ich überlegt: Fährst du oder fährst du nicht? Ich hatte Frau Hespeler, die sich um meinen Mann gekümmert hat, und die zwei Pfleger weggeschickt, um vier kamen sie zurück – und ich wurde abgeholt. Er war ja gut versorgt. Wir sind also nach Obernau gefahren, ich habe mir die gut gemachte Version des „Armen Heinrichs“ angesehen, das war schön und nett und friedlich. Als wir nach Hause fuhren, stand eine gleißend gelbe, böse Sonne über der Wurmlinger Kapelle, auf der anderen Seite ein Waldrand, völlig schwarz, es nieselte. Und dann baute sich von beiden Seiten ein wunderbarer Regenbogen auf. Das klingt alles entsetzlich kitschig, völlig klar. Wir blieben stehen, ich sagte zu meinen Begleitern: „Schauen Sie sich das an, das habe ich noch nie gesehen.“ Es war unwahrscheinlich, wirklich. Die beiden Enden des Regenbogens trafen sich sehr schön in der Mitte, und da dachte ich: „Es ist geschehen.“

Dann kamen Sie nach Hause.

Bevor ich klingelte, hörte ich, wie Olli, einer der beiden Pfleger, zu dem anderen sagte: „Alois, i glaub, der schnauft nimme.“ Dann klingelte ich, und Alois sagte zu mir: „Frau Jens, kommen Sie schnell, ich glaube, Ihr Mann ist gerade gestorben.“ Wenn Sie fragen, wie ich diesen Tod erlebt habe: de facto nicht, ich war nicht dabei. Den kleinen Übertritt, wie Thomas Mann es nennt, den habe ich live nicht miterlebt. Aber ich habe es geahnt durch dieses merkwürdige kosmische Geschehen, auch wenn das alles sehr esoterisch klingt. Ich neige eigentlich nicht dazu, ich bin sehr realistisch.

Haben Sie es bedauert, in diesem Moment nicht bei Ihrem Mann gewesen zu sein?

Nein, er hätte es ja auch nicht gemerkt. Ich hätte nicht sagen können, er stirbt in der Zeit. Dann wäre ich geblieben. Ich bin auch erst gegangen, als Frau Hespeler wieder da war.

Sie haben die letzten zehn Jahre im Leben Ihres Mannes ein Entschwinden genannt …

… ja, er ist mir wirklich entschwunden, entglitten in eine Welt, in die ich ihm nicht folgen konnte. Er hat mich sporadisch wahrgenommen, als jemanden, den er schon mal gesehen hatte. Aber so Begriffe wie „meine Frau“? Die Krankheit hat ihn immer mehr reduziert.

Und dann war er tot. Was hat dieser Tod ausgelöst? Wenn ein alter, kranker Mensch stirbt, dann sagt man oft, es war eine Erlösung.

Es war in Ordnung. Er hat die letzten zwei Tage konsequent die Nahrung verweigert, es war klar, dass jetzt das Ende bevorstünde. Essen war seine letzte Leidenschaft. Er, der nie irgendetwas auf materielle Dinge gegeben hat im Leben, hat mit zunehmender Krankheit mit einer Leidenschaft gegessen, wie nie zuvor in seinem Leben. Und wenn er das konsequent ablehnt, auch nichts mehr trinkt, weiß man: Es ist jetzt so weit. Wir haben seine Botschaft verstanden und ihn in Ruhe gelassen. Er konnte in Frieden sterben.

Was hat Ihnen in den zehn Jahren geholfen, abgesehen von Ihrer tollen Pflegerin?

Freunde. Und das Gefühl, nicht allein zu sein.

In Ihren Erinnerungen schildern Sie, wie Ihr Mann in einem Weihnachtsgottesdienst, als Sie mit ihm noch solche Unternehmungen machten, plötzlich wach wird, als er die Weihnachtsgeschichte aus dem Lukas-Evangelium hört.

Da war er schon krank, da konnte er schon eigentlich nicht mehr sprechen. Er dämmerte vor sich hin, wir hatten ihn im Rollstuhl sitzen. Und dann fiel er leise ein: „… mit Maria seinem vertrauten Weibe. Die war schwanger.“ Er hat die Evangelien übersetzt, ihm war der Text vertraut. Er hat auch, wenn er alleine war, Vater-unser-ähnliche Litaneien gesprochen, jeden Abend. Ich habe sie zum Teil aufgeschrieben. Das war schon sehr merkwürdig, so eine Mischung aus „Vater unser“ und persönlichen Erlebnissen, von einem kranken Hirn aus gedacht. Das Wort „Vater“ kriegte eine unglaubliche Bedeutung für ihn, der er zeitlebens ein Mutterkind war. „Oh, mein Vater!“, rief er dann, abends, nachts. Was sich da genau abgespielt hat, wer weiß das? Erzählen konnte er es mir nicht mehr, fragen konnte ich ihn nicht mehr, Austausch gab es nicht.

Sie waren 62 Jahre verheiratet, davon nehmen die Jahre der Krankheit Ihres Mannes zehn Jahre ein. Was hat Ihnen die Kraft gegeben, diese Jahre durchzustehen?

Wahrscheinlich hatte ich das auch von ihm gelernt. Es war so viel Gemeinsamkeit, auf die ich zurückgreifen konnte, auch geistiger Art. Außerdem: Sie werden ja nicht gefragt, ob Sie die Kraft haben oder nicht. Das ist eine Frage, die völlig irrelevant ist, wenn Sie gebraucht werden. Er war da und ich wollte für ihn da sein. Ich hätte ihn auch in ein Heim geben können, dann wäre es sehr viel billiger und sehr viel einfacher gewesen.

Diese Entscheidung hätten Sie treffen können.

Ich habe sie bewusst nicht getroffen.

Sie haben Ihren Mann in der Zeit seiner Krankheit auch nicht versteckt.

Nein. Warum? Ich habe nicht alle Leute zu ihm geführt, selbstverständlich nicht. Ich habe ihn nicht ausgestellt, aber wir haben ihn auch nicht versteckt. Und Frau Hespeler hat ihn, solange es ihm möglich war, mitgenommen im Rollstuhl. In den Supermarkt zum Beispiel. Er fand das wunderschön. Am Anfang nahm er sich einen Zucker irgendwo vom Bord, und sie sagte: „Kommen Sie, Herr Jens, das haben wir noch, das stellen wir wieder weg.“ Mit einer rührenden Geduld. Und das ist das, was die Menschen nicht begriffen. Die haben das Gefühl, wenn man jemandem wie meinem Mann im Rollstuhl erlaubt, ein Pfund Zucker aus dem Regal zu nehmen, dann entwürdigt man ihn. Warum soll ein Mensch, nur weil er prominent ist, von Dingen verschont bleiben, die jeden Menschen treffen können?

Haben Sie manchmal den Moment herbeigesehnt, dass der Tod eintritt und es vorbei ist?

Ja, das habe ich. Wenn ich sah, dass er sich sehr quälte, oder wenn er so ganz, ganz, ganz weit weg war, und ich dachte: Ach, wenn du jetzt einschlafen dürftest. Ich wünschte, dass es friedlich zu Ende wäre … Aber ich habe gelernt, es anheimzustellen. Man kann es machen wie Hans Küng und wie mein Mann es auch machen wollte: Ich selbst setze meinem Leben ein Ende, wenn ich merke, dass ich mir selbst abhanden komme.

Mit dem Theologen Hans Küng, Ihrem Nachbarn in Tübingen, hat Ihr Mann ein Buch geschrieben: „Menschenwürdig sterben – Ein Plädoyer für Selbstverantwortung“.

Aber was, wenn Sie nicht mehr dazu in der Lage sind, weil der Kopf nicht mehr mitmacht? Ein anderer kann es nicht tun. Mein Mann hat nicht so gelitten, dass man ihn hätte umbringen können oder müssen. Wir hätten es nicht tun können, vielleicht auch nicht tun dürfen.

Haben Sie darüber nachgedacht?

Wir haben diese Frage ernsthaft erwogen, natürlich auch mit meinen Kindern. Die Frage stellt sich, die stellt sich für jeden. Eine Zeit lang hat er immer gesagt: „Ich will sterben, ich will tot sein.“ Ich habe ihm, als er noch zurechnungsfähig war, als er noch begriff, gesagt, „du, es gibt eine Methode, denk an Hans Mayer, nichts essen und so weiter.“

Der Literaturwissenschaftler, mit dem Sie befreundet waren. Er hat seinen Tod herbeigehungert.

Mein Mann hat sich alles angehört und dann, so ungefähr symbolisch, hat er den Kuchen genommen und mit Genuss reingebissen. Da ist der Lebenswille einfach stärker als der Todeswille. Und das, denke ich, haben Sie zu respektieren. Ich habe auch anders gedacht. Ich habe gedacht, ich hätte die Pflicht, ihm beim Sterben zu helfen – aber wenn sich einer nicht helfen lassen möchte?

Sie haben ihm geholfen, indem Sie ihn begleitet haben. Bis er sterben konnte.

Ich habe ihm geholfen zu leben.

Während Sie am letzten Kapitel von „Am Schreibtisch“ arbeiteten, starb Ihr Mann.

Ich musste das Buch dennoch fertig machen. Die Kinder haben auch gesagt: „Mach es fertig, mach es fertig.“ Es ist kein gutes Gefühl, alles als Fragment hinter sich zu lassen. Mach diese Sache fertig, dann kannst du umziehen.

Hat Ihnen das Schreiben Ihrer Erinnerungen und auch dieses Buches geholfen, während Ihr Mann entschwand?

Ich musste mich beschäftigen. Sie können nicht den ganzen Tag rumsitzen, nicht den ganzen Tag lesen, Sie können auch nicht nur spazieren gehen, und ich bin viel spazieren gegangen. Ich wollte und musste irgendetwas tun, was mich auch zwang, mich auf andere Sachen als immer nur auf die Krankheit zu konzentrieren. Das tut nicht gut.

Dass Sie über den Schreibtisch von Thomas Mann geschrieben haben, der ihn durch all die Stationen begleitet hat, und dass Sie jetzt, beim Umzug, Ihren eigenen Schreibtisch, das Geschenk Ihres Mannes, wieder entdeckt haben – das hat doch etwas miteinander zu tun.

Das hat es auch. Als ich den „Schreibtisch“ anfing, habe ich mir über meinen eigenen keine Gedanken gemacht. Die Beschäftigung mit Thomas Mann hat die Erinnerung an diesen ersten Schreibtisch wieder geweckt. Jetzt ist er wieder das, was er einmal gewesen ist zu Anfang unserer Ehe, als mein Mann ihn mir geschenkt hat.

Sie werden 87 Jahre alt. Wie blicken Sie für sich selbst auf diese zehn Jahre, seitdem es die ersten Anzeichen der Erkrankung Ihres Mannes gab, zurück?

Meine Zeit auf Erden, wie lang sie sein muss, sie ist in jedem Fall absehbar. Ich bin in diesen zehn Jahren sicherlich der Welt auch etwas abhanden gekommen. Ich stelle jetzt erstaunt fest: „Du musst ja gucken, dass du was zu Essen kriegst.“ Ich muss mich erst langsam wieder an ein normales Leben gewöhnen. Ich glaube, dass ich da noch ziemlich zu tun haben werde. Und wenn ich dann daneben noch ein bisschen lesen kann, dann werde ich zunächst einmal zufrieden sein.

Dann ist das mit bald 87 nochmal ein Neuanfang …

… absolut. Ein radikaler Neuanfang. Wie ich den schaffe, das weiß ich noch nicht. Das soll sich herausstellen.

Sie wirken zuversichtlich.

Ja, was nützt es? Also, wenn der Ischias noch ein bisschen besser wäre, wird’s schon gehen. Ich kann mich im Augenblick schwer bewegen, das ist lästig.

Haben Sie Hilfe?

Noch nicht, ich muss das alles neu organisieren.

Ihre Söhne?

Die sind weit weg, einer lebt in Köln, einer in Frankfurt. Die besuchen mich, natürlich, aber wenn die für mich sorgen sollten, wäre der Aufwand zu groß. Die sollen ihr Leben leben und ich will mal sehen, wie ich mit meinem zu Rande komme.

Denken Sie an ein nächstes Buch?

Nein. Ich denke mal, das war mein letztes Buch. Ich habe jetzt auch das Gefühl, ich sollte auftanken. Ich kann nicht weitermachen wie bisher. Es ist nicht mehr wie bisher. Ich habe eine neue Wohnung, eine neue Umgebung, ich bin allein.

 

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