Der Traum ist geplatzt: Eine griechische „Österinsel“ wird es nicht geben. Dabei hätte es so schön werden können mit Mengen an Retsina und Uhudler-Wein.von Laura Wösch

Österreichisch hätte dieser Traumstrand sein sollen: Blick auf die Küste Ikarias. Bild: dpa
Erst vergangenen Dienstag feierten die EinwohnerInnen der ägäischen Insel Ikaria das Annektierungsabkommen mit Athen. Nein, nicht dessen 100-jähriges Bestehen, sondern dessen Auslaufen. Das behauptete zumindest die italienische Zeitung Libero.
Ist Ihnen dieser Artikel etwas wert?
Während der Feierlichkeiten äußerten die InsulanerInnen angeblich, dass sie nun die Schnauze voll vom krisengeschüttelten Festland hätten. Stattdessen strebe man den Anschluss an einen anderen Staat an. Die Türkei komme nicht infrage, aber Österreich fänden sie gut.
Und wie findet die Uhudler-Wein-verwöhnte Republik, was womöglich unter Retsina-Einfluss aus den ägäischen Mündern strudelte? Ur Laiwand! Eine Insel für Österreich!
Dass mit dem Meer aber auch ein ganzer Berg an Schulden herüberschwappen würde, realisiert man nicht. Stattdessen sieht man sich schon am Strand die inoffizielle Hymne „I am from Austria“ dem Sonnenuntergang entgegenplärren. Und den MonarchistInnen stehen bereits Freudentränen in den Augen. Ob eine Melange aus griechischem Laisser-faire und Wiener Gemütlichkeit die Insel in einen komatösen Zustand versetzen könnte, fragt sich niemand. Alle freuen sich.
Aber an dem Gerücht ist nichts dran, bestätigte gestern der Bürgermeister der Insel dem Boulevard-Blatt Österreich: „Das ist ein netter Scherz, nicht mehr. Weder wollen wir weg von Athen, noch planen wir einen Anschluss an Österreich.“
Wie Ikarus zerschellt nun auch der Traum von einer „Österinsel“. Der ehemalige Finanzminister Karl-Heinz Grasser und seine Korruptionskonsorten müssen ihre Koffer also vermutlich wieder auspacken.
Das Online-Fußballradio 90elf wird eingestellt. Ohne die Bundesligarechte fehlt den Machern die „Geschäftsgrundlage“. von Jürn Kruse

David Beckham beendet seine Fußballer-Karriere. Wird er jetzt etwa Vollzeitpapa, Model oder Frührentner? Ach, uns fallen da noch ein paar andere Sachen ein...

Ein echt fieser Augapfel, ein Harley-Davidson-Skelett, Buddha hat Geburtstag und jede Menge Quallen. Unsere Bilder der Woche.

14 Jahre war Thomas Schaaf Trainer bei Werder Bremen – genug Zeit, seinen trockenen Humor in vielen Interviewantworten unter Beweis zu stellen.

Am Samstag ist es wieder so weit: Im schwedischen Malmö kämpfen 39 Länder um den ersten Platz beim ESC. Wir wissen, auf welche Teilnehmer Sie besonders achten können.


Leserkommentare